Kinopreis des Kinematheksverbundes 2011

(lifePR) ( Berlin, )
Zum zwölften Mal wird der Kinopreis des Kinematheksverbundes in Berlin vergeben. Mit dem Preis werden Kinos für ihre herausragenden Programme und ihr kontinuierliches Engagement für eine anspruchsvolle und vielfältige Kinokultur in Deutschland gewürdigt. Der Kinopreis wird am 24. Juni 2011 im Rahmen des diesjährigen Kolloquiums "Ohne Altersbeschränkung. Filme nicht nur für Kinder" der Deutschen Kinemathek vergeben.

Bundesweit konnten sich Kinos bis Ende März bewerben.

Der Kinopreis wurde in fünf Kategorien vergeben, die sich nach der Einwohnerzahl der Städte richten. Jedes Kino hatte in seiner Kategorie die Chance, einen der ersten drei Plätze zu belegen. Eine Jury mit unabhängigen Mitgliedern aus der Kinobranche wählt die Preisträger aus. Kriterien dafür sind die Anteile von Filmgeschichte, insbesondere Stummfilmen, deutschen Produktionen und Dokumentarfilmen aus dem Gesamtprogramm des Jahres 2010, die auf eine neuartige Weise präsentiert wurden.

Die Bewerber sind vor allem Kommunale Kinos, die zum Teil schon seit den 1970er Jahren existieren und sich seither beständig der Filmkultur widmen. Es gibt bundesweit 160 Einrichtungen. Sie zeigen thematische Filmreihen und umfangreiche Retrospektiven, führen Gespräche mit Regisseuren und Schauspielern, veranstalten Symposien, zeigen Stummfilme mit Live-Begleitung und übernehmen die Aufgaben der medialen Bildung. Die Kommunalen Kinos werden von den Kommunen und Ländern unterstützt, aber teilweise mit so geringen Mitteln, dass ohne die Mithilfe von vielen Ehrenamtlichen und Cineasten die Programmarbeit nicht bestehen könnte. Die bisher vergebenen Preise haben den Kinos zu einer größeren Würdigung ihrer Arbeit und Aufmerksamkeit bei den Kultur- und Kommunalpolitikern vor Ort verholfen. Mit dem Preisgeld konnten sie Ideen verwirklichen, die eine Werbewirkung für das Kino hatten und somit andere Effekte nach sich zogen.

Neue Vergaberichtlinien ab 2012 sollen die Chancen erhöhen, auch kleinere Initiativen und einzelne Programmreihen oder besonders innovative Vermittlungsideen mit Preisen auszuzeichnen, indem nicht mehr die Ortsgröße, sondern thematische Kategorien maßgeblich für die Prämierung sein werden. Damit will der Kinopreis des Kinematheksverbundes den Veränderungen in der Kinolandschaft und -kultur sowie den besonderen und sich wandelnden Aufgaben filmkultureller Einrichtungen Rechnung tragen.
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