Dienstag, 19. September 2017


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Deutsche Hypo-Index August 2017

Hannover, (lifePR) - Andreas Pohl, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Hypo:

„Der Markt für gewerbliche Immobilieninvestitionen wandelt sich. Die Veränderung hat sich nicht radikal, aber doch merklich vollzogen.“

„Logistikimmobilien sind aus einer vermeintlichen Nische herausgewachsen und steigen in der Investorengunst als Alternative zum nicht ausreichenden Angebot an Büroimmobilien.“

„Der Immobilien-Standort Deutschland profitiert von dieser „neuen“ Produkt-Diversität weiter. Von unserem Föderalismus und damit auch „breitem“ Investmentmarkt tun wir das schon lange.“

Ausführlicher Kommentar von Andreas Pohl:

„Der Markt für gewerbliche Immobilieninvestitionen wandelt sich. Die Veränderung hat sich nicht radikal, aber doch merklich vollzogen. Dass Deutschland z.B. – im Gegensatz zu den meisten anderen, europäischen Ländern – aufgrund föderativer Strukturen und damit einer Vielzahl von Top-Standorten attraktiv ist, hat sich in den letzten Jahren klar gezeigt.

Auch in Bezug auf seine Produktvielfalt hat sich der gewerbliche Immobilienmarkt positiv weiterentwickelt. Noch vor wenigen Jahren wurde beispielsweise diskutiert, ob Industrie- und Logistikimmobilien ein Nischenprodukt seien. Spätestens in diesem Jahr sehen wir, dass diese Immobilienklasse aus einer vermeintlichen Nische herausgewachsen ist und als Alternative zum nicht ausreichenden Angebot an Büroimmobilien in der Investorengunst steigt. Aufgrund eines veränderten Lebens- und Einkaufsverhaltens sind Logistikimmobilien eine immer bedeutendere Asset-Klasse. Das zeigt sich auch bei unserer aktuellen Befragung im Rahmen des Deutsche Hypo-Index: Das Logistikklima klettert im August gleich um 1,9 Prozent.

Der Immobilien-Standort Deutschland profitiert von dieser „neuen“ Produkt-Diversität weiter. Von unserem Föderalismus und damit auch „breitem“ Investmentmarkt tun wir das schon lange.

Indexbericht August 2017:

Schere zwischen Ertrags- und Investmentklima geht auseinander

Die weiterhin sehr gut aufgestellte deutsche Wirtschaft scheint den Experten des 116. Deutsche Hypo Immobilienkonjunktur-Index ein grundsätzliches Sicherheitsgefühl zu geben. So bleibt das Immobilienklima im August mit einem marginalen Rückgang von -0,2 Prozent auf aktuell 133,1 Zählerpunkte weiterhin stabil. Die beiden Indizes Ertrags- und Investmentklima, aus denen sich das Immobilienklima zusammensetzt, entwickelten sich jedoch erstmals in diesem Jahr in unterschiedliche Richtungen. Demnach resultiert die leichte Abnahme des Immobilienklimas ausschließlich aus dem Rückgang des Investmentklimas um -1,6 Prozent auf aktuell 134,1 Zählerpunkte. Beim Ertragsklima konnte hingegen ein Zuwachs von 1,2 Prozent auf 132,0 Zählerpunkte verzeichnet werden.

Logistikklima legt ordentlich zu

In der aktuellen Monatsbefragung sind ausgerechnet beim Wohnklima – allgemein immer der Fels in der Brandung – die stärksten Verluste erkennbar. Trotz des Rückgangs um -1,8 Prozent auf 156,4 Zählerpunkte steht es jedoch weiterhin unangefochten an der Spitze des Rankings. Neben dem Wohnklima zeigt das Büroklima im zweiten Monat in Folge eine leichte Negativentwicklung. Die Abnahme ist mit -0,4 Prozent zwar vergleichsweise gering, mit nunmehr 143,8 Zählerpunkten tauscht das Büroklima jedoch wieder mit dem Logistikklima die Plätze und steht auf Rang drei. Das Logistikklima konnte im August die höchste Steigerung verzeichnen. Mit einem Plus von 1,9 Prozent klettert es auf 145,8 Zählerpunkte. Ebenfalls leicht positive Entwicklungen sind beim Handel- und Hotelklima ersichtlich. Beide Segmente konnten jeweils um 0,3 Prozent zulegen. Somit steht das Handelklima nun bei 97,9 Zählerpunkten und das Hotelklima bei 129,4 Zählerpunkten.

Immobilienkonjunktur kennt nur eine Richtung

Das Hoch über dem deutschen Immobilienmarkt hält an. Die Immobilienkonjunktur stieg in diesem Monat nochmals an und verzeichnete somit einen neuen Rekordwert. Mit 309,2 Zählerpunkten wurde ein Plus von 0,6 Prozent erzielt. Die Immobilienkonjunkturentwicklung knüpft damit an die positiven Werte der Vormonate an. Es bleibt abzuwarten, ob das Immobilienklima der Immobilienkonjunktur folgt und in den nächsten Monaten ebenfalls wieder einen Aufwärtsschub bekommt.

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