Samstag, 21. Oktober 2017


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Massnahmen gegen den erhöhten Druck an den Märkten für kurzfristige Refinanzierung in US-Dollar

Frankfurt, (lifePR) - Die Zentralbanken haben koordinierte Maßnahmen ergriffen, um dem Druck an den weltweiten Geldmärkten entgegenzuwirken. Zuletzt wurde den Tagesgeldmärkten in einer gemeinsamen Aktion Liquidität in US-Dollar zugeführt. Auf der Grundlage ihrer wechselseitigen Währungsabkommen (Swap-Vereinbarungen) mit der Federal Reserve geben die Bank of England, die Europäische Zentralbank (EZB) und die Schweizerische Nationalbank heute die Einführung von Geschäften zur Bereitstellung von Liquidität in US-Dollar mit einwöchiger Laufzeit bekannt. Diese Operationen sollen der angespannten Refinanzierungslage über das Quartalsende entgegenwirken. Die Zentralbanken arbeiten weiterhin eng zusammen und sind bereit, erforderlichenfalls weitere Schritte zu unternehmen, um dem anhaltenden Druck an den Refinanzierungsmärkten zu begegnen.

EZB-Beschlüsse

Der EZB-Rat hat beschlossen, den Geschäftspartnern des Eurosystems über das Quartalsende Refinanzierungsmittel in US-Dollar mit einwöchiger Laufzeit gegen eurosystemfähige Sicherheiten als Zinstender mit einem beabsichtigten Volumen von 35 Mrd USD zur Verfügung zu stellen. In dieser Woche werden sich die Geschäfte am Tagesgeldmarkt auf 30 Mrd USD belaufen. Die operationalen Einzelheiten sind der Website der EZB (www.ecb.europa.eu) zu entnehmen.

Informationen über damit verbundene Maßnahmen anderer Zentralbanken Informationen zu den Maßnahmen, die von anderen Zentralbanken eingeleitet werden, sind auf den folgenden Websites abrufbar:

Federal Reserve (www.federalreserve.gov)

Bank of England (www.bankofengland.co.uk)

Schweizerische Nationalbank (www.snb.ch)

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