Kongress "Demenz - jeder kann etwas tun" beginnt am 23. Oktober 2014 in Gütersloh

(lifePR) ( Berlin, )
Der 8. Kongress der Deutschen Alzheimer Gesellschaft wird am 23. Oktober 2014 in der Stadthalle Gütersloh eröffnet. Unter dem Leitgedanken "Demenz - jeder kann etwas tun" werden vom 23. bis 25. Oktober 2014 in der Stadthalle Gütersloh eine Vielzahl von Vorträgen, Workshops und Symposien stattfinden, zu denen 700 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus ganz Deutschland erwartet werden.

Heike von Lützau-Hohlbein, 1. Vorsitzende der Deutschen Alzheimer Gesellschaft: "Das Kongressmotto 'Jeder kann etwas tun' ist zugleich der Kerngedanke der Selbsthilfe, der die vor 25 Jahren gegründete Deutsche Alzheimer Gesellschaft und ihre inzwischen 137 Mitgliedsgesellschaften bewegt. Der Kongress soll konstruktive Antworten auf die Frage geben, was getan werden kann, um die Situation der 1,5 Millionen Demenzkranken und ihrer Familien zu verbessern. Viel wird bereits getan, doch wir brauchen noch eine große solidarische Anstrengung, im Alltag wie auch von Seiten der Politik."

Besondere Erwartungen richten sich an Medizin und Forschung. Prof. Dr. Alexander Kurz (München) wird deshalb zu Beginn des Kongresses zu dem Thema "Alois Alzheimer und die aktuelle Forschung" sprechen und dabei an die bahnbrechenden Erkenntnisse des vor 150 Jahren geborenen Psychiaters Alois Alzheimer erinnern.

Auch die Frage, was zur Vorbeugung von Demenzerkrankungen getan werden kann, beschäftigt sehr viele Menschen. Antworten dazu wird der Vortrag "Musizieren als Neurostimulans: Mit Musik der Demenz vorbeugen?" geben.

Ebenso werden auf dem Kongress Menschen mit Demenz und Angehörige zu Wort kommen. In der Veranstaltung "Menschen mit Demenz im Gespräch" wird auch eine von 24.000 Betroffenen sprechen, die in Deutschland bereits vor dem 65. Lebensjahr erkrankt sind und deshalb mit besonderen Problemen zu kämpfen haben. Unter dem Titel "Mein Vater, das Krankenhaus und ich" wird eine Angehörige über den von ihr begleiteten dramatischen Aufenthalt ihres demenzkranken Vaters in einem Akutkrankenhaus sprechen.

Auch in zwei Symposien wird die oft problematische Situation von Menschen mit Demenz im Krankenhaus thematisiert. Es gibt durchaus Beispiele für funktionierende Konzepte, doch viele Krankenhäuser sind noch unzureichend auf Demenzkranke eingestellt.

An den drei Kongresstagen wird es in 30 Symposien und Workshops um medizinische, therapeutische und soziale Aspekte von Demenzerkrankungen gehen, u.a.: Diagnose und Behandlung verschiedener Demenzformen; Unterstützung von Menschen mit beginnender Demenz; Demenz und Migration; Politik für Menschen mit Demenz; Selbsthilfe Demenz; Demenzfreundliche Gemeinden; Versorgung in Pflegeheim und Krankenhaus; Unterstützung durch Technik; Bewegung, Sport und Kreativität; Begleitung von Angehörigen sowie besondere Modelle zur Versorgung und Betreuung im Kreis Gütersloh. Am Samstag, 25. Oktober, wird der Kongress mit dem Vortrag "Mit Demenz leben" von Franz Müntefering, Bundesminister für Arbeit und Soziales a.D., der Ehrung von Ehrenamtlichen, der Vergabe der Forschungsförderung der Deutschen Alzheimer Gesellschaft und einem Theaterstück abschließen.

Die Schirmherrschaft über den Kongress haben Manuela Schwesig, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, sowie Barbara Steffens, Ministerin für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen, übernommen.

8. KONGRESS DER DEUTSCHEN ALZHEIMER GESELLSCHAFT:

„Demenz – jeder kann etwas tun“, Gütersloh, 23. bis 25. Oktober 2014. Informationen, Anmeldung und Programm im Internet: www.demenz-kongress.de
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