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Pressemitteilung BoxID: 201683 (Der Paritätische Wohlfahrtsverband LV Baden-Württemberg)
  • Der Paritätische Wohlfahrtsverband LV Baden-Württemberg
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Paritätischer Wohlfahrtsverband begrüßt neuen Bundesfreiwilligendienst - sieht aber Verbesserungsbedarf

(lifePR) (Berlin/Stuttgart, ) Im Rahmen einer Pressekonferenz hat Bundesfamilienministerin Kristina Schröder heute die Eckpunkte des geplanten Bundesfreiwilligendienstes vorgestellt. Der Paritätische Wohlfahrtsverband hat sich von Anfang an dafür stark gemacht, dass im Falle einer Aussetzung des Zivildienstes zur Kompensation der Freiwilligensektor dringend ausgebaut und besser finanziell gefördert werden muss. Der Verband unterstützt deshalb den Vorstoß von Bundesfamilienministerin Schröder als eine zusätzliche Möglichkeit zum Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ) einen Bundesfreiwilligendienst für junge Menschen einzuführen. Dazu gehört auch, dass sichergestellt werden soll, dass das FSJ deutlich mehr als bisher gefördert und eine Besserstellung des Bundesfreiwilligendienstes vermieden werden soll.

"Aber ohne eine weitgehende Gleichstellung beider Freiwilligendienste läuft man Gefahr, einen Freiwilligendienst erster und zweiter Klasse zu schaffen", erklärt Hansjörg Böhringer, Landesgeschäftsführer des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes Baden-Württemberg. "Das betrifft die Regelung über die Höhe des Taschengeldes und der Anspruch auf Kindergeld. Auch bei der Vermittlung der Einsatzstellen für den Bundesfreiwilligendienst muss sichergestellt werden, dass sie nicht wie geplant über eine zentrale Bundesbehörde, sondern wie beim FSJ dezentral und flexibel über regionale Träger erfolgen kann", so Böhringer.

Deshalb fordert der Paritätische Wohlfahrtsverbandes Baden-Württemberg die Bundesregierung auf, den Gesetzentwurf zum Bundesfreiwilligendienst entsprechend zu überarbeiten.