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Pressemitteilung BoxID: 644201 (degewo AG)
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degewo erhält Baugenehmigung für Integrationswohnprojekt «ToM» in Altglienicke

Grünes Licht für Modellvorhaben: Bezirk hat Baugenehmigung für 164 neue Wohnungen und Kita für Geflüchtete mit Bleiberecht und Berliner Wohnungssuchende erteilt. Baubeginn ist im Herbst 2017

(lifePR) (Berlin, ) Jahrzehnte lag das Grundstück an der Schönefelder Chaussee / Ecke Wegedornstraße in Altglienicke brach, nun wird es einer in Berlin einmaligen Nutzungsmischung zugeführt: Neben der dringend benötigten Bereitstellung von neuem Wohnraum für geflüchtete Menschen hat degewo mit »ToM« ein zukunftsfähiges Stadtkonzept entwickelt, das die Integration von »Neuankömmlingen« aktiv durch vielfältige Angebote unterstützt. Auch die Nachbarschaft wird von der Aufwertung des Quartiers und den neuen Infrastruktur- und Gemeinschaftseinrichtungen für das »Tolerante Miteinander« profitieren.

Auf dem ca. 15.000 Quadratmeter großen Grundstück entstehen bis Frühjahr 2019 insgesamt acht zwei- bis viergeschossige Häuser mit 164 Wohnungen und 65 Stellplätzen. Die 1- bis 5-Zimmer-Wohnungen haben Größen von 39 m² bis 109 m². Insgesamt 137 Wohnungen wird degewo zu Mieten von durchschnittlich 6,50 Euro/m² nettokalt anbieten. Das ist weit unterhalb des üblichen Neubau-Mietniveaus von über 10 Euro/m². Möglich ist dies u.a. durch den Einsatz von Wohnungsbaufördermitteln des Landes Berlin. Die 164 Wohnungen sind je zur Hälfte für geflüchtete Menschen mit Bleiberecht und Berliner Wohnungssuchende vorgesehen.

Eine Kindertagesstätte mit Außenbereich für 120 Kinder, Gemeinschaftsräume und ein Anwohnercafé als Anlaufstelle für Nachbarn und Mieter gehören zur Ausstattung und sollen den interkulturellen Austausch fördern. Die städtebauliche Struktur unterstützt das »Tolerante Miteinander« der Bewohner: So bieten die gestalteten Außenbereiche ein Mehr an Lebensqualität und viel Platz für Austausch, Freizeit und Spielmöglichkeiten.

Bei der Betreuung der Mieter und dem Betrieb der interkulturellen Kita arbeitet degewo eng mit dem Internationalen Bund (IB) zusammen, der zurzeit mehr als 6.000 geflüchtete Menschen in Gemeinschaftsunterkünften in Berlin und Brandenburg betreut, davon 700 im Bezirk Treptow-Köpenick. Als starken Kooperationspartner vor Ort konnte degewo außerdem den 1. FC Union Berlin gewinnen, der sich als Profiverein mit Sport- und Integrationsangeboten im Modellvorhaben für Mieter und Kitakinder engagieren wird.

Bereits im April vergangenen Jahres hatte degewo gemeinsam mit Bezirk und IB die Anwohner über die Neubaupläne informiert. Ulrike Zeidler, Amtsleiterin für Stadtentwicklung im Bezirk Treptow-Köpenick: „Der Bezirk Treptow-Köpenick steht aktuell vor der großen Herausforderung, die vielen geflüchteten Menschen, die hier in den letzten Monaten angekommen sind, in die Gesellschaft und den Wohnungsmarkt zu integrieren. Das Bezirksamt begrüßt das Pilotprojekt von degewo »ToM – Tolerantes Miteinander«, denn es stellt einen wichtigen Beitrag zur Versorgung dar.

Die Sorgen der Nachbarn haben wir sehr ernst genommen und alle vorgetragenen Einwände sorgfältig geprüft. Nicht alles konnte berücksichtigt werden, aber im Laufe des Beteiligungsprozesses hat sich das Bauvorhaben – nicht zuletzt aufgrund mancher konstruktiver Kritik - zum positiven weiterentwickelt.“

Peter Hermanns vom Internationalen Bund und Leiter der Gemeinschaftsunterkunft in der Alfred-Randt-Straße: „Der IB unterstützt auch bei der Auswahl der Mieter, die aus den umliegenden Gemeinschaftsunterkünften kommen. Zusammen mit ihnen und den alteingesessenen Berlinern, die in die Neubauten einziehen wollen, werden wir ein gutes nachbarschaftliches Miteinander organisieren.“

„Wir freuen uns sehr, Partner im Integrationswohnprojekt ToM sein zu können“, so Christian Arbeit, Geschäftsführer Kommunikation beim 1. FC Union Berlin. Dieses Engagement sei ein weiterer Baustein des 1. FC Union Berlin, soziale Verantwortung wahrzunehmen und die Integration von Geflüchteten in ihr neues Berliner Umfeld aktiv zu begleiten. „Der Fußball hat eine enorme Strahlkraft, die wir uns schon seit Jahren zu Nutze machen, um gesellschaftliches Miteinander zu fördern.“

“ToM – Tolerantes Miteinander“ heißt das Modellprojekt von Berlins größter landeseigener Wohnungsbaugesellschaft degewo. „Unsere Aufgabe besteht auch darin, die Menschen, die auf Dauer in Deutschland bleiben, mit Wohnraum zu versorgen und sie in unsere Stadt zu integrieren“ erklärt degewo Vorstand Christoph Beck.

Das Wohnungsbauunternehmen bewirtschaftet rund 14.000 Wohnungen im Bezirk. Das Grundstück Schönefelder Chaussee / Ecke Wegedornstraße wurde degewo als Einbringungsgrundstück im Jahr 2016 vom Land Berlin zur Schaffung von preisgebundenem Wohnraum übertragen.

Wohnungsschlüssel:
ca. 10.635m² Wohnfläche, davon

47 × 1-Zimmer
39 × 2-Zimmer
33 × 3-Zimmer (davon 1 Hauswartwohnung)
37 × 4-Zimmer
8 × 5-Zimmer

degewo AG

degewo ist das führende Wohnungsbauunternehmen in Berlin. Mit rund 75.000 verwalteten Wohnungen und rund 1.200 Mitarbeitern zählen wir zu den größten und leistungsfähigsten Wohnungsbauunternehmen in Deutschland. Unsere Bestände befinden sich in allen Stadtteilen Berlins, und wir verbessern stetig unseren Service, so dass wir den vielfältigen Bedürfnissen unserer Kunden entsprechen. Als kommunales Wohnungsbauunternehmen übernehmen wir Verantwortung für die Stadt Berlin und ihre Menschen.