Büromarkt Essen zum Halbjahr 2019 weiter in Hochform

(lifePR) ( Mülheim an der Ruhr, )
Nach der Rekordvermietungsleistung im vergangenen Jahr präsentiert sich der Essener Büroflächenmarkt nach Auswertung der CUBION Immobilien AG zum Halbjahr 2019 weiter in Hochform. Zur Halbzeit wurden bereits 78.500 qm Bürofläche vermietet und weitere 20.500 qm durch Eigennutzer belegt. Der Flächenumsatz von insgesamt 99.000 qm in nur einem halben Jahr (zum Vergleich Gesamtjahr 2018: 155.500 qm) stellt einen Essener Rekord dar.

„Die aktuelle Entwicklung lässt sicher einen weiteren Spitzenumsatz für 2019 insgesamt erwarten. Die zunehmende Flächenverknappung läuft dieser Dynamik zwar zu wider, in diesem Jahr wird es aber für neue Rekorde reichen.“, ist der CUBION-Vorstand Markus Büchte sehr zuversichtlich.

Die Anzahl der bisher registrierten relevanten Mietverträge lag bislang mit 69 Abschlüssen exakt auf Vorjahreskurs (Gesamtjahr 2018: 141 Stück). Den größten Mietvertrag zeichnete dabei Deutschlands größter Baukonzern Hochtief. Er mietete zusätzlich rd. 15.800 qm an der Alfredstraße 234-238, um dort für einige Jahre interimistisch alle Mitarbeiter unterzubringen, bis die projektierte neue Zentrale am Opernplatz errichtet ist. Karstadt erweiterte seine Mietflächen an der Theodor-Althoff-Straße 2 um weitere rd. 8.000 m². Design Offices, ein Anbieter von Coworking-Flächen, mietete im RUHR Tower am Thyssenhaus 1-3 ca. 7.000 m² Bürofläche.  Etwa 5.400 m² Bürofläche sicherte sich ein börsennotierter Konzern an der Kruppstraße 74.

Am außerordentlich guten Halbjahresergebnis hat als Eigennutzer der Lebensmitteldiscounter ALDI Nord mit dem Baustart für eine neue Konzernzentrale an der Eckenbergstraße wesentlichen Anteil. Der moderne Campus wird eine Bürofläche von rund 17.600 m² umfassen. Die Fertigstellung ist für 2021 geplant.

In der Branchenauswertung führen in Essen traditionell die Gewerbe-, Handels- und Verkehrsunternehmen. Zum Halbjahr 2019 steht hier mit rd. 64 % relativem Anteil am Vermietungsvolumen ein besonders hoher Wert zu Buche. Es folgt der Sektor EDV-, IT- und Telekommunikationsunternehmen mit etwa 11 %. Mit jeweils etwa 8 % teilen sich die unternehmensbezogenen Dienstleistungen und die Sonstigen Dienstleistungen den dritten Rang.

Beliebteste Lage ist im Jahresverlauf bislang die Büromarktzone Rüttenscheid mit  etwa 31 % relativem Anteil an der gesamten Vermietungsleistung. Es folgen das Südviertel mit rd. 16 % und der Bereich des Büroparks Bredeney mit rd. 11 %. Dies gleichauf mit den sonstigen Lagen im Stadtgebiet, die ebenfalls 11 % des Vermietungsvolumens auf sich vereinen konnten. Nachholbedarf dürfte im weiteren Jahresverlauf der Citykern haben, der zum Halbjahr etwas überraschend nur knapp 10 % relativen Anteil erreichte und damit deutlich weniger als üblich.

Wie in der jüngsten Vergangenheit bereits immer wieder betont, wird das Umfeld für Mietinteressenten zunehmend schwieriger. Die Leerstandquote hat sich seit Jahresfrist weiterhin von rd. 4,2 % auf jetzt nur noch 3,4 % vermindert. „Innerhalb von nur 18 Monaten hat sich die Leerstandquote von damals 7 % nun halbiert. Die aktuelle Leerstandquote entspricht einem kurzfristig verfügbaren Angebot von nur noch rd. 111.000 m² und damit einer Reserve, die nur geringfügig über dem Flächenumsatz der letzten 6 Monate liegt. Der Ausverkauf steht unmittelbar bevor.“ erläutert Büchte.

Für 2019 wird ein Fertigstellungsvolumen von nur rd. 24.000 m² erwartet, welches zu großen Teilen aber bereits vermietet ist. Dem freien Vermietungsmarkt stehen hieraus Stand heute gerade noch 2.000 m² zur Verfügung.  

Die Flächenknappheit treibt weiterhin das Mietpreisniveau in der Breite des Marktes nach oben, so dass in Neubauprojekten Spitzenmieten bis zu 16,00 EUR/m² erzielbar sind.  Auch die gewichtete effektive Durchschnittsmiete im Flächenbestand (ohne Abschlüsse in Neubauten) erhöhte sich von 9,97 EUR/m² zum Jahresende auf jetzt 10,10 EUR/m².
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