Donnerstag, 14. Dezember 2017


  • Pressemitteilung BoxID 304667

Gute Konjunkturlage im baden-württembergischen Handwerk - Stimmung besser als Lage

Karlsruhe, (lifePR) - Die Stimmungslage der Handwerksbetriebe in Baden- Württemberg ist hervorragend. So beurteilten 68,7 Prozent der rund 400 befragten Handwerksbetriebe ihre aktuelle Geschäftslage mit "sehr gut" oder "gut". Im Vorjahr waren es 63,1 Prozent. Der Anteil der Handwerksfirmen, die schlechte Noten vergeben, hat sich von 2,9 auf 1,0 Prozent verkleinert. Somit ist der Saldo aus guten und schlechten Lagebeurteilungen auf plus 67,7 Punkte gestiegen (Vorjahr: plus 60,2 Punkte). Verglichen mit dem Bundesdurchschnitt schneiden die badenwürttembergischen Unternehmen sehr gut ab: Deutschlandweit sprechen 60,7 Prozent der Unternehmen von einer guten und 2,0 Prozent von einer schlechten Geschäftslage (Saldo: plus 58,7 Punkte).

Im Vergleich zum Frühjahr 2011 ist die Zahl der badenwürttembergischen Betriebe, die zunehmende Umsatzzahlen melden, gestiegen. 36,4 Prozent der Unternehmen konnten im Jahresverlauf ein Umsatzplus verzeichnen. 2011 waren es 34,1 Prozent. Dagegen sind die Umsätze bei 13,4 Prozent der Befragten gesunken (Vorjahr: 10,6 Prozent). Der Saldo aus den positiven und negativen Umsatzmeldungen beträgt plus 23,0 Punkte (Vorjahr: plus 23,5 Punkte). Bundesweit konnten 35,7 Prozent der Unternehmen ihren Umsatz ausweiten, jeder Achte (12,4 Prozent) hatte Rückgänge zu verkraften.

Positiver Beschäftigungsbeitrag des badenwürttembergischen Handwerks

Die Personalnachfrage folgt der positiven konjunkturellen Entwicklung. Gegenüber dem Frühjahr 2011 haben 19,3 Prozent der Unternehmen (Vorjahr: 22,2 Prozent) die Belegschaft aufgestockt. Personal abbauen mussten 15,4 Prozent der Befragten (Vorjahr: 12,5 Prozent). Zwar hat sich der Saldo aus Personalaufstockungen und -abbau damit von plus 9,7 auf plus 3,9 Punkte verschlechtert. Dennoch bewertet das hiesige Handwerk die Beschäftigungssituation überwiegend positiv. Bundesweit war der Saldo aus Neueinstellungen und Entlassungen im deutschen Handwerk höher. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich der Saldo um 5,5 Zähler auf plus 14,2 Prozentpunkte erhöht (Vorjahr: plus 8,7 Punkte).

Zuversichtlicher Blick in die Zukunft

Im Vergleich zum Vorjahr haben sich die Umsatzprognosen etwas eingetrübt. 35,0 Prozent der Befragten (Vorjahr: 37,9 Prozent) rechnen damit, in den kommenden sechs Monaten Umsatzsteigerungen verbuchen zu können. Fast jeder Zehnte (9,5 Prozent) der Handwerksunternehmen befürchtet Umsatzrückgänge (Vorjahr: 5,8 Prozent). So steht der Saldo aus erwarteten Umsatzsteigerungen und - rückgängen aktuell bei plus 25,5 Punkten. Im Vorjahr waren es 6,6 Zähler mehr (plus 32,1 Punkte). Verglichen mit den bundesweiten Prognosen fallen die Umsatzerwartungen der baden-württembergischen Handwerker jedoch besser aus: Deutschlandweit liegt der erwartete Umsatzsaldo bei plus 18,2 Punkten.

Aufgrund der sehr guten Geschäftsaussichten wird die Nachfrage nach Arbeitskräften der badenwürttembergischen Unternehmen in den kommenden Monaten steigen. Der Saldo aus den positiven und negativen Erwartungen zur Personalentwicklung liegt bei plus 15,9 Punkten (Vorjahr: plus 18,4 Punkte). Dabei präsentiert sich das Handwerk in Baden-Württemberg einstellungsfreudiger als der bundesdeutsche Durchschnitt mit einem Saldo aus geplanten Einstellungen und Entlassungen von plus 12,4 Punkten.

Mittelstand sieht weiterhin Wachstumschancen

Die Investitionsbereitschaft der baden-württembergischen Unternehmen ist ein klares Indiz für ihr Vertrauen in die konjunkturelle Entwicklung. Mit 48,9 Prozent möchte mehr als die Hälfte der Befragten (Vorjahr: 56,3 Prozent) in den kommenden Monaten investieren.

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