"Audi connect" steuert Informationsfluss im R18 TDI

(lifePR) ( Ingolstadt, )
Fehlerfrei arbeiten und das möglichst über 24 Stunden: In gut zwei Wochen müssen die drei Audi R18 TDI beim Langstreckenrennen in Le Mans (11./12. Juni 2011) über einen Tag lang allerhöchsten Anforderungen standhalten. Dabei sind ein detaillierter Informationsfluss und eine gute Kommunikation zwischen Fahrzeug und Box unabdingbar. Die Lösung für reibungslose Datenvernetzung heißt "Audi connect".

Unter diesem Schlüsselwort werden in Ingolstadt alle Anwendungen und Entwicklungen, die heutige und zukünftige Audi-Modelle mit dem Internet, dem Besitzer und der Infrastruktur verbinden, zusammengefasst. Dem Motorsport kommt im Bereich der komplexen Connectivity-Lösungen dabei eine große Bedeutung zu.

Im Audi R18 TDI werden während der 79. Auflage des legendären französischen Motorsportevents permanent 1005 Datenkanäle aufgezeichnet, überwacht und per Telemetrie an die Box gefunkt. Dabei fällt auf dem 13,629 km langen Circuit de la Sarthe pro Runde eine Datenmenge von ungefähr 16 Megabyte an. Modernste Computer-Technologie liefert den Ingenieuren schnellstmöglich ein verwertbares Ergebnis.

Auf Basis der gesammelten Daten kann der Fahrzeugingenieur anschließend dem Fahrer per Funk entsprechende Anweisungen geben. Im Rennverlauf am häufigsten verstellt werden dabei die Bremsbalance zwischen Vorder- und Hinterachse, die Traktionskontrolle (ASR) und die Motorkennfelder (MAP und MIX). Beim neuen LMP1-SportwagenAudi R18 TDI sind diese Funktionen allesamt auf dem Lenkrad angebracht. "So müssen wir beim Fahren nicht die Hände vom Lenkrad nehmen", sagt der dänische Le-Mans-Rekordsieger Tom Kristensen. Um schnellstmöglich auf außerplanmäßige Zwischenfälle reagieren zu können, sind alle Crew-Mitglieder per Funk verbunden und damit blitzartig einsatzbereit.

"Audi connect" sorgt darüber hinaus auch für aktive Sicherheit. So wird etwa beim Boxenstopp das Drehmoment der Schlagschrauber überwacht. "Somit ist sichergestellt, dass kein Fahrzeug mit zu niedrigem Anzugsmoment den Fahrbetrieb aufnimmt", sagt Joachim Hausner, Leiter Gesamtfahrzeug bei Audi Sport. 2007 kostete eine nicht richtig befestigte Radmutter Tom Kristensen, Dindo Capello und Allan McNish den schon sicher geglaubten Le-Mans-Sieg.

Ebenfalls ständig überprüft wird der Reifendruck. Fällt dieser nur minimal ab, leuchtet auf dem High-Tech-Lenkrad eine rote Warnlampe auf. "Seit Einführung dieser Technologie konnten Reifenschäden durch Druckverlust mit Unfallfolgen ausnahmslos vermieden werden", weiß Hausner.

Auch die Veranstalter vom "Automobile Club de l'Ouest" (ACO) sind kontinuierlich mit dem Audi R18 TDI verbunden: Sie überwachen den vorgeschriebenen maximalen Ladedruck des Turboladers und die Einhaltung der Höchsttemperatur im Cockpit.

Um den Service für die Fans zu verbessern, reizt Audi die zur Verfügung stehenden Möglichkeiten bis an die Grenze aus. Gäste und Zuschauer können etwa auf einer digitalen Karte der Rennstrecke verfolgen, wo sich das Fahrzeug befindet. Dazu liefern Onboard-Kameras ein Live-Bild vom Geschehen auf der Strecke.

Zukünftig wollen die Ingolstädter sogar noch einen Schritt weiter gehen: Dann sollen Daten und Bilder über sogenannte Apps auch den Nutzern von Internet und Smartphones zugänglich gemacht werden - "Audi connect" sei Dank.

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