Erstes Quartal 2011: Weltweit 428 Millionen Smartphones verkauft

Eine kurze Evolutionsgeschichte der Mobile Assistants

(lifePR) ( Berlin/Bonn, )
428 Millionen Smartphones verkauften Händler weltweit im ersten Quartal des Jahres 2011. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Smartphone-Studie, die das US-amerikanische Marktforschungsunternehmen Gartner im Mai veröffentlicht hat. Im Vergleich zum Vorjahr erhöhte sich der Absatz um 85 Prozent.

Nokia sinkt auf den schlechtesten Wert der Firmengeschichte seit 1997, sichert sich mit 107 Millionen verkauften Geräten dennoch den größten Marktanteil. Apple verkaufte das iPhone, das in mittlerweile über 90 Ländern erhältlich ist, 16,9 Millionen Mal und landet damit auf Platz vier - hinter Nokia, Samsung und LG. Das meist verkaufte Betriebssystem ist das Android von Google, es erreicht derzeit einen Marktanteil von 36 Prozent. Dahinter folgen Symbian mit 27,4 Prozent und das iOS von Apple mit 16,8 Prozent.

Die Entwicklung der mobilen Endgeräte begann Anfang der 1990er. Damals verwendete Apple erstmals die Bezeichnung Personal Digital Assistant, kurz PDA. Dahinter verbarg sich das Newton Message Pad, ein mobiles Endgerät mit berührungsempfindlichem Flüssigkristallbildschirm, das auch die Handschrift des Benutzers erkennen konnte.

Die Unternehmen nutzten diesen Hype und entwickelten die EDAs, die Enterprise Digital Assistants. Gedacht waren sie für die Datenerfassung in kleineren Betrieben, etwa für das Management in Warenhäusern. Gebaut waren sie wesentlich robuster. Verfügten sie zu Beginn lediglich über einen Barcode-Leser, nutzen EDAs heutzutage auch biometrische Systeme und die Funktechnologie RFID, die eine berührungslose Übertragung von Daten per Funk ermöglicht.

Mobile Handhelds spielen auch in der Servicebranche eine immer größere Rolle, beispielsweise im Industrie-Service. Techniker, die Industrieanlagen installieren, warten oder reparieren, sind über die Handhelds mit der Zentrale verbunden. Robert Keller, Director Business Services bei Bizerba, erklärt: "Unsere Techniker erhalten direkt aus der Zentrale die jeweiligen Wartungspläne, Serviceberichte und Maschinendaten. Das steigert die Produktivität ihrer Einsätze, unter anderem weil sie noch vor Ort Ersatzteile bestellen können". Die Zentrale hingegen überblickt freie Ressourcen, vergibt gezielt neue Aufträge und kann auch im Notfall effektiv reagieren. "Wenn Produktionslinie ausfallen, muss unser Serviceteam schnell reagieren. Denn dann bedeutet für unseren Kunden jede Minute bares Geld", sagt Keller.

Der Begriff Smartphone schließlich hat sich in den letzten Jahren als Oberbegriff der MDAs, der Mobile Digital Assistants, durchgesetzt. Smartphones verfügen über alle gängigen Kommunikationsfunktionen - über Telefonie, SMS, MMS, Fax und E-Mail - und bieten zusätzlich verschiedene Managementsoftwares, die gerade für Unternehmen erheblichen Mehrwert bieten: Mitarbeiter können mit dem Smartphone unabhängig von Ort und Zeit direkt auf Unternehmensdaten zugreifen. Sie können unproduktive Zeiten nutzen, etwa Wartezeiten am Flughafen, und insgesamt schneller Entscheidungen treffen.

Ergebnisse einer BITKOM-Umfrage im November 2010 prognostizierten, dass in Deutschland in 2011 erstmals über 10 Millionen Smartphones verkauft würden. Der Umsatz stiege entsprechend um 35 Prozent auf 2,2 Milliarden Euro, und jedes Dritte neue Mobiltelefon wäre ein Smartphone. "Die neuste Generation der Smartphones sorgt für einen Boom des gesamten Handymarktes", sagt BITKOM-Präsidiumsmitglied René Schuster.
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