Dienstag, 19. September 2017


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comdirect Realzins-Radar: Trotz negativem Realzins ist Tagesgeld die meistgenutzte Anlageform

Quickborn, (lifePR) -
Zuflüsse auf Tagesgeldkonten steigen, Realzins sinkt
Seit 2008 haben Tagesgeld-Sparer eine Rendite von durchschnittlich minus 0,61 Prozent p.a. erwirtschaftet
Im Schnitt liegen 14.900 Euro pro Kopf auf Tagesgeldkonten


Es ist ein deutsches Sparparadoxon: Während der Realzins für Tagesgeldanlagen weiter sinkt, wird genau diese Anlageform immer häufiger genutzt. Im Schnitt hortet jeder Deutsche aktuell 14.900 Euro auf Tagesgeldkonten. Zum Vergleich: In Aktien hat jeder Deutsche durchschnittlich rund 3.500 Euro investiert. Ebenso viel liegt auf Festgeldkonten. In Spareinlagen, etwa Sparbuch und Prämiensparen, hat jeder Bundesbürger derzeit rund 7.100 Euro angelegt.

„Natürlich ist es sinnvoll, einen gewissen Teil des Ersparten täglich verfügbar zu halten. Der Preis für diese Flexibilität ist jedoch ein realer Wertverlust. Denn gerade bei Tagesgeld sind die Zinsen im Sinkflug – der Realzins notiert deutlich im Minus“, sagt Matthias Hach, Leiter Brokerage bei comdirect. So liegt die Tagesgeld-Rendite seit 2008 pro Jahr im Schnitt bei minus 0,61 Prozent. „Die Deutschen erzielen somit also keine Rendite, sondern machen Verlust. Gleichzeitig steigt das Volumen von Tagesgeldkonten immer weiter. In den vergangenen neun Jahren ist es um elf Prozent gewachsen. Das ist paradox“, so Hach.

Damit ist Tagesgeld bei den Anleger deutlich beliebter als andere festverzinsliche Geldeinlagen. Spareinlagen etwa weisen mit einem durchschnittlichen jährlichen Realzins von 0,03 Prozent seit 2008 lediglich ein Volumenwachstum von einem Prozent auf. Festgeldprodukte haben sogar deutlich an Beliebtheit eingebüßt – trotz eines vergleichsweise hohen Realzinses von plus 0,81 Prozent. Das Volumenwachstum ist mit minus sechs Prozent pro Jahr dennoch deutlich rückläufig.

„Tagesgeld, Festgeld und Co. notieren in Sachen Zinsen nur knapp über Null beziehungsweise darunter. Das zeigt einmal mehr: Für einen langfristigen Vermögensaufbau sind Wertpapiere derzeit alternativlos“, sagt Hach.

Zum comdirect Realzins-Radar:

Daten für das Volumen und die Zinssätze von Geldanlagen (Tagesgeld, Termin- & Spareinlagen) entstammen dem Credit Benchmark Model® von Barkow Consulting. Die Zinssätze entsprechen dem Durchschnitt des Bestandes. Als Basis werden Rohdaten der Deutschen Bundesbank sowie der Europäischen Zentralbank (EZB) verwendet. Die Realverzinsung errechnet sich aus dem Nominalzins der einzelnen Geldanlagen abzüglich der Inflationsrate. Von der Berücksichtigung einer etwaigen Besteuerung der Zinserträge wird abgesehen. Zur Ermittlung des absoluten Realzinsverlustes bzw. -gewinnes wird der jeweilige Realzinssatz von Tagesgeld, Spareinlagen und Festgeldern auf die entsprechenden Bestände angewendet.

comdirect bank Aktiengesellschaft

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