Sonntag, 24. September 2017


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comdirect Halbjahresergebnis: 50,9 Millionen Euro vor Steuern - 85 Milliarden Euro betreutes Kundenvermögen

Quickborn / Frankfurt am Main, (lifePR) -
Wachstum Kundenvermögen: Plus 9,1 Milliarden Euro, davon 3,0 Milliarden Euro durch Erwerb onvista bank und 4,0 Milliarden Euro Nettomittelzuflüsse
Wachstum Kundenzahl: Plus 150 Tausend, davon 102 Tausend durch Erwerb onvista bank
cominvest: 100-Millionen-Euro-Schwelle bei angelegten Kundengeldern überschritten
Ergebnisziel für Gesamtjahr 2017: Rund 85 Millionen Euro vor Steuern


Die comdirect Gruppe hat das erste Halbjahr 2017 mit einem Ergebnis in Höhe von 50,9 Millionen Euro vor Steuern abgeschlossen. Der hohe Vorjahreswert (87,9 Millionen Euro) ging zurück auf einen Einmalertrag von rund 41 Millionen Euro vor Steuern aus der Mitgliedschaft bei Visa Europe und deren Integration in die Visa Inc. USA. Ohne den Visa-Sondereffekt liegt das Halbjahresergebnis vor Steuern um 9 Prozent über Vorjahr. "Wir haben ein gutes Ergebnis erzielt. Und das bei einer durch die Nullzinsen anhaltend herausfordernden Situation für Banken", sagt Arno Walter, Vorstandsvorsitzender der comdirect bank AG. Die Eigenkapitalrendite vor Steuern liegt bei 17,4 Prozent (Vorjahr 31,9 Prozent). "Mit dem Zuwachs durch die onvista bank haben wir unsere Position als einen der führenden deutschen Online-Broker gestärkt und durch das Portal onvista.de eine der erfolgreichsten Finanzplattformen am Markt hinzugewonnen. Wir haben cominvest eingeführt und bieten damit die passende digitale Geldanlage für jeden Bedarf. Im zweiten Halbjahr knüpfen wir daran an. Für das Gesamtjahr streben wir ein Ergebnis von rund 85 Millionen Euro vor Steuern an", so Walter. Das entspricht einer Eigenkapitalrendite von über 14 Prozent.

Provisionsüberschuss als Hauptertragssäule

Die Gesamterträge in den ersten sechs Monaten des Jahres lagen bei 184,4 Millionen Euro (Vorjahr: 216,1 Millionen Euro). Hauptertragssäule ist der Provisionsüberschuss, der mit 120,2 Millionen Euro den Vorjahreswert (108,4 Millionen Euro) um 11 Prozent übertraf. Zum Anstieg trug auch die Einbeziehung der onvista bank sowie der onvista media GmbH bei. Die Anzahl der B2C-Trades lag im ersten Halbjahr 2017 mit 7,9 Millionen 6 Prozent über Vorjahr (7,5 Millionen). Angesichts des anhaltenden Nullzinsumfelds sank der Zinsüberschuss nach Risikovorsorge von 63,0 Millionen Euro im Vorjahr um 24 Prozent auf 47,9 Millionen Euro. Das sonstige Ergebnis liegt bei 16,3 Millionen Euro. Dieses resultiert im Wesentlichen aus einem positiven Finanzanlageergebnis. Die hohen Stände der Marktindizes wurden genutzt, um Kursgewinne in der Eigenanlage zu realisieren. Im Vorjahr (44,6 Millionen Euro) waren im sonstigen Ergebnis die Erträge aus der Visa-Transaktion enthalten.

Die Verwaltungsaufwendungen in Höhe von 133,5 Millionen Euro bewegten sich um vier Prozent über dem Vorjahreswert (128,2 Millionen Euro). Grund für den Anstieg sind die gestiegenen Sach- und Personalaufwendungen durch die Integration von onvista und Kosten für die aktuelle Vetriebskampagne zu cominvest.

Dynamisches Wachstum bei Kundenanzahl und Kundenvermögen

Die Kundenzahl im Geschäftsfeld B2C (comdirect bank AG inkl. Geschäftsbereich onvista bank) erhöhte sich im ersten Halbjahr um 144 Tausend auf 2,225 Millionen. Die Zahl der Depots stieg seit Jahresbeginn um 142 Tausend auf 1,149 Millionen. 102 Tausend Kunden und Depots davon sind zurückzuführen auf den abgeschlossenen Erwerb der onvista bank GmbH per 3. April 2017. Die Anzahl der Girokonten wuchs um 38 Tausend auf 1,394 Millionen. Das betreute Kundenvermögen erhöhte sich im gleichen Zeitraum um 7,6 Milliarden Euro auf 53,56 Milliarden Euro, das Depotvolumen um 5,1 Milliarden Euro auf 32,9 Milliarden Euro. 3,0 Milliarden Euro davon kamen per 3. April von der onvista bank GmbH. Die Nettomittelzuflüsse lagen bei 3,4 Milliarden Euro.

Die onvista bank und die onvista media GmbH gehören seit April dieses Jahres zur comdirect Gruppe. Durch die Verschmelzung der onvista bank GmbH auf die comdirect bank AG im Juni dieses Jahres wurden einfache und effiziente Strukturen geschaffen und erste Synergien gehoben. Die onvista bank wird seither unter Beibehaltung ihres Namens als ein Geschäftsbereich der comdirect bank weitergeführt.

Erste Adresse für Sparen, Anlegen und Handeln mit Wertpapieren

"Unsere strategische Positionierung als erste Adresse für das Sparen, Anlegen und Handeln mit Wertpapieren zahlt sich aus. Das zeigen die Zuwächse bei Depots und Depotvolumen", sagt Walter und ergänzt: "Mit cominvest hat comdirect als erste Bank in Deutschland einen vollumfänglichen Robo-Advisor auf den Markt gebracht." Seit Start von cominvest Mitte Mai bis zum Ende des zweiten Quartals haben Kunden bereits über 100 Millionen Euro angelegt. Walter: "Wertpapiere sind eine Antwort auf das Nullzinsumfeld. Davon wollen wir noch mehr Kunden überzeugen. Und das mit Angeboten, die die Anlage in Wertpapiere so einfach und bequem wie möglich machen, egal ob beim langfristigen Vermögensaufbau oder beim aktiven Handel mit Wertpapieren."

Im Geschäftsfeld B2B (ebase GmbH) stieg die Zahl der betreuten Kunden im ersten Halbjahr leicht auf 1,042 Millionen (Jahresende 2016: 1,036 Millionen). Das betreute Kundenvermögen erhöhte sich auf 31,32 Milliarden Euro (Jahresende 2016: 29,75 Milliarden Euro).

Die Gesamtkundenzahl der comdirect Gruppe kletterte im ersten Halbjahr auf 3,267 Millionen, ein Plus von 150 Tausend. Das betreute Kundenvermögen stieg um 9,1 Milliarden Euro auf den Rekordwert von 84,88 Milliarden Euro. Das Depotvolumen stieg um 6,7 Milliarden Euro auf 63,92 Milliarden Euro. 3,0 Milliarden Euro davon kamen per 3. April von der onvista bank GmbH. Die Nettomittelzuflüsse in der Gruppe summierten sich auf 4,0 Milliarden Euro (Vorjahr: 4,3 Milliarden Euro).

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