Agri Terra hilft - Lebensmittelspenden in der Corona-Krise

(lifePR) ( Grasbrunn, )
Über 60% der Personen, die in Paraguay Einkommen erwirtschaften, sind Einzelunternehmer und damit sozusagen bei sich selbst beschäftigt. Damit ist nicht nur der kleine Kiosk an der Ecke gemeint, sondern auch der Gärtner, der Fensterputzer, der Autowäscher oder der Hot-Dog-Verkäufer. Diese wichtige Gruppe Mikro-Unternehmer arbeitet in der Regel alleine, auf eigene Rechnung – und kommt damit recht gut über die Runden. Insbesondere die Landbevölkerung bestreitet auf diese Art den Lebensunterhalt. Hier wohnt auch der größte Anteil der Beschäftigten mit geringen Einkommen – Kellner, Mechaniker, Fabrikarbeiter. Auch diesem Segment der Bevölkerung geht es im Normalfall nicht schlecht. 

Aktuell kann jedoch von Normalfall keine Rede sein. Der Corona-Krise ist die paraguayische Regierung mit drastischen Maßnahmen entgegengetreten, und noch ist das Land erfreulicherweise abgeschlagen auf dem letzten Platz der bestätigten Infektionen in Südamerika. Der befürchtete Massenansturm auf überforderte Krankenhäuser ist bislang ausgeblieben. Seit Anfang März gilt eine landesweite Zwangsquarantäne, eine anfänglich nur nachts geltende Ausgangssperre wurde bald auf ganztägig ausgeweitet. Restaurants, Friseure, Einkaufszentren oder Kinos sind ebenso geschlossen wie Schulen, Kindergärten und Behörden. Supermärkte, Banken und Apotheken sind die Ausnahmen der ansonsten umfänglich geltenden und von Polizei und Militär strikt kontrollierten Maßnahmen.

Während die drastische Reaktion der Regierung bislang das Gesundheitssystem vor dem Zusammenbruch bewahrt hat, sehen die wirtschaftlichen Konsequenzen dagegen düster aus. Beinahe zwei Monate ohne Einkommen, dazu strikte Ausgangssperre haben gerade die Landbevölkerung in eine bedrohliche Lage versetzt. Die Vorräte schwinden, und gerade die Ärmsten der Armen sind bereits kurz davor, buchstäblich hungern zu müssen. Angekündigte Hilfen der Regierung finden nur schleppend, oftmals auch gar nicht ihren Weg zu den Bedürftigen.

Agri Terra hilft

Die gesamt Agri Terra Gruppe hat ihren zahlreichen Mitarbeitern in Paraguay eine Beschäftigungsgarantie die Corona-Krise betreffend abgegeben. Auch werden keine Gehälter gekürzt, obwohl dies in Paraguay rechtlich möglich wäre. Im Gegenteil – im Hinblick darauf, dass vielen Angestellten das zweite Einkommen des Ehepartners momentan fehlt, hat Agri Terra für den Monat März eine Zulage ausbezahlt.

„In dieser Extrem-Situation wird die Stärke von Agrar-Investments über-deutlich; während andere Wirtschaftsbereiche komplett stillstehen, produziert die Landwirtschaft weiter, denn essen und trinken müssen die Leute immer“, so Carsten Pfau, Geschäftsführer des Unternehmens. „Unsere Philosophie, uns zu 100% ausschließlich durch Eigenkapital zu finanzieren und solide Finanzpolster vorzuhalten, zahlt sich jetzt doppelt aus“, so der süddeutsche Unternehmer weiter. Insbesondere Mitarbeiter und Dienstleister des Unternehmens profitieren nun. „Solange wir können, lassen wir keinen unserer Leute im Regen stehen, die Krise überwinden wir gemeinsam“.

Aber Agri Terra tut noch mehr. Mit Unternehmenschef Pfau höchstpersönlich am Steuer, setzte sich in der vergangenen Woche eine Karawane aus Geländewagen in Bewegung, vollgepackt mit Lebensmitteln aus dem lokalen Supermarkt. Hunderte bedürftiger Familien wurden von dieser Soforthilfe versorgt, die Privatinitiative erreichte vor allem alte und gebrechliche Personen, Menschen mit Behinderung und Kinder auf dem Land. „In solchen Momenten muss man eben die Ärmel hochkrempeln und einfach machen, statt lange zu reden und zu debattieren. Das überlassen wir gerne den Damen und Herren Politikern“, so Pfau im Brustton der Überzeugung. Die private Ausgabe von Lebensmitteln von Haus zu Haus wird vorerst weitergehen, bis die Krise hoffentlich bald vorüber ist. Agri Terra sieht sich hier in der Pflicht, ihrer sozialen Verantwortung gerecht zu werden. Dem Beispiel der Gesellschaft sind inzwischen auch andere Firmen gefolgt, die privat organisierte Soforthilfe stellt umständliche Staatsbürokratie in den Schatten. Anfragen vom Roten Kreuz Paraguay sowie diversen Bürgermeistern und Gouverneuren liegen ebenfalls vor und werden bestmöglich bedient.

Weitere Informationen finden Sie hier: www.agri-terra.de
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