Sonntag, 28. Mai 2017


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Bremer Unfallambulanz wird Teil eines neuen Gesundheitskonzerns

(lifePR) (Berlin, ) Die vom Verein für berufsgenossenschaftliche Heilbehandlung Bremen e.V. an der Industriestraße betriebene "BG Unfallambulanz und Rehazentrum Bremen" gehört zukünftig zur Holding "BG-Kliniken", die am 11.06.2015 ihren Betrieb aufgenommen hat. Die Holding fungiert als neue Dachorganisation für die Unfallkliniken, Kliniken für Berufskrankheiten und Unfallbehandlungsstellen der Berufsgenossenschaften.

Mit der zum 01.01.2016 wirksam werdenden Fusion der 13 bislang selbständigen Kliniken und Ambulanzen auf die Holding entsteht eines der größten Gesundheitsunternehmen in Deutschland mit mehr als 12.000 Mitarbeitern, über 550.000 Patienten jährlich und einem Jahresumsatz von rd. 1,2 Mrd. Euro.

Die Holding wird als gemeinnützige GmbH betrieben, die jeweils 74,9 Prozent der Geschäftsanteile der zugehörigen Kliniken hält; 25,1 Prozent der Geschäftsanteile der Kliniken verbleiben bei den bisherigen 30 Eigentümern, die damit über eine Sperrminorität verfügen.

Die Berufsgenossenschaften und Unfallkassen erwarten von der Holding die Reduktion betriebswirtschaftlicher Risiken, größere Wirtschaftlichkeit durch Synergieeffekte, die Ausweitung finanzieller Spielräume, eine Vereinheitlichung von Qualitätsstandards sowie eine schnellere und verbindlichere Umsetzung politischer Strategien. So sollen Investitionen zukünftig aus einem Gemeinschaftsfonds finanziert werden.

Als Unternehmen der gesetzlichen Unfallversicherung unterliegt die Holding der Selbstverwaltung.

Steuerungsorgane sind die Gesellschafterversammlung, Regionalausschüsse, Fachausschüsse sowie ein Hauptausschuss, die jeweils paritätisch besetzt sind. Operativ wird die Holding von Reinhard Nieper als Geschäftsführer geleitet, der vor seiner Tätigkeit für den Klinikverbund als Geschäftsführer für den deutschlandweit tätigen Klinikverbund des Ordens der Alexianer tätig war.

Welche Auswirkungen die Unterordnung der berufsgenossenschaftlichen Kliniken und Ambulanzen unter eine Holding auf das Bremer Unfallambulanz- und Rehazentrum haben wird, bleibt abzuwarten.

Der CGB geht davon aus, dass die Holding von ihren Lenkungsfunktionen verstärkt Gebrauch machen wird und die bisherigen Entscheidungsgremien Mitgliederversammlung und Vorstand an Einfluss verlieren werden.

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