Mittwoch, 22. Februar 2017


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Arbeitslosigkeit sinkt - Zahl der ALG II-Bezieher steigt

Langzeitarbeitslose bleiben weiter von der günstigen Arbeitsmarktentwicklung abgekoppelt

(lifePR) (Bremen, ) Die heute von der Bundesagentur für Arbeit veröffentlichten Arbeitsmarktdaten für Juni belegen erneut die Abkoppelung der Langzeitarbeitslosen von der insgesamt anhaltend positiven Arbeitsmarktentwicklung. Während im Bereich der Arbeitslosenversicherung (SGB III) die Zahl der Arbeitslosen gegenüber Juni 2014 bundesweit um 86.000 gesunken ist, nahm die Zahl der Bezieher von Arbeitslosengeld II in der Grundsicherung für Arbeitsuchende (SGB II) gegenüber Juni 2014 um 6.000 zu. 8,2 Prozent der in Deutschland lebenden Personen im erwerbsfähigen Alter waren damit hilfebedürftig.

Ähnlich die Entwicklung im Lande Bremen, wo im Vergleich zum Juni 2014 in der Grundsicherung die Zahl der Arbeitslosen um 597 bzw. 1,9 Prozent stieg.

Die Abkoppelung der Arbeitslosengeld II-Bezieher von der allgemeinen Wirtschafts- und Arbeitsmarktentwicklung ist nach Auffassung der CDA ein Skandal, der nicht länger tatenlos hingenommen werden darf. CDALandesvorsitzender Peter Rudolph: "Hartz IV-Bezug darf kein Dauerzustand sein ! Wenn die bestehenden Förderprogramme nicht ausreichend greifen, muss schnellstens über neue Lösungsansätze nachgedacht werden. Hier sind sowohl der Bund als auch der Senat gefordert. Tatsache ist, dass gerade im Zwei-Städte-Staat die Beschäftigungsentwicklung nicht so positiv ist, wie es uns die Landesregierung weiß machen möchte. Zwar hat auch im kleinsten Bundesland die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnisse kräftig zugenommen. Von den in den letzten 10 Jahren 33.000 neu entstandenen Stellen entfielen allerdings nur 3.500 auf Vollzeitstellen. Jeder vierte Arbeitnehmer in der Hansestadt hingegen ist atypisch oder prekär beschäftigt. Und mit 5,2 Prozent hat Bremen die höchste Leiharbeitsquote aller deutschen Großstädte. Das es bei diesem Arbeitsmarkt insbesondere Langzeitarbeitslose schwer haben, den beruflichen Wiedereinstieg zu finden, kann nicht verwundern. Auch ein geförderter 2.Arbeitsmarkt ist daher für die CDA kein Tabu."

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