Freitag, 17. August 2018


  • Pressemitteilung BoxID 688433

Cargo Records wünscht Fröhliche Weihnachten und ein gutes neues Jahr!

Wuppertal, (lifePR) - Es regnet. Mal wieder. Denn was auch immer Wetter-Statistiker behaupten: 2017 hat es IMMER geregnet. Die Hauptschuld daran trägt nicht der Klimawandel, sondern ich. Obwohl es selbst ein US Präsident versäumte, mich als Schuldigen zu entlarven, und stattdessen lieber seine eigenen monetären Argumente ins Feld schickte, bleibt als Wahrheit: Es gibt durchaus eine Art Klimawandel. Es gibt sogar ein Datum dafür: 16. Januar 2017. Das war der Tag, an dem ich mein neues Motorrad und mein neues Schönwetter-Auto beim KFZ-Amt anmeldete. Seither gab es keinen Tag ohne Regen. Ausgenommen jene, an denen es schneite.

2017 war aber nicht nur ein Schlecht-Wetter-Jahr. Es orientierte sich insgesamt eher in Richtung medioker, vor allem was Politik, Sport und gesundes Essen anging. Wobei unterirdisch wahrscheinlich das richtigere Adjektiv ist, was die Sache mit der Politik angeht. Der Trend geht zu absurd. Eine Weltmacht leistet sich einen Präsidenten, den sich niemand in Sachen Peinlichkeit, Dummheit und Arroganz hätte besser ausdenken können. Nicht einmal Hollywood. Ok, die haben es mit dem Denken ohnehin eher in Richtung Hoseninhalt, frag nach bei Weinstein. #MeToo machte aus manch einem Oscar einen Kasper; „endlich!“ möchte man rufen, wüsste man nicht um die inneren Hürden und Zerrissenheiten, mit denen die Opfer – oft allein gelassen – jahrzehntelang zu kämpfen hatten. Ein nun geplatzter Knoten, und der erste, der fragt, warum sie sich erst jetzt melden, muss zur Strafe ins Kabinett von Trump. Der wiederum belegt die These, dass Kakerlaken zu den wenigen Lebewesen gehören, die selbst atomare Einschläge in nächster Nähe überleben können. Noch in Jahrzehnten werden Historiker Probleme haben, das Phänomen Trump der Nachwelt zu erklären. Keine Krise groß, keine Aussage peinlich, kein Tweet diffamierend genug, um einem - alles in mir weigert sich den Begriff „Politiker“ zu verwenden - grenzdebilen Narzissten in die Wüste zu schicken. Alle Hoffnung liegt nun auf der Juwelwespe, ein erklärter Feind der Amerikanischen Großschabe, die mittels injiziertem Gift in das Gehirn der Schabe, den Fluchtreflex unterdrückt um sie anschließend dem Wespen-Nachwuchs als Nahrung darzureichen. Das größte Problem für die Wespe dürfte darin bestehen, bei Trump das Hirn zu finden.

Aber dieses Problem stellt sich nicht nur der Juwelwespe, offensichtlich ist Politiker ein derart unpopulärer Beruf geworden, dass ihn vorzugsweise nur noch Denkfaule, Intelligenz-Schwindsüchtige und Doppelmoralisten auszuüben scheinen. Aber was noch viel wichtiger ist: In ihrem Gefolge tummeln sich Myriaden unkritischer, stumpfer Gesinnungsmenschen, die ihren Realitätsverlust durch blindwütiges Forum-Fluten kaschieren und jedem Dampfplauderer Applaus und Wählerstimme leihen. Karrieristen und Blender, die glauben, es wäre eine gehaltvolle Beschäftigung, dreiste Lügen mit dem Populismus-Meißel unter die Pepitahaube der Leichtgläubigen zu jubeln. Gen Ende 2017 lautet das Gebot der Stunde nun, das Jahr der Brüllaffen und Lautmaler zur wohlverdienten Besinnung kommen zu lassen. Mein Vorsatz für 2018 lautet daher: Kein Applaus für Scheiße! Und wer Aufmerksamkeit will, muss sie sich durch respektvolle Taten verdienen. Und nicht durch lautes Atmen. Da ist es nur konsequent, Mitarbeiter aus den eigenen Reihen in die Verantwortung zu schicken. Auf diesem Wege ergehen nochmals Glückwünsche an Erhard Grundl, unser Mann in Berlin als Bundestagsabgeordneter der Grünen und an Birte Wiemann, seit irgendwann 2017 unsere Frau im VUT Vorstand.

Doch wie so oft, wenn das Weltgeschehen in einem Chaos aus irrationalem Balzverhalten, falsch verstandenem Selbstbewusstsein, Realitätsverlust und groteskem Handeln an den Rand der Kernschmelze gerät, wird Kunst wichtig und scheinbar besser. Fast scheint es, als suche man in solchen Zeiten in der Kunst intensiver nach den Lösungen, die einem diejenigen, die eigentlich dafür verantwortlich sein sollten, nicht mal ansatzweise zu bieten haben. Und natürlich wird man fündig, denn die Kunst beherbergt immer Wichtiges und Gutes. Nur wird dieses mal mehr, mal weniger universal gebraucht und deshalb mal mehr, mal weniger intensiv danach geforscht und in die Öffentlichkeit gerückt. 2017 war also gar kein Sch…-Jahr sondern ein eher gutes Jahr. Trotz „Despacito“ und deutschem Cloud-Rap. Und wenn #MeToo gar am Ende doch noch den größten Trottel, der je im Weißen Haus sein Unwesen getrieben hat, zu Fall bringt, dann wird womöglich selbst der letzte abgehängte Chefredakteur in diesem Land auf den Trichter kommen, dass es womöglich sinnvoller ist, über die Tarana Burkes oder Alyssa Milanos dieser Welt denn über Hohlbratzen wie Storch, Gauland oder Sayn-Lächerlichkeit zu berichten.

Denn wenn verantwortungslose Politiker nicht zu verantwortende Dinge tun, ist es an uns, eben jene Verantwortung zu übernehmen, um die Dinge wieder ins Lot zu rücken. Es kann nicht genug #MeToo Bewegungen geben, wir können nicht genug Aufmerksamkeit schaffen für die Dinge, die es wert sind, der Öffentlichkeit preisgegeben zu werden. Investigativer Journalismus ist wichtiger denn je geworden, und je öfter Morrissey & Co. von Lügenpresse reden, desto öfter müssen sie mit Fakten widerlegt werden. Wer Klimawandel leugnet, Naturschutzgebiete ohne Not und aus reiner Profitgier verkleinert, wer Journalisten ohne Grund verhaften lässt, Hilfsbedürftige unter menschenunwürdigen Bedingungen über Monate darben lässt und sie zum Gegenstand politischer Erpressung macht, der sollte auf einer Anklagebank vor Gericht sitzen und nicht auf einem Präsidentenstuhl. Die Erdogans, Trumps, Mays oder Netanjahus dieser Erde wurden frei gewählt, insofern obliegt uns die Verantwortung für ihr Tun. Sonst wird die Geschichte dereinst über uns richten, wie wir damals über unsere Eltern und Großeltern gerichtet haben. „Was habt ihr damals gemacht, als Gauland gewählt wurde?“ „Wir haben uns um unser Smarthome gekümmert, Alexa die Hoheit über unser Wissen und Verstand gegeben und haben nicht einmal mehr selbst gelenkt, als die Karre vor die Wand fuhr.“ Gauland – allein vom Namen her historisch vorbelastet - und seine „Kameraden“ dürfen nicht einfach nur geduldet werden. Wer Google & Co. liked, der liked auch Ausbeutung, Steuerflucht, Umweltzerstörung, sozialen Missstand und räuberische Erpressung. Das alles muss uns klar sein. Und daran müssen wir unser Handeln - und unseren Handel - ausrichten. Denn auch über uns wird einst gerichtet werden.

2018 ist ganz nah und Roy Moores Niederlage in Alabama nur ein erster, winziger Schritt in die richtige Richtung! Wir brauchen nächstes Jahr noch sehr viel mehr davon. In diesem Sinne ein friedliches Weihnachts-Fest und ein frohes neues Jahr!

Bestenlisten!

Ralph Buchbender

Promotion/Marketing

CHELSEA WOLFE – Hiss Spun

MICHAEL CHAPMAN - 50

SLOWDIVE - Slowdive

AFGHAN WHIGS – In Spades

FOXYGEN – Hang

CIGARETTES AFTER SEX – Apocalypse

WOLF PARADE – Cry Cry Cry

DESPERATE JOURNALIST – Grow Up

DIE NEGATION – Herrschaft der Vernunft

IDLES – Brutalism

PHOEBE BRIDGERS – Stranger In The Alps

Alex Warnke

Neighbouring Rights/Verlag

KING KRULE - Ooz

MELANIE DE BIASIO - Lillies

KENDRICK LAMAR - Damn

MAC DEMARCO - This Old Dog

BBNG - Late Night Tales

KLAUS JOHANN GROBE/ODD COUPLE - Odd Johann + Klaus Couple

ALL DIESE GEWALT - Welt in Klammern (Addendum)

MOSES SUMNEY - Aromanticisim

LEVIN GOES LIGHTLY - GA PS

WOLFMOUNTAINS – Superheavvy

Simon Richter

Special Affairs

Klaus Johann Grobe – Odd Johann + Klaus Couple

Slowdive – Slowdive

Chelsea Wolfe – Hiss Spun

Idles – Brutalism

Blanck Mass – World Eater

Bathsheba – Servus

Monolord – Rust

Kairon; IRSE! – Ruination

Ufomammut – 8

Couch Slut – Contempt

Günter Dränle

Labelmanagement

TH‘ LEGENDARY SHACK SHAKERS – After You’ve Gone

THE PINE HILL HAINTS – Smoke

HELLBOUND GLORY – Pinball

JAKE LA BOTZ – Sunnyside

JEREMY PINELL – Ties Of Blood And Affection

ROBERT FINLEY – Goin‘ Platinum

ROBERT PLANT – Carry Fire

TURNPIKE TROUBADOURS – A Long Way From Your Heart

CHUCK BERRY – Chuck

THE AMERICANS – I’ll Be Yours

Stefan Grimm

Labelmanagement

PHOEBE BRIDGERS – Stranger In The Alps

TELEVISION PERSONALITIES – Beautiful Despair

JOHN CARPENTER – Anthology

CHAD VANGAALEN – Light Information

ALEX CAMERON – Forced Witness

NEU GEBEN – Hot Cold Bodies

ZOLA JESUS – Okovi

THE RAVEONETTES – 2016 Atomized

SLOWDIVE – Slowdive

MORRISSEY – Low In High School

Manuel Beine

Logistics/Export

ESCAPE-ISM – Introduction To Escape-Ism

IDLES – Brutalism

METZ – Strange Peace

CHAIN & THE GANG – Experimental Music

AFGHAN WHIGS – In Spades

PISSED JEANS – Why Love Now

IRON CHIC – III - You Can’t Stay Here

KING KHAN – Murderburgers

CLEARWATER 63 – There Is Only One

FRIEDEMANN – Unterwegs

Manuel Amian

Geschäftsführer/General Manager

SLOWDIVE - Slowdive

DESTROYER - Ken

JAPANDROIDS - Near To The Wild Heart Of Life

HARD ACTION - Hot Wired Beat

WOLF PARADE - Cry Cry Cry

ALEX LAHEY -  I Love You Like A Brother

KEVIN MORBY - City Music

IDLES - Brutalism

THE WAR ON DRUGS - A Deeper Understanding

LOVE A - Nichts Ist Neu

Andreas Schmitt

Katalog & Repertoire/Import & Warehouse Management 

IDLES – Brutalism

POWER TRIP – Nightmare Logic

FIVE HORSE JOHNSON – Jake Leg Boogie

UFFE LORENZEN – Galmandsvaerk

COLD STARES – Head Bent

JOHN CARPENTER – Anthology: Movie Themes 1974-1998

WHY? – Moh Lhean

COSMIC DEAD – Psych Is Dead

UNSANE – Sterilize

MONOLORD – Rust

Carol Kavanagh

Produktion

MASTODON – Emperor Of Sand

CHELSEA WOLFE – Hiss Spun

AFGHAN WHIGS – In Spades

PISSED JEANS – Why Love Now

PORTER RAY – Watercolor

THE MAGPIE SALUTE – The Magpie Salute

JESSICA CURRY – So Let Us Melt

OPEN CITY – Open City

UNIFORM – Wake In Fright

MUTOID MAN – War Moans

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