Samstag, 23. September 2017


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Fondsvermögen wächst um 123 Mrd. Euro

Anleger kaufen antizyklisch Aktienfonds / Spezialfonds für institutionelle Kunden sind das Standbein im Neugeschäft

Frankfurt am Main, (lifePR) - Auch im September haben Anleger weiteres Kapital in Aktienfonds investiert. Im Jahresverlauf saldiert sich der Zufluss auf 9,8 Mrd. Euro. Ein Blick auf das Netto-Mittelaufkommen und die Aktienmarktentwicklung der vergangenen Jahre zeigt, dass Anleger in der jüngeren Vergangenheit durchaus antikzyklisch gehandelt haben. Aufgrund der erheblichen Abflüsse aus Geldmarktfonds (22,9 Mrd. Euro) sind aus Publikumsfonds von Anfang Januar bis Ende September 2009 per Saldo 1,6 Mrd. Euro Mittel abgezogen worden. Spezialfonds, die für institutionelle Kunden aufgelegt werden, sind in diesem Zeitraum 12,5 Mrd. Euro zugeflossen. Somit haben die Fondsgesellschaften im laufenden Jahr per Saldo 10,9 Mrd. Euro eingesammelt. Dies geht aus der vom BVI Bundesverband Investment und Asset Management veröffentlichten Absatzstatistik per 30. September 2009 hervor.

Das verwaltete Fondsvermögen der deutschen Investmentbranche stieg im Jahresverlauf um 123 Mrd. Euro. Mit diesem Zuwachs um gut zehn Prozent auf 1.340,4 Mrd. Euro (per 30. September 2009) schließt die Branche auf das hohe Niveau der Vorjahre auf. Auf Publikumsfonds entfallen 636,2 Mrd. Euro und auf Spezialfonds 704,2 Mrd. Euro. Zudem managen die Gesellschaften weitere 306,8 Mrd. Euro in freien Mandaten.

Bei Publikumsfonds sind Aktienfonds mit Abstand die volumenmäßig größte Gruppe. Bedingt durch die positive Marktentwicklung und hohen Netto-Mittelzuflüsse stieg das Volumen der Aktienfonds von 133,6 (31. Dezember 2008) auf 184,3 Mrd. Euro (30. September 2009) an. Der Zufluss in Höhe von 9,8 Mrd. Euro im laufenden Jahr ist der höchste Wert seit dem Rekordjahr 2000. Dabei standen vor allem in Deutschland (plus 2,4 Mrd. Euro), Europa (plus 2,9 Mrd. Euro) bzw. weltweit (plus 2,9 Mrd. Euro) investierende Aktienfonds im Anlegerfokus.

Rentenfonds sind die zweitgrößte Fondskategorie mit einem Vermögen von 148,2 Mrd. Euro. In den vergangenen neun Monaten zogen Anleger unter dem Strich 1,8 Mrd. Euro ab. Hierzu haben besonders Rückgaben bei Euro-Rentenfonds mit geldmarktnahen und kurzlaufenden Titeln (minus 3,2 Mrd. Euro) sowie Rentenfonds mit europäischen Währungen (minus 1,7 Mrd. Euro) beigetragen. Fonds, die in Unternehmensanleihen investieren, haben seit Jahresbeginn 3,6 Mrd. Euro neues Anlagekapital eingesammelt.

Bei Mischfonds standen weltweit anlegende Produkte im Fokus. Sie sammelten bis Ende September per Saldo 1,3 Mrd. Euro ein. Insgesamt flossen Mischfonds 2,5 Mrd. Euro zu. Beim verwalteten Volumen liegt die Gruppe mit 95,6 Mrd. Euro auf Rang drei der Publikumsfonds.

Angesichts historisch niedriger Zinsen im Geldmarktbereich - der Drei-Monats-Euribor liegt seit einigen Monaten unter der Ein-Prozent-Marke - haben Anleger im laufenden Jahr Liquiditätspositionen abgebaut, um sich längerfristig zu engagieren. Aus Geldmarktfonds sind bis Ende September 22,9 Mrd. Euro abgeflossen. Da von entfallen unter anderem 14,8 Mrd. Euro auf klassische Euro-Geldmarktfonds und 5,6 Mrd. Euro auf chancenorientierte Euro-Geldmarktfonds. Das Vermögen der Geldmarktfonds beläuft sich auf 57,7 Mrd. Euro per 30. September 2009.

Anleger haben in den vergangenen neun Monaten 3,1 Mrd. Euro in Offene Immobilienfonds neu investiert. Dies ist ein Beleg für das intakte Vertrauen in diese risikogestreute, indirekte Immobilienanlage. Das Vermögen der Offenen Immobilienfonds beträgt 87,1 Mrd. Euro.

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