Dienstag, 21. Februar 2017


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Business Media China AG verkauft chinesische Messegesellschaft / Update zum chinesischen Werbegeschäft und zu rechtlichen Auseinandersetzungen der BMC Gruppe

(lifePR) (Stuttgart, ) Die Business Media China AG hat heute einen Verkaufsvertrag bezüglich ihres 55% Anteils an der Shanghai Baiwen Exhibition Co. Ltd. geschlossen. Dieses Deutsch-Chinesische Joint Venture ist Veranstalter der jährlich stattfindenden China Beauty Expo in Shanghai, der führenden Messe für Kosmetika und Haarpflegeprodukte in Asien. Die Transaktion unterliegt noch der Zustimmung der chinesischen Behörden, die in den nächsten Wochen erwartet wird. Die Verkaufserlöse werden zur Begleichung laufender Verbindlichkeiten verwendet. Über den Kaufpreis, der in mehreren Raten gezahlt werden soll, wurde mit dem Käufer Stillschweigen vereinbart.

Das Werbegeschäft an den Flughäfen entwickelt sich nicht zu unserer Zufriedenheit. Auf Kundenseite besteht weiterhin große Zurückhaltung bezüglich der von BMC angebotenen Werbeformate (Lichtboxen). Die Nachfrage für großflächige LCD-Anzeigen und Sonderflächen entwickelt sich dagegen besser, kann aber aufgrund von bestehenden Lizenzvereinbarungen von BMC nicht bedient werden. Die Verbindlichkeiten der Gesellschaft aus Lizenzvereinbarungen sind erheblich, und auf Dauer nicht zu finanzieren.

Nachdem andererseits alle Möglichkeiten der Kostenreduzierung ausgeschöpft sind, sieht der Vorstand zurzeit keine Basis einer Fortführung des Werbegeschäfts an den Flughäfen in China. Die BMC steht in fortgeschrittenen Verhandlungen zum Verkauf ihres 51% Anteils an der BMC Flying Dragon gegen Übernahme derer Verbindlichkeiten.

Die chinesische Gesellschaft CRCM (China Railway Century Marketing), die die Medienrechte an den Bahnhöfen vermarktet, hat vor dem Beijing Railway Court rechtliche Schritte zur Beendigung der in 2006 begonnenen Kooperation eingeleitet. Sollte das Verfahren zu Ungunsten der BMC Advertising ausgehen, würde dies die Grundlagen des weiteren Geschäfts dieser Tochtergesellschaft entziehen und könnte zum Eintreten der Insolvenz führen. Die von CRCM vorgetragenen Argumente werden vom Vorstand, Geschäftsführung der BMC Advertising, sowie den chinesischen Anwälten allerdings als rechtlich nicht haltbar erachtet. Dies wird auch dadurch deutlich, daß BMC Advertising weiterhin in Verhandlungen über eine einvernehmliche Lösung der Differenzen mit CRCM steht.

Die Business Media China AG bereitet die Einleitung von juristischen Schritten gegen frühere Vorstände aufgrund von Pflichtverletzungen vor. Die entsprechenden Anträge werden noch dieses Jahr gestellt werden.

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