Freitag, 20. Juli 2018


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VÖB-Aktienmarktprognose: Was tun auf dem Kursgipfel? Auf zu neuen Höhen oder doch langsam talwärts?

Frankfurt am Main, (lifePR) - - Rahmenbedingungen bleiben grundsätzlich positiv
- Hohes Bewertungsniveau ist bereits erreicht
- Weniger Dynamik bei US-Aktien erwartet
- EZB und Fed: steigende US-Zinsen und Nullrunde in Europa

Die Aktienexperten der VÖB-Mitgliedsinstitute Manfred Bucher (BayernLB), Joachim Schallmayer (DekaBank), Markus Reinwand (Helaba), Jan Edelmann (HSH Nordbank), Frank Klumpp (LBBW) und Volker Sack (NORD/LB) erwarten nach der starken Aufwärtsbewegung der vergangenen Monate ein geringeres Potenzial für große Kurssprünge an den Aktienmärkten. Die Aktienstrategen der öffentlichen Banken bewerten die Rahmenbedingungen für Aktien weiterhin positiv. Die Unternehmensgewinne sowie die Konjunkturdaten geben weiterhin Anlass zu Optimismus und die führenden Notenbanken halten die Zinsen niedrig. Allerdings notieren Aktien bereits auf einem hohen Niveau, schlechte Nachrichten bezüglich der weiteren Gewinnentwicklungen oder konjunkturelle Dämpfer könnten dann schnell zu Kurskorrekturen führen. Die Märkte werden volatiler. Aufgrund des bereits höheren Bewertungsniveaus und der strafferen Geldpolitik der US-Notenbank Fed ist das weitere Kurspotential von US-Aktien nach Ansicht der VÖB-Analysten geringer als in Deutschland und in Europa.

Die Konjunkturprognosen für 2018 sehen das Wachstum in Deutschland und im Euroraum fast gleich auf. Die VÖB-Aktienexperten erwarten im Durchschnitt ein Wachstum von 2,0 Prozent für Deutschland und ca. 1,9 Prozent für die Eurozone. Für die Konjunktur in den USA wird ein durchschnittliches Wachstum von fast 2,5 Prozent prognostiziert. Ein moderater Ölpreis (WTI) mit einem prognostizierten Durchschnittspreis von 56 US-Dollar auf Dreimonatssicht wirkt zudem stützend auf die Konjunktur.

Von der Europäischen Zentralbank (EZB) erwarten die VÖBAktienstrategen weiterhin positive Effekte für Aktien. Denn auch nach der Entscheidung der EZB, das Volumen der Anleiheankäufe zu reduzieren, bleibt die Geldpolitik der EZB expansiv ausgerichtet. Zudem halten niedrige Zinsen die Attraktivität festverzinslicher Wertpapiere als Alternativen zu Aktien gering. Die Fed hingegen wird nach Einschätzung der VÖB-Analysten in den nächsten drei Monaten eine weitere Zinsanhebung wagen. Die US-Zinsen bleiben aber dennoch auf niedrigem Niveau.

Aktien blieben also eine spannende Assetklasse mit Risiken und Nebenwirkungen.

 

Bundesverband Öffentlicher Banken Deutschlands, VÖB, e.V.

Der Bundesverband Öffentlicher Banken Deutschlands, VÖB, ist ein Spitzenverband der deutschen Kreditwirtschaft. Er vertritt die Interessen von 62 Mitgliedern, darunter die Landesbanken sowie die Förderbanken des Bundes und der Länder. Die Mitgliedsinstitute des VÖB haben eine Bilanzsumme von rund 2.900 Milliarden Euro und bilden damit etwa ein Drittel des deutschen Bankenmarktes ab. Mit rund 75.000 Beschäftigten nehmen unsere Mitgliedsinstitute ihre Verantwortung für Mittelstand, Unternehmen, die öffentliche Hand und Privatkunden wahr und sind in allen Teilen Deutschlands fest in ihren Heimatregionen verwurzelt. Mit 49 Prozent sind die ordentlichen VÖB-Mitgliedsbanken Marktführer bei der Kommunalfinanzierung und stellen zudem rund 26 Prozent aller Unternehmenskredite in Deutschland zur Verfügung. Unsere Förderbanken haben 71 Milliarden Euro neue Förderdarlehen bereitgestellt. (Geschäftsjahr 2016)

Weitere Informationen unter www.voeb.de

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