Mittwoch, 25. April 2018


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BVMI fordert klare und ambitionierte Stärkung der Kultur- und Kreativwirtschaft insbesondere gegenüber Plattformen

Nach Abschluss der Sondierungsgespräche von CDU, CSU und SPD

Berlin, (lifePR) - Der Bundesverband Musikindustrie hat mit Blick auf die voraussichtlichen Koalitionsverhandlungen deutliche und konsequente Maßnahmen zur Stärkung der Kultur- und Kreativbranchen gefordert. 

„Es ist sehr erfreulich zu lesen, dass sich die drei Parteien auf eine Stärkung der Kultur- und Kreativwirtschaft verständigt haben. Für die Musikbranche ist ein ambitioniertes Vorgehen unverzichtbar, gerade auch, wenn wieder einmal eine „Modernisierung des Urheberrechts“ pauschal im Raum steht“, sagte der Vorstandsvorsitzende Dr. Florian Drücke heute in Berlin. „Eine Stärkung des Urheberrechts im Sinne der Kreativen und ihrer Partner gegenüber User-Upload-Plattformen wie z.B. YouTube ist aktuell Gegenstand europäischer Reformvorschläge.  Gerade im Interesse des digitalen Binnenmarktes ist es unerlässlich, dass sich eine zukünftige Bundesregierung eindeutig im Sinne der Branche positioniert. Darüber hinaus macht die aktuelle Debatte über das Netzwerkdurchsetzungsgesetz sehr deutlich, dass eine ganzheitliche und konsequente Auseinandersetzung mit der Durchsetzung von Rechten im Internet überfällig ist. Nur so ist ein Umfeld, in dem in kreative Vielfalt investiert wird, gewährleitstet. Der schleichende Abbau von Exklusivrechten ist für die Branche inakzeptabel. Diese Themen sollten in den anstehenden Koalitionsverhandlungen dringend weiter vertieft werden.“

Die Kernanliegen des BVMI für die Musikbranche, die der Verband vor der Bundestagswahl  mit Blick auf anstehende Koalitionsverhandlungen veröffentlicht hatte, sind im Detail hier zu lesen.

Bundesverband Musikindustrie e.V.

Der Bundesverband Musikindustrie (BVMI) vertritt die Interessen von rund 250 Tonträgerherstellern und Musikunternehmen, die mehr als 80 Prozent des deutschen Musikmarkts repräsentieren. Der Verband setzt sich für die Anliegen der Musikindustrie in der deutschen und europäischen Politik ein und dient der Öffentlichkeit als zentraler Ansprechpartner zur Musikbranche. Neben der Ermittlung und Veröffentlichung von Marktstatistiken gehören branchennahe Dienstleistungen zum Portfolio des BVMI. Seit 1975 verleiht er die GOLD- und PLATIN-Awards an die erfolgreichsten Künstler in Deutschland, seit 2014 auch die DIAMOND-Awards und seit 1977 werden die Offiziellen Deutschen Charts im Auftrag des BVMI erhoben. Zur Orientierung der Verbraucher bei der Nutzung von Musik im Internet wurde 2013 die Initiative PLAYFAIR ins Leben gerufen. Das kulturelle Engagement des BVMI erfolgt unter dem Label der Deutschen Phono-Akademie: Jährlich werden herausragende Künstler mit dem Deutschen Musikpreis ECHO, dem ECHO KLASSIK und dem ECHO JAZZ ausgezeichnet.

Weitere Informationen: www.musikindustrie.de, www.echopop.de, www.echoklassik.de, www.echojazz.de, www.playfair.org

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