Dienstag, 24. April 2018


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Gemeinsam gegen Baustaub

Frankfurt a. M, (lifePR) - Die Bundesministerien für Arbeit und Soziales sowie für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, das Umweltbundesamt und wichtige Verbände der Bauwirtschaft beteiligen sich am gemeinsamen Aktionsprogramm „Staubminimierung beim Bauen“ und wollen den Arbeitsschutz nachhaltig verbessern. „Staub war gestern“. So lautet das Motto einer medialen Initiative, die von den beteiligten Institutionen in Berlin vorgestellt wurde. Die Initiative richtet sich an alle am Bau Beteiligten und soll das Image moderner staubarmer Techniken deutlich verbessern.

Die jetzt beschlossenen Maßnahmen gegen Baustaub, beispielsweise der verstärkte Einsatz staubarmer Maschinen und Werkzeuge, sind aus Sicht der Partner „ein weiterer Meilenstein“, der an die bereits seit Jahren etablierten Aktivitäten und Anstrengungen der Unternehmen und Verbände der Bauwirtschaft anknüpft. Im Weiteren müssten nun gezielt alle am Bau Beteiligten - d.h. Bauherren, Auftraggeber, Planer, Architekten, Ingenieurbüros, Baustoffhersteller, ausführende Betriebe, Nutzer, Baumaschinen- und Gerätehersteller sowie Vertreter aus Vertrieb und Verleih - eingebunden und mehr für die Gefährdungen der Gesundheit durch Stäube sensibilisiert werden. Vorhandene Wissenslücken müssten geschlossen werden.
Nur durch ein abgestimmtes und intensives Vorgehen kann es gelingen, die Gesundheit der Beschäftigten wirksam vor Staub zu schützen. Dabei ist es von entscheidender Bedeutung, dass die beschlossenen Maßnahmen für weniger Staub auf Baustellen praktikabel sind, Akzeptanz finden und auch umgesetzt werden.

Das Bündnis „Staubminimierung beim Bauen“ ist richtungsweisend. Es demonstriert die Bereitschaft aller Partner des Aktionsprogramms, sich in dieser wichtigen Frage gemeinsam für Fortschritte in der Prävention einzusetzen und damit die Situation auf den Baustellen konkret und nachhaltig zu verbessern. Das Aktionsprogramm baut auf bereits bewährte Aktivitäten der beteiligten Institutionen auf. Durch die systematische Kooperation und Koordinierung in den vier Handlungsfeldern Kommunikation, Technik, Ermittlung der Staubexposition sowie Qualifikation soll die Wirksamkeit aller Einzelmaßnahmen gesteigert werden.

Die Partner des Aktionsprogramms haben erste gemeinsame Medien vorgestellt. Dieses ist ein weiterer wichtiger Schritt, um die Vision der „staubarmen Baustelle“ Wirklichkeit werden zu lassen. Wie hervorgehoben wird, sind weitere Partner aufgerufen, sich an dem Bündnis zu beteiligen. Ein Branchenportal bündelt alle Aktivitäten und Handlungshilfen und ist unter www.bgbau.de/staubarm-bauen erreichbar.

Partner des Aktionsprogramms „Staubminimierung beim Bauen“

Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft
Bundesfachabteilung Feuerfest- und Schornsteinbau im Hauptverband der Deutschen Bauindustrie
Bundesministerium für Arbeit und Soziales
Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit
Bundesverband Holz und Kunststoff, Bundesinnungsverband für Tischler/Schreiner, Drechsler und BaufertigteiImonteure
Bundesverband Farbe Gestaltung Bautenschutz, Bundesinnungsverband des deutschen Maler- und Lackiererhandwerks
Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin
Fachverband Reinigungssysteme des Verbandes Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V.
Hauptverband der Deutschen Bauindustrie
Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt
Länderausschuss für Arbeitsschutz und Sicherheitstechnik
Umweltbundesamt
Zentralverband Deutsches Baugewerbe
Zentralverband der Deutschen Elektro- und lnformationstechnischen Hand-werke (ZVEH)
Zentralverband des Deutschen Dachdeckerhandwerks e. V., Fachverband Dach-, Wand- und Abdichtungstechnik
Zentralverband Parkett- und Fußbodentechnik, Bundesinnungsverband Parket- und Bodenleger
VDSI Verband für Sicherheit, Gesundheit und Umweltschutz bei der Arbeit
ZVEI - Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e. V.
ZVSHK Zentralverband Sanitär Heizung Klima

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