Donnerstag, 23. Februar 2017


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Gut geplant ist halb gebaut

Mit einem Fertighaus binnen weniger Stunden zum Rohbau

(lifePR) (Bad Honnef, ) Etwa acht bis neun Stunden dauert in Deutschland ein durchschnittlicher Arbeitstag. An zwei Arbeitstagen schafft es ein Passagierflugzeug problemlos von Frankfurt nach New York und wieder zurück. Weltrekordhalter Pemba Dorjee Sherpa klettert in dieser Zeit 3,5 Höhenkilometer vom Basislager auf den Gipfel des Mount Everests und wieder herab. Nicht minder rekordverdächtig wirken die Bauzeiten, die die deutschen Fertighaus-Unternehmen für die Montage ihrer Produkte benötigen. Bereits nach durchschnittlich zwei Arbeitstagen ziert ein Rohbau jenes Stück Land, das alsbald die neue Heimat werden soll. Dirk-Uwe Klaas, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Deutscher Fertigbau (BDF), erklärt: "Die industrielle Vorfertigung ist der entscheidende Arbeitsschritt bei der Fertigbauweise. Die Montage der Bauelemente auf der Baustelle geht dann einfach und schnell von der Hand."

Die Planungssicherheit, die ein Eigenheim in Fertigbauweise mit sich bringt, ist ein gewichtiges Argument bei der Entscheidung der Bauherren. In Absprache mit dem Fertighaus-Hersteller entwerfen sie einen Zeitplan, der dank der industriellen Vorfertigung meist problemlos eingehalten werden kann. "Im Gegensatz zur Massivbauweise ist die industrielle Produktion der Holz-Bauelemente wetterunabhängig und findet mit computergesteuerter Präzision statt, sodass auf der Baustelle keine bösen Überraschungen drohen", so Klaas. Die Fertigbauweise kombiniert damit das traditionelle Holz-Handwerk mit modernen industriellen Produktionsprozessen - beides unter der Einhaltung strenger Qualitätsrichtlinien. Während der Vorfertigung können die Bauherren bereits spätere Maßnahmen, insbesondere im Bereich des Innenausbaus, vorbereiten, sofern dieser nicht ebenfalls an den Fertighaus-Hersteller abgegeben wurde. Man unterscheidet hierbei für gewöhnlich zwischen einem schlüsselfertigen Fertighaus und einem Ausbauhaus.

Vorab müssen sich Bauherren - je nach Vereinbarung mit dem Fertighaus-Unternehmen - selbst um die Bodenplatte und eine Unterkellerung auf dem Baugrundstück kümmern, ehe die passgenauen Holzelemente bei der Montage zusammengeführt werden. "In diesen beiden Tagen der Montage fühlen sich Bauherren nicht selten wie im Zeitraffer. All die Gedanken und Planungen, die monate- womöglich sogar jahrelang in das Bauprojekt geflossen sind, nehmen nun in Windeseile sichtbare Formen an", schildert Klaas. Sobald das neue Traumhaus dann steht, geht es weiter mit dem Innenausbau. Der vollzieht sich ähnlich wie bei der Massivbauweise: Elektrotechnik und Sanitäranlagen müssen installiert, Fußbodenbeläge verlegt und zahlreiche vorher festgelegte Ausstattungsdetails umgesetzt werden. Das geschieht in Eigenleistung, mit Hilfe von Fachfirmen oder durch den Fertighaus-Hersteller. "Auch diese Entscheidungen werden größtenteils bereits vor Baubeginn getroffen. Sie stehen nicht im Konflikt mit einer womöglich unvorhersehbaren Zeitplanung, sondern lassen diese sogar besonders frühzeitig zu", sagt Klaas. "Wer seinen Fertigbau vorab ausführlich mit dem Hersteller plant, hat die meiste Arbeit bereits getan, schon bevor die zweitägige Montagephase beginnt", schließt Klaas. Die verbleibende Zeit bis zum Einzug vergeht dann ebenfalls in Windeseile. BDF/FT

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