BTW zum Koalitionsvertrag: Nationale Tourismusstrategie braucht echten wirtschaftspolitischen Ansatz

Tourismuswirtschaft setzt auf Transparenz und den frühzeitigen Dialog mit allen Betroffenen

(lifePR) ( Berlin, )
„Die nationale Tourismusstrategie ist ein Schritt in die richtige Richtung. Zentral wird allerdings sein, dass der vorgesehene ‚ganzheitlich wirtschaftspolitische Ansatz‘ kein Lippenbekenntnis bleibt, sondern stringent verfolgt wird!“ Mit diesen Worten kommentierte der Präsident des Bundesverbands der Deutschen Tourismuswirtschaft (BTW) Dr. Michael Frenzel den Entwurf des Koalitionsvertrags von Union und SPD.

„Tourismus ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor in Deutschland, wie die potentiellen Koalitionäre in ihrem Vertragsentwurf ja auch klar darstellen. Er steht für 3 Millionen Beschäftigte und 4 Prozent der Bruttowertschöpfung in Deutschland. Dieser Relevanz für den Wirtschaftsstandort Deutschland gilt es, bei strategischen Überlegungen und den daraus folgenden Maßnahmen gerecht zu werden. Bislang vermissen wir jedoch handfeste wirtschaftspolitische thematische Aussagen jenseits von ‚Barrierefreiheit‘ und ‚Qualitätsoffensiven‘. Themen wie ein Level Playing Field, also faire Wettbewerbsbedingungen im Vergleich zu nationalen und internationalen Wettbewerbern, die digitalen Herausforderungen unserer Zeit, Bürokratieabbau und Arbeitsmarkt müssen aus unserer Sicht eine zentrale Rolle im Zuge einer nationalen Tourismusstrategie spielen. Die Problemfelder und entsprechende Lösungsansätze sind bekannt, jetzt gilt es, auch entsprechend zu handeln. Ein wichtiger Baustein auf dem Weg zur Tourismusstrategie wird dabei aus unserer Sicht auch Transparenz und der frühzeitige zielgerichtete Dialog mit allen Betroffenen sein!“
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