Freitag, 24. November 2017


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Protest: Rote Karte für den Braunkohle-Tagebau Hambach

Bonn/Köln, (lifePR) - Der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) sieht vier Wochen vor der Bundestagswahl in den Aktionen gegen den weiteren Braunkohleabbau ein deutliches Signal Richtung Politik. "Klimaschutz darf nicht auf die lange Bank geschoben werden. Die Bundesregierung muss den Braunkohleabbau stoppen. Und die Parteien sind aufgefordert, im Vorfeld der Bundestagswahl klare und eindeutige Positionen zu ihren Klimaschutzzielen zu benennen", so BBU-Vorstandsmitglied Udo Buchholz.

Neben vielen Organisationen und örtlichen Initiativen hatte auch der BBU zur Teilnahme an der heutigen Menschenkette aufgerufen. Die Aktion steht unter dem Motto: "Rote Linie: Klima schützen. Wald retten. Bagger stoppen."

Dem Energiekonzern RWE und den verantwortlichen Parteien muss die Rote Linie aufgezeigt werden: "Bis hierhin und nicht weiter" lautet mit der Menschenkette zwischen Braunkohlenbaggern und dem Hambacher Wald sowie den bedrohten Dörfer die Botschaft im Gebiet des geplanten Tagebaus.

Im Aufruf zur Teilnahme an der Protestaktion hieß es u. a.: "Wenn die globale Erwärmung deutlich über 1,5 Grad steigt, wird es zunehmend gefährlich für das Leben auf der Erde. Die Welt, wie wir sie kennen, würde sich durch den Klimawandel drastisch verändern. Doch allen internationalen Vereinbarungen zum Trotz kommt der Klimaschutz praktisch nur wenig voran. Auch in Deutschland sinken die Emissionen der klimaschädlichen Treibhausgase seit Jahren nicht mehr. Hauptgrund dafür ist der aus Kohle produzierte Strom."

Ausführliche Informationen zum Protest und zu den damit verbundenen Forderungen findet man im Internet unter http://zukunft-statt-braunkohle.de

Engagement unterstützen

Informationen über den BBU und seine Aktivitäten gibt es im Internet unter http://bbu-online.de, telefonisch unter 0228-214032. Die Facebook-Adresse lautethttps://www.facebook.com/BBU72/.

Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz e.V.

Der BBU ist der Dachverband zahlreicher Bürgerinitiativen, Umweltverbände und Einzelmitglieder. Er wurde 1972 gegründet und hat seinen Sitz in Bonn. Weitere Umweltgruppen, Aktionsbündnisse und engagierte Privatpersonen sind aufgerufen, dem BBU beizutreten um die themenübergreifende Vernetzung der Umweltschutzbewegung zu verstärken. Der BBU engagiert sich u. a. für menschen- und umweltfreundliche Verkehrskonzepte, für den sofortigen und weltweiten Atomausstieg, gegen die gefährliche CO2-Endlagerung, gegen Fracking und für umweltfreundliche Energiequellen.

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