Dienstag, 30. Mai 2017


  • Pressemitteilung BoxID 639324

Aktionsreise gegen Urantransporte

Evakuierung im Ernstfall nicht realisierbar

(lifePR) (Bonn, Hamburg, Trier, ) Der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) weist darauf hin, dass an diesem Wochenende (18. Und 19. Februar) in mehreren Bundesländern Protestaktionen gegen Urantransporte stattfinden. Anti-Atomkraft-Initiativen und der BBU fordern das sofortige Verbot der häufig fahrenden Urantransporte und die sofortige Stilllegung der Uranfabriken in Lingen (Niedersachsen) und Gronau (Nordrhein- Westfalen). Beide Uranfabriken unterliegen keinerlei Laufzeitbegrenzung und in ihnen wird Nuklearbrennstoff für Atomkraftwerke im In- und Ausland produziert. Damit beide Anlagen betrieben werden können, finden zahlreiche Urantransporte mit LKW und Zügen, aber auch per Schiff, statt.

Die Aktion am Wochenende richtet sich konkret gegen sogenannte "Yellow Cake"- Transporte über Kiel und Hamburg zur AREVA-Uranfabrik in Narbonne (Frankreich) sowie gegen Uranhexafluorid-Transporte von der französischen Konversionsanlage Pierrelatte (Rhône-Tal) zur einzigen deutschen Urananreicherungsanlage in Gronau.

Mitglieder mehrerer Anti-Atomkraft-Initiativen werden am Wochenende symbolisch "Yellow Cake" (Uranerzkonzentrat) von Kiel nach Trier in Personenzügen transportieren. Sie werden dabei die Bahnstrecke nutzen, die regelmäßig für die zahlreichen Atomtransporte zwischen Hamburg und Trier genutzt wird. Außerdem wird symbolisch Uranhexafluorid von Frankreich nach Gronau transportiert.

Während der zweitägigen Fahrt sollen auf der Strecke Reisende über die Gefahren der Urantransporte informiert werden. Urantransporte erfolgen in der Regel ohne Polizeischutz und auch betroffene Kommunen, die durchfahren werden, werden vorab nicht informiert. Bei möglichen Unfällen wären die zuständigen Hilfskräfte vor Ort nicht in der Lage sofort angemessen reagieren zu können. Bei einem Unfall mit Uranhexafluorid-Freisetzungen müsste innerhalb weniger Minuten ein Bereich im Umkreis von mehreren Kilometern evakuiert werden.

Die Anti-Atomkraft-Initiativen freuen sich über engagierte Mitreisende. Dafür gibt es Treffpunkte sowie Pressetermine an verschiedenen Bahnhöfen. (Siehe: http://urantransport.de/aktionstage/aktionsfahrt/aktionsfahrt-2017-fahrplan/ )

Am Ende der Aktionstour findet am Sonntag am Bahnhof in Gronau ab 17 Uhr eine Mahnwache statt.

Weitere ausführliche Informationen unter http://urantransport.de/aktuelles.

Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz e.V.

Der BBU ist der Dachverband zahlreicher Bürgerinitiativen, Umweltverbände und Einzelmitglieder. Er wurde 1972 gegründet und hat seinen Sitz in Bonn. Weitere Umweltgruppen, Aktionsbündnisse und engagierte Privatpersonen sind aufgerufen, dem BBU beizutreten um die themenübergreifende Vernetzung der Umweltschutzbewegung zu verstärken. Der BBU engagiert sich u. a. für menschen- und umweltfreundliche Verkehrskonzepte, für den sofortigen und weltweiten Atomausstieg, gegen die gefährliche CO2-Endlagerung, gegen Fracking und für umweltfreundliche Energiequellen.

Diese Pressemitteilungen könnten Sie auch interessieren

"Genuss made in Brandenburg" ab heute in der Gourmet-Abteilung der Galeria Kaufhof am Berliner Alexanderplatz

, Energie & Umwelt, pro agro - Verband zur Förderung des ländlichen Raumes im Land Brandenburg e.V.

Nach einer erfolgreichen Premiere 2016 organisiert der Agrarmarketingverban­d pro agro erneut „BrandenburgWochen“ in Berlin, die bis zum Start...

Von Zwergen, Riesen & wilden Tieren

, Energie & Umwelt, Wildpark-MV/ Natur- u. Umweltpark Güstrow gGmbH

Am 1. Juni ist Kindertag. Ein guter Grund, um im Wildpark-MV mit allen Kindern zu feiern. Neben einem bunten Programm und tollen Mitmach-Aktionen...

Kleiner Solarpark in Lauterbach-Heblos

, Energie & Umwelt, 7×7 Unternehmensgruppe c/o 7x7sachwerte GmbH & Co. KG

Die Dillenburger 7x7energie GmbH kann jetzt zeitnah mit dem Bau eines neuen Solarparks in Lauterbach-Heblos beginnen. Die Freiflächenanlage mit...

Disclaimer