BAI vergibt zum zweiten Mal Wissenschaftspreis im Bereich Alternative Investments

(lifePR) ( Bonn, )
Der Bundesverband Alternative Investments e. V. hat vorgestern den zweiten BAI-Wissenschaftspreis für exzellente wissenschaftliche Arbeiten im Bereich Alternative Investments vergeben. Prämiert wurden Arbeiten in vier verschiedenen Kategorien, für die ein Preisgeld von insgesamt EUR 10.000 ausgelobt wurde.

In der Kategorie Dissertationen überzeugte die Arbeit von Herrn Dr. Janis Back zum Thema "Essays on the valuation of commodity derivatives". Bei den Masterarbeiten setzte sich Frederik Bruns mit dem Thema "Portfolio Diversification - Is the Answer Blowing in the Wind?" durch. In der Kategorie Bachelorarbeiten prämierte das vom Verband unabhängige sechsköpfige Gremium aus Wissenschaft und Praxis die Arbeit von Christoph Frey zum Thema "Structural Breaks and GARCH Models of Commodity Price Volatility". In der vierten Kategorie Sonstige Wissenschaftliche Arbeiten gewann die Arbeit "Loosing sight of the trees for the forest? Pairs trading and attention shifts" von Herrn Dr. Heiko Jacobs.

Die Preise wurden in Frankfurt von dem für das Ressort Weiterbildung zuständige BAI Vorstandsmitglied Rolf Dreiseidler sowie von Herrn Prof. Dr. Denis Schweizer von der WHU stellvertretend für das Gremium überreicht. Neben Herrn Prof. Schweizer gehören dem Gremium Frau Dajana Brodmann, Head of Alternative Investments & Public Equity, Versorgungswerk der Wirtschaftsprüfer und der vereidigten Buchprüfer im Lande NRW; Dr. Katharina Lichtner, Managing Director, Capital Dynamics; Prof. Dr. André Betzer, Universität Wuppertal; Prof. Dr. Martin Eling, Universität St. Gallen sowie Dr. Lars Jaeger, CEO, Alternative Beta Partners AG an.

Als Resümee der Veranstaltung hob Rolf Dreiseidler hervor: "Wir freuen uns darüber, dass der BAI Wissenschaftspreis erneut zu einer so positiven Resonanz und einer solchen Vielzahl außerordentlich guter akademischer Arbeiten geführt hat. An diesen Erfolg möchten wir auch im nächsten Jahr anknüpfen und laden alle potenziellen Interessenten ein, am BAI Wissenschaftspreis 2013 teilzunehmen."

Weitere Informationen zu den o. g. Arbeiten finden Sie nachfolgend:

"Essays on the valuation of commodity derivatives"

In der Arbeit fokussiert der Autor sich auf die höchst anspruchsvolle Aufgabe der Preisfindung von Rohstoffderivaten. Dies ist im Vergleich zu Derivaten auf Aktien deutlich komplexer, da saisonale Komponenten, beispielsweise aufgrund der Lagerfähigkeit von einzelnen Rohstoffen etc. zu berücksichtigen sind. Dr. Back zeigt eindrucksvoll, wie diese Komponenten in die Bewertung integriert werden können.

"Portfolio Diversification - Is the Answer Blowing in the Wind?"

Untersucht wird, ob erneuerbare Energien einen gerechtfertigten Platz im Portfolio von institutionellen Investoren haben. Diese Fragestellung ist höchstrelevant für diese Industrie, denn sollten erneuerbare Energien aus Rendite-Risiko-Aspekten keine Berechtigung in institutionellen Portfolios haben, könnte dies zukünftige Finanzierungen dieser Projekte erschweren. Herr Bruns kann, unter Verwendung eines einzigartigen Datensatzes, zeigen, dass erneuerbare Energien attraktive Investitionen für institutionelle Investoren darstellen.

"Structural Breaks and GARCH Models of Commodity Price Volatility".

Auf Basis dieser Arbeit werden strukturelle Veränderungen in der Rohstoffrenditemodellierung mittels GARCH untersucht und wie diese auf Volatilitäten von Rohstoffpreisen wirken. Dieser Arbeit kommt besondere Bedeutung aufgrund der Preisstellung von Rohstoffderivaten sowie im Risikomanagement zu, wo eine "treffsichere" Vorhersage von Volatilitäten von hoher Bedeutung ist.

"Loosing sight of the trees for the forest? Pairs trading and attention shifts"

In dieser Arbeit, die in Ko-Autorenschaft mit Prof. Weber (Universität Mannheim) geschrieben wurde, untersuchen die Autoren die Profitabilität einer beliebten Hedgefondsstrategie, den sogenannten Pair Trades. Für den zugrundeliegenden Treiber der Profitabilität wird die sog. Attention Shift Hypothese herangezogen. Diese geht davon aus, dass an beispielsweise "turbulenten" Börsentagen die Investoren mehr Zeit mit der Erfassung und dem Verstehen des "Großen Ganzen" verbringen, als Informationen auf Unternehmensebene zu analysieren. Genau aus dieser Vernachlässigung können attraktive Pair Trades gehandelt werden.

In Kürze wird darüber hinaus ein BAI-Sondernewsletter veröffentlicht, in dem alle Arbeiten zusammengefasst vorgestellt werden. Dieser kann bei Interesse kostenlos beim BAI angefordert werden.

Weitere Informationen zum BAI Wissenschaftspreis und auch zum Druckkostenzuschuss für Dissertationen im Bereich Alternativer Investments finden Sie unter der Rubrik Wissenschaftsförderung auf der Homepage des Verbandes (www.bvai.de).
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