Samstag, 27. Mai 2017


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Niebel weiht Projekt der trilateralen Kooperation mit Israel und Kenia am Viktoriasee ein

(lifePR) (Kisumu, ) Am zweiten Tag seiner Kenia-Reise wird Bundesentwicklungsminister Dirk Niebel am heutigen Donnerstag gemeinsam mit dem israelischen stellvertretenden Außenminister Daniel Ayalon und dem kenianischen Premierminister Raila Odinga ein gemeinsames Projekt zur Förderung der Tilapia-Fischzucht am Viktoriasee einweihen.

"Die trilaterale Kooperation mit Israel und Kenia ist ein innovatives, ein Leuchtturmprojekt, das eine neue Qualität der entwicklungspolitischen Zusammenarbeit signalisiert. Ziel der Kooperation ist die ökologische Entlastung des Viktoriasees, der durch Überfischung und Verschmutzung stark belastet ist und dadurch seinen Anwohnern, hunderten von Fischerfamilien, kein ausreichendes Auskommen mehr sichert. Gemeinsam wollen wir die ökologische Situation des Viktoria-Sees verbessern. Israel hat besondere Erfahrung im Wassermanagement und Fischzucht. Beide Stärken nutzen wir für dieses Projekt. Der deutsche Beitrag beinhaltet die Schulung der Fischer in Aufzucht, Produktion und Vermarktung des Tilapia-Fischs, damit sie eine nachhaltige, alternative Einkommensquelle haben. Dies Schulung wird im RIAT College, einem Ausbildungszentrum in der Stadt Kisumu unweit des Sees, angeboten", erläuterte der Minister.

In Zukunft soll die Kooperation weiter ausgebaut werden. In einer zweiten Komponente wolle man sich dafür einsetzen, dass weniger Abwässer ungeklärt in den Viktoriasee fließen und diesen weiter verschmutzen. Deutschland sei anerkannter Experte im Abwassermanagement und wolle gemeinsam mit Israel seine Kooperation ausbauen, um diese komparativen Vorteile strategisch zu nutzen, betonte Minister Niebel.

"Ich sehe Israel nicht nur unter historischen Gesichtspunkten als wichtigen Partner, sondern auch als strategischen Partner der Zukunft, insbesondere bei zentralen Fragen nachhaltiger Entwicklung und dem Umgang mit dem Klimawandel. Durch unsere trilateralen Kooperationen verbessern wir nicht nur die konkrete Lebenssituation der Menschen in unseren Partnerländern, sondern setzen auch weltweit ein deutliches Zeichen für die Synergien israelischer und deutscher Expertise", unterstrich Niebel.

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