Donnerstag, 23. Februar 2017


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Gute regionale Strukturen erleichtern Berufseinstieg

Bund und Schleswig-Holstein stimmen Förderinstrumente aufeinander ab

(lifePR) (Bonn/Kiel, ) Jugendliche benötigen beim Übergang von der Schule ins Arbeitsleben professionelle Unterstützung. Für sie gibt es zahlreiche Angebote wie die Berufsorientierung in der Schule oder die Berufseinstiegs-begleitung. Diese Angebote noch weiter sinnvoll zu verzahnen, ist ein Ziel der Initiative Bildungsketten des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF).

Beteiligte regionale Fachkräfte aus Schule, Arbeitsagenturen, Bildungsträgern, Wirtschaft und Kommunen tauschen sich heute in Kiel bei einem Workshop darüber aus, welche Abstimmung und regionalen Strukturen für eine effiziente Koordinierung der Maßnahmen im Übergang von der Schule in den Beruf nötig sind. Der Workshop ist zugleich ein gelungenes Beispiel dafür, wie der Bund und das Land Schleswig-Holstein ihre Förderinstrumente im Berufsorientierungsprozess aufeinander abstimmen.

"Im Übergang von der Schule in den Beruf finden wir einen Dschungel an Berufsorientierungsangeboten vor", sagte die schleswig-holsteinische Bildungsministerin, Prof. Dr. Waltraud 'Wara' Wende. Umso wichtiger sei es, Programme und Strukturen zusammenzuführen sowie die Projekte gezielt auszubauen, die die Jugendlichen erfolgreich begleiten. Ministerin Wende: "Die Bildungsketten bieten einen richtigen Ansatz und sind ein gutes Beispiel für erfolgreiche und effiziente, abgestimmte Zusammenarbeit. Wir arbeiten gerne mit dem Bund zusammen, um unsere Erfolgsmodelle der schulischen Berufsorientierung und des Handlungskonzepts Schule & Arbeitswelt mit anderen Programmen gezielt zu verzahnen."

Dazu ergänzte Kornelia Haugg, Bundesministerium für Bildung und Forschung: "Prävention statt Reparatur ist das Leitziel in der Bildungs- und Arbeitsmarktpolitik des Bundes und der Länder geworden. Dieses spiegelt sich zunehmend in Förderprogrammen der Bundesregierung, der Bundesagentur für Arbeit und der Bundesländer wieder."

Margit Haupt-Koopmann, Regionaldirektion Nord, Bundesagentur für Arbeit: "Gemeinsam mit dem Land und unseren regionalen Partnern vor Ort arbeiten wir an einer noch besseren Vorbereitung der Jugend-lichen auf den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt. Hier waren und sind wir in Schleswig-Holstein auf einem guten Weg."

"Abschluss und Anschluss - Bildungsketten bis zum Ausbildungsabschluss" ist eine Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). Das Sonderprogramm Berufseinstiegsbegleitung innerhalb der Initiative wird in Abstimmung mit dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), der Bundesagentur für Arbeit (BA) und den Ländern umgesetzt. Das Programm "Förderung der Berufsorientierung in überbetrieblichen und vergleichbaren Berufsbildungsstätten" (BO-Programm) wird im Auftrag des BMBF vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) durchgeführt.

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