Sonntag, 21. Januar 2018


  • Pressemitteilung BoxID 656239

Umgang mit Computer, Laptop, Smartphone und Co. in der Grundschule

Euskirchen, (lifePR) - Ralf Schmitz hackt Internetseiten und klärt auf. Auch Siebenjährige gehen heutzutage ins Internet. Über Gefahren und Risiken wissen sie wenig. Lehrer sind unzureichend geschult, um Medienkompetenz zu vermitteln. 

Die Sicher-Stark-Initiative hilft Grundschulen und Kitas [b]Kaufbeuren [/b]

In dem kleinen Ort Kaufbeuren, waren über 100 Eltern wiedereingetroffen, um den IT-Sicherheitsexperten Ralf Schmitz an der Grundschule Kaufbeuren-Oberbeuren zu hören.

Was sind Spam-Mails? Sind es E-Mails, die lustig sind? Versteckt sich dahinter Werbung mit merkwürdigem Inhalt? Was sind sichere Internetseiten und wie erkenne ich sie?

Wie hackt man Computer oder Handys?

Sarah, sieben Jahre alt, sitzt vor dem Laptop und überlegt. Fred, neun Jahre alt, weiß die Antwort schon, er hat bereits einen Internetführerschein beim Sicher-Stark-Team gemacht und drückt über die Maus auf Antwort zwei. Beide gehen in die vierte Klasse einer Grundschule.

Sie finden es gut, wie sie sagen, dass sie jetzt von zu Hause in einem Sicher-Stark-Online-Kurs mehr über das Internet erfahren dürfen. Sie haben schon etwas Erfahrung mit dem Internet, durften zu Hause schon mal an den Computer der Eltern, das Tablet benutzen oder mit dem Smartphone ins Internet, sagen sie, aber sicher sind Sie erst durch die Schulung der Sicher-Stark-Experten geworden. Die Puppe Felix ist nicht nur lustig, sondern hat richtig was drauf, so Sarah, die von Ralf Schmitz gespielt wird.  

Sechs Wochen lang Sicherheitstraining

Sechs Wochen lang werden sie von zu Hause aus fit gemacht, mit den Chancen aber auch den Risiken und Gefahren des Internets umzugehen. Meist auf sehr spielerische Weise und mit einer PortionHumor, aber immer unter Anleitung eines Erwachsenen, denn Kinder sollen nie mit einem Erwachsenbrowser ins Netz.

Es gibt Kinderbrowser und viele Erwachsene kennen diese noch gar nicht.

Kinder müssen dabei systematisch an den Umgang mit dem Internet herangeführt werden. Gerade der Umgang mit Kinder-Apps muss trainiert werden.  Und das so früh wie möglich, lautet die Idee. Laut einer Studie des Deutschen Instituts für Vertrauen und Sicherheit im Internet sind heute schon mehr als die Hälfte der Achtjährigen regelmäßig im Internet unterwegs. „Medienkompetenz ist heute genauso wichtig wie Lesen, Rechnen und Schreiben“,

Viele Kinder haben bereits heute Smartphones in der Grundschule und Kita und die Tendenz ist weiter steigend.

In manchen Grundschulen haben sich die Schüler schon zu„WhatsApp-Gruppen“ zusammengetan. Übers Wochenende würden da schon mal einige hundert Nachrichten getauscht. Aber auch  Mobbingfälle unter Grundschulkindern und in Chat-Räumen sind keine Seltenheit.

Tipps für Eltern und Kinder

Sicher-Stark hat deshalb einen Surfvertrag entwickelt, um Kinder zu schützen. Dieser kann kostenlos von der Internetseite runtergeladen werden.

Wie funktioniert das Internet, wie surft man sicher, welche Gefahren lauern, welche Suchmaschine benutze ich für welches Thema?

Welche Seiten sind für Kinder geeignet?

Google ist für Kinder im Grundschulalter nicht geeignet. Bei einer Google-Suchanfrage würde die Flut an Informationen, Kinder verängstigen oder auf Sexseiten führen.

Stattdessen sollten Kinderbrowser und Kinderseiten genutzt werden. Die Sicher-Stark-Initiative hat ein 3-teiliges DVD-Set dazu entwickelt,

was Eltern, Kindern und Lehrkräften helfen kann, das Internet besser zu verstehen.

Auch Erwachsene können sich über die DVDs Grundwissen und Fortgeschritten-Wissen in Sachen Internet aneignen. Etwa, wie die Technik dahinter funktioniert, wie der Computer auf Schadsoftware überprüft werden kann, was es mit Viren, Würmern und Trojanern auf sich hat. Aber auch viele Infos, wo Film oder Musik lizenzfrei und kostenlos runtergeladen werden kann, werden gezeigt.

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