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Weniger Lärm am Sachsenring

Beim Verkehrssicherheitszentrum am Sachsenring beantragt der BUND Sachsen ein behördliches Einschreiten wegen Verletzung der Lärmgrenzwerte

(lifePR) (Chemnitz, )
Auf dem Gelände des Verkehrssicherheitszentrums werden Motorrad- und Pkw-Trainingsfahrten veranstaltet. Der BUND Sachsen hat nun durch ein Fachgutachten nachgewiesen, dass der reguläre Betrieb des Zentrums Lärmwerte erzeugt, die deutlich über den rechtlich zulässigen Grenzwerten liegen. Der BUND Sachsen hat deshalb einen Antrag auf nachträgliches Einschreiten nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz bei der Landesdirektion Sachsen eingereicht.

Mit dem Antrag wird gefordert, dass zunächst die richtigen Immissionsorte festgesetzt werden, also der Lärm an den tatsächlich am stärksten betroffenen Wohnobjekten genau ermittelt wird. Aus Sicht von BUND Sachsen wird bisher die tatsächliche Lärmbelastung auch fehlerhaft berechnet. Bestimmte Zuschläge der für die Behörden verbindlichen Technischen Anleitung Lärm werden derzeit nicht berücksichtigt, die den besonders störenden Charakter der Geräusche einkalkulieren, etwa durch Beschleunigungsvorgänge mit hoher Geschwindigkeit und abruptes Abbremsen. Der BUND Sachsen fordert deshalb von der Landesdirektion, dass die Einhaltung der Immissionsrichtwerte an den maßgeblichen Immissionsorten in Zukunft sichergestellt wird.

Prof. Dr. Dr. Felix Ekardt, Vorsitzender des BUND Sachsen, erläutert: „Nach jahrelanger Lärmbelastung ist das Maß voll. Die Lärmbelastung bewegt sich nach den Erkenntnissen unseres Fachgutachters nicht mehr nur im der erheblichen Belästigung, sondern es stehen erhebliche Gesundheitsbeeinträchtigungen der Anwohnenden in Rede. Die Landesdirektion Sachsen wird sich nun mit unserem Antrag befassen und sich insbesondere mit den umfänglichen fachlichen Argumenten auseinandersetzen müssen. Wir erwarten, dass zusätzliche Lärmschutzmaßnahmen für die Betroffenen angeordnet werden.“
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