Fehlende Investitionen lassen Berlins Baumbestand schwinden

(lifePR) ( Berlin (Schöneberg), )
Die Bezirke Charlottenburg-Wilmersdorf und Spandau starten die Spendenaktion "Neue Bäume braucht die Stadt". Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) begrüßt diese Aktion. Gleichzeitig mahnt der Verband die Verantwortlichen in Verwaltung und Senat an, ihren Verpflichtungen nachzukommen und nach jeder Baumfällung auch umgehend einen Neuen zu pflanzen.

Jedes Jahr gehen in Berlin ca. 2.000 Bäume verloren. In den Bezirken wird gefällt ohne dass Nachpflanzungen erfolgen. In Spandau wurden letztes Jahr 243 Bäume gefällt und lediglich 3 nachgepflanzt. In Wilmersdorf stehen 487 durchgeführte Fällungen nur 324 Neupflanzungen gegenüber. Auch muss eine ausreichende Pflege der gepflanzten Jungbäume garantiert werden. Diese benötigen mehr als zwei Jahre um erfolgreich anzuwachsen.

Der BUND hat in den letzten Jahren aktiv Spenden für Bäume gesammelt. Gemeinsam mit den Baumpaten wurden überall in der Stadt Neupflanzungen durchgeführt. Doch immer höher werdende Forderungen an die Spender zwangen den BUND vor rund zwei Jahren das Projekt einzustellen.

"Wir freuen uns über jeden gespendeten Baum, doch bleibt es Aufgabe der Verwaltung den Baumbestand zu erhalten. Die Grünflächenämter müssen mit genügend Mitteln ausgestattet werden, damit sie ihren Aufgaben wie der fachgerechten Pflege und ausreichendem Baumschutz auch nachkommen können", so Christian Hönig, Fachreferent für Baumschutz. "Berlin ist dabei, sein Image als grüne Metropole zu verspielen. Wir fordern 10.000 neue Bäume für Berlin."
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