Gedankenaustausch GALK-bdla: StadtGRÜN und Grüne Infrastruktur

Gespräch am 2. September 2014 in Berlin / Zusammenarbeit wird intensiviert

(lifePR) ( Berlin, )
Gemeinsam Wege zu finden, grüne Themen pointiert in die Fach- und breitere Öffentlichkeit zu tragen, darauf verständigten sich Vertreter der Deutschen Gartenamtsleiterkonferenz GALK e.V. und des Bundes Deutscher Landschaftsarchitekten bdla bei ihrem Treffen am 2. September 2014 in der bdla-Bundesgeschäftsstelle in Berlin. Gesprächsteilnehmer waren Götz Stehr, GALK-Präsident, und Heribert Eschenbruch, GALK-Vizepräsident; den bdla vertraten Präsident Till Rehwaldt, Vizepräsidentin Irene Burkhardt, Schatzmeister Harald Fugmann und bdla-Bundesgeschäftsführerin Ingeborg Paland. Beide Seiten konstatierten, dass starke und kompetente Grünflächenverwaltungen und freie Planungsbüros notwendig sind, um die Erhaltung und Entwicklung der öffentlichen Freiräume zu sichern.

Das Bestreben der GALK, "dem Grün eine intensivere Stimme zu geben", wie es Götz Stehr formulierte, und dazu den Verbandsdialog auf Bundes- und auf Landesebene wiederzubeleben, unterstützte Till Rehwaldt voll und ganz. Inhaltliche Parallelen sah er in der thematischen Auseinandersetzung mit grün-blauer Infrastruktur auf dem im Mai 2014 stattgefundenen Bundeskongress der Grünen Verbände "Zukunft StadtGRÜN" in Leipzig und der Positionsbestimmung des bdla "Grüne Infrastruktur = Landschaftsarchitektur". Diese gelte es künftig zu verknüpfen. Grüne Infrastruktur inkludiert beispielsweise Maßnahmen zum Hochwasserschutz, zur Integration von Verkehrs- und Energiesystemen, zur Entwicklung von Stadtgrün, zur Konzeption von Gesundheits- und Freizeitlandschaften. "Immer geht es dabei um das übergeordnete Ziel, die Diversität und Resilienz unserer Umwelt zu verbessern, die Auswirkungen des Klimawandels zu begrenzen und die alltägliche Lebensumwelt des Menschen zu qualifizieren." Aufgaben, die Kommunen und freie Planer gleichermaßen herausfordern.

In diesem Zusammenhang informierte Irene Burkhardt über die Initiative des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, in 2015 ein ressortübergreifendes Grünbuch "Grün in der integrierten Stadtentwicklung" zu veröffentlichen. Götz Stehr begrüßte dies und resümierte, dass, nicht zuletzt durch die Kampagne rund um die Charta "Zukunft Stadt und Grün", initiiert vom BGL und aktiv begleitet von GALK und bdla, die Wohlfahrtswirksamkeit städtischen Grüns nicht mehr klein zu reden ist.

Grün hat eine Bühne auf dem bereits erwähnten Bundeskongress, im Jahr 2015 terminiert auf den 10. bis 12. Juni in der BUGA-Stadt Brandenburg. Heribert Eschenbruch lud den bdla ein, sich aktiv in die Programmgestaltung einzubringen. Es wurden "Grüne Infrastruktur/Stadtklima - Strategische Grünplanung in Kommunen" und Qualitätssicherung von Planung als mögliche Themen ermittelt. Vor dem Hintergrund der von GALK wie vom bdla forcierten Ansprache des Berufsnachwuchses schlug Till Rehwaldt vor, gerade auch den jungen Kollegen auf dem Bundeskongress ein Podium zu geben. Denkbar wäre bspw. ein Auftritt der Preisträger des Lenné-Preises 2014 mit Ausstellung ihrer siegreichen Wettbewerbsarbeiten.

Den begonnenen Dialog fortsetzen! - das war das Fazit aller Gesprächsteilnehmer. Harald Fugmann, im bdla-Präsidium auch mit dem Wettbewerb um den Deutschen Landschaftsarchitektur-Preis betraut, rundete das kollegiale und aufgeschlossene Verbandstreffen mit dem Hinweis auf eine alsbald in die Tat umgesetzte Kooperation zwischen GALK und bdla ab. So wird GALK-Vizepräsidentin Carmen Dams, Leiterin des Amtes für Grünanlagen, Forsten und Landwirtschaft, aus Saarbrücken, im März 2015 in der Jury zum vorgenannten Wettbewerb 2015 mitwirken.
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