Gips Recycling Nord GmbH - Millionen-Investition in die Zukunft

OTTO DÖRNER und die Buhck Gruppe errichten die erste Gipsrecyclinganlage in Norddeutschland und leisten damit einen gemeinsamen Beitrag zum nachhaltigen Umwelt- und Klimaschutz

(lifePR) ( Hamburg, )
Der Siegeszug der Gipskartonplatte – oft auch als Rigipsplatte bezeichnet – begann bereits vor rund 80 Jahren. Das Baumaterial ist günstig und eignet sich als natürlicher und umweltverträglicher Baustoff im Innenausbau. Bisher wurden Gipskartonplatten indes als Bau- und Abbruchabfall überwiegend auf Deponien entsorgt, da der Verbund von Kartonagen und Gips eine Wiederverwendung unmöglich machte.

Die Entsorgungsdienstleister Buhck Gruppe und OTTO DÖRNER haben daher gemeinsam die Gips Recycling Nord GmbH & Co. KG gegründet, die eine Gipskarton-Recycling-Anlage in Holthusen bei Schwerin betreiben wird. Durch ein neues Verfahren und die Investition von 3 Millionen Euro wird es hier künftig möglich sein, die Bestandteile Gips und Papier sauber voneinander zu trennen. Ein langjähriger Liefervertrag für Gipspulver mit Saint-Gobain Rigips, dem im deutschen Markt bekannten Anbieter für Trockenbausysteme und Vorreiter beim Gipsrecycling, ist bereits geschlossen.

In der neuen Gipsrecyclinganlage der GRN werden die Wertstoffe zukünftig gemäß den Anforderungen von Saint-Gobain Rigips aufbereitet und als Rohstoffe für neue Gipskartonplatten wiederverwendet. Auf diese Weise werden jährlich zunächst rund 25.000 Tonnen Wertstoffe, die z. B. beim Rückbau von Gebäuden anfallen, dem Produktionsprozess wieder zugeführt. Die Gesamtkapazität wird zukünftig schrittweise im Zweischichtbetrieb auf 50.000 Tonnen hochgefahren.

„Wir freuen uns über die Gründung des neuen Unternehmens und auf die Inbetriebnahme der neuen Anlage“, erläutert Geschäftsführer Jens Göhner, von der Buhck Gruppe, „denn die Umwelt wird nachhaltig geschont, weil statt natürlicher Gipsressourcen wiederverwertete Materialien genutzt und als neue Rohstoffe eingesetzt werden.“

„Gips kann nahezu unbegrenzt recycelt werden.“ sagt Enno Simonis, der für Otto Dörner die Geschäfte der GRN führen wird.“ Aufgrund eines hohen Qualitätsmanagements können wir einen Wertstoff nutzen, der ansonsten auf Deponien entsorgt werden müsste. Gleichzeitig führen wir die Bestandstoffe einer geschlossenen Kreislaufwirtschaft zu.“

Der notwendige Genehmigungsantrag für die Anlage ist bei der Behörde bereits eingereicht, der Aufbau ist noch im Frühjahr 2022 geplant und die Inbetriebnahme für Mitte 2022 angepeilt.

Über OTTO DÖRNER

OTTO DÖRNER hat sich in den Bereichen Entsorgung, Recycling, Kies und Sand sowie Deponien und Bodensanierung zu einem der führenden privaten Unternehmen in Norddeutschland entwickelt. Insgesamt sind über 1.100 Mitarbeiter*innen für die Gruppe tätig und erzielten im Jahr 2020 einen Umsatz von 220 Millionen Euro. Als Familienunternehmen in dritter Generation steht OTTO DÖRNER seit über 90 Jahren für hanseatische Kaufmannstradition, gepaart mit hoher Innovationsfreude.
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