Montag, 16. Juli 2018


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Berliner Verwaltung spart Energie

Berlin, (lifePR) - Zehn Berliner Verwaltungsgebäude sparten in einem Jahr zusammen sechs Prozent Strom und drei Prozent Heizenergie ein. Sie beweisen, dass energiesparendes Verhalten am Arbeitsplatz einen Beitrag zum Klimaschutz leisten kann. Die höchsten Einsparungen erzielte das Landgericht Berlin.

Ein Jahr lang beteiligten sich zehn Berliner Verwaltungsgebäude am Energiesparwettbewerb save@work. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stellten sich der Herausforderung, möglichst viel Strom und Heizenergie an ihrem Arbeitsplatz einzusparen. Informations- und Motivationskampagnen wurden organisiert, unnötige Energiefresser in den Gebäuden aufgespürt und der aktuelle Energieverbrauch regelmäßig überprüft. Vom wöchentlichen Energiespartipp über Energierundgänge bis zu einem Energiequiz oder einem Energiehoffest – die Energieteams ließen sich viel einfallen, um Ihre Kolleginnen und Kollegen über mögliche Einsparpotentiale an ihrem Arbeitsplatz zu informieren und energieeffiziente Verhaltensweisen am Arbeitsplatz zu etablieren.

Die Ergebnisse zeigen: Der Einsatz hat sich gelohnt.

Auf der Abschlussveranstaltung dankte Staatssekretär für Umwelt und Klimaschutz Stefan Tidow allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Er betonte die Bedeutung solcher Projekte für eine CO2 neutrale Verwaltung und ein klimaneutrales Berlin. „Die öffentliche Hand muss eine Vorbildrolle einnehmen, wenn es um die Erfüllung unserer ambitionierten Klimaschutzziele geht. Dies haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den teilnehmenden Gebäuden in beispielhafter Art und Weise getan. Bei ihnen und insbesondere bei den engagierten Energieteams möchte ich mich recht herzlich bedanken."

Sven Lemiss Geschäftsführer der BIM Berliner Immobiliengesellschaft GmbH: „Die BIM hat im Jahr 2016 die zweite Klimaschutzvereinbarung mit dem Senat unterzeichnet. Hierin verpflichtet sich unser Unternehmen im Zeitraum 2016 bis 2025 insgesamt 30.000 Tonnen CO2 einzusparen. Als führender Immobiliendienstleister des Landes Berlin sind wir uns unserer Verantwortung in Bezug auf den Klimaschutz bewusst."

Berlin hat sich das Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2050 klimaneutral zu werden, die Berliner Verwaltung soll bereits im Jahr 2030 klimaneutral arbeiten. save@work bildet einen Baustein auf dem Weg zu einer klimaneutralen Verwaltung und hilft den Energieverbrauch in landeseigenen Gebäuden zu reduzieren und die Vorbildfunktion der öffentlichen Hand wahrzunehmen.

Gewonnen haben am Ende alle: Der Energieverbrauch wird verringert, unnötiger CO2-Austoß vermieden und Kosten eingespart.

save@work wird finanziert durch das EU-Förderprogramm „Horizon 2020". 180 Bürogebäude aus neun Ländern, Österreich, Belgien, Frankreich, Deutschland, Ungarn, Italien, Lettland, Schweden und Großbritannien, nehmen teil. In Deutschland erfolgt die Umsetzung unter der Leitung der B.&S.U Beratungs- und Service-Gesellschaft Umwelt mbH, in Kooperation mit der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz und der BIM Berliner Immobilienmanagement GmbH.

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