Durchbruch - Bremer Philharmoniker präsentieren Deutsche Erstaufführung

(lifePR) ( Bremen, )
„Pures Hollywood“, „Eines der aufregendsten jungen Talente Großbritanniens“ – bei Mark Simpsons Cellokonzert überschlagen sich die Kritiker fast vor Begeisterung. Die Bremer Philharmoniker präsentieren in ihrem 7. Philharmonischen Konzert das Werk des jungen Briten als Deutsche Erstaufführung mit demjenigen am Cello, für den Simpson es geschrieben hat: Starcellist Leonard Elschenbroich. Ein spektakulärer Konzertabend, dem Generalmusikdirektor Marko Letonja mit Mahlers 1. Symphonie noch ein weiteres Highlight hinzufügt!

Mark Simpson ließ sich durch Leonard Elschenbroich zu seinem aufsehenerregenden Konzert inspirieren. „Was mich bei Leonard sofort faszinierte, ist sein ausdrucksstarkes Spiel, in das er eine unglaublich intensive Tiefe legt. Das passte perfekt zu meinem Wunsch, ein Werk zu komponieren, das die Möglichkeiten einer kraftvollen lyrischen Melodie erforscht und weiterentwickelt“, erzählt der 27-Jährige, „Bei der Komposition stand für mich von vornherein das Erforschen des Cellos im Vordergrund, seine Stimmdynamik, seinen Lautstärkenumfang, seine lyrische Natur und seine poetische Beschaffenheit.“ Für Simpson, der eigentlich als Klarinettist seine musikalische Karriere begann und als Solist bereits zahlreiche Auszeichnungen erhielt, ist das Komponieren zu einem wichtigen Teil seiner künstlerischen Ausdruckskraft geworden. „Komponieren und Klarinette spielen sind für mich untrennbar miteinander verbunden.“

Fühlte sich Simpson vor allem von der Klangwelt des Cellos und vom virtuosen Spiel Elschenbroichs inspiriert, so fand Gustav Mahler seine Inspirationsquellen im Klangkosmos der Natur, in Gedichten und alten Volksweisen. Mit seiner ersten Symphonie setzte Mahler einen ersten Schritt aus der Spätromantik in Richtung 20. Jahrhundert.

Vorab zum Probenbesuch

Wer die Probenarbeit zu diesem Konzert in der Glocke erleben möchte, hat dafür am Freitag, 28.2., um 11:45 Uhr Gelegenheit. „Pausenphiller“ nennt sich das kostenlose Angebot, mit dem Marko Letonja die Zuhörer am Entstehungsprozess zu einem Konzert teilhaben lässt – eine Mittagspause mit großem Orchester im Großen Saal der Glocke. Mit beiden Angeboten erfüllt sich Letonja den Wunsch nach Nähe zum Publikum und Dialogen auf Augenhöhe.

WAS
Durchbruch
7.Philharmonisches Konzert der Bremer Philharmoniker

WANN
Montag, 2. März 2020, 19:30 Uhr
Dienstag, 3. März 2020, 19:30 Uhr

WO
Konzerthaus Glocke
Domsheide 4/5
28195 Bremen

Das Programm

Mark Simpson (* 1988)
Konzert für Violoncello und Orchester
(Ohne Bezeichnung) –
Still, suspended – Appassionato, con moto – Still, suspended – Fast

Deutsche Erstaufführung

Komponiert 2016-18
Uraufführung am 21. April 2018 in Manchester

Gustav Mahler
Symphonie Nr. 1 D-Dur
Langsam, schleppend. Wie ein Naturlaut – Immer sehr gemächlich
Kräftig bewegt, doch nicht zu schnell – Trio. Recht gemächlich
Feierlich und gemessen, ohne zu schleppen –
Stürmisch bewegt

Komponiert zwischen 20. Januar und Ende März 1888; umgearbeitet zwischen Januar und August 1893
Uraufführung am 20. November 1889 in Budapest (fünfsätzige Fassung) bzw. am 16. März 1896 in Berlin (viersätzige Version)

Leonard Elschenbroich, Violoncello
Marko Letonja, Dirigent

Es spielen die Bremer Philharmoniker.

 
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