Sonntag, 19. November 2017


  • Pressemitteilung BoxID 680215

Bouwfonds IM plant erste Investitionen in Glasfaserkabelnetze in Nord-Baden

Berlin / Hoevelaken, (lifePR) - .

•    „Bouwfonds Communication Infrastructure Fund II“ schließt Rahmenvereinbarung mit Netzentwickler und -betreiber BBV und Technologielieferant ZTE Deutschland für Investitionen im Raum Nordbaden / Metropolregion Rhein-Neckar
•    Erstes Projekt ist eine Glasfaserversorgung in der Stadt Bretten
•    Lokale Politiker begrüßen Ausbau der Breitbandinfrastruktur im unterversorgten, ländlichen Raum
•    Glasfaserkabelnetze sollen langfristig an BBV vermietet werden
•    Weitere Ausbaucluster für Breitbandinfrastruktur-Investitionen in der Region bereits identifiziert

Bouwfonds Investment Management (Bouwfonds IM) hat für seinen zweiten institutionellen Infrastrukturfonds, den Bouwfonds Communication Infrastructure Fund II (BCIF II), ein erstes Investment identifiziert. Es handelt sich um das noch zu errichtende Glasfasernetz in weiten Teilen der Stadt Bretten in der Nähe von Karlsruhe in Baden-Württemberg. Zu diesem Zweck schließt der Fonds einen Rahmenvertrag mit dem Netzentwickler und -betreiber Breitbandversorgung Deutschland GmbH (BBV) und dem Technologielieferant ZTE Deutschland. ZTE Deutschland und BBV sind als Projektpartner für Planung und Bau des kompletten Glasfasernetzes vor Ort verantwortlich, BBV wird das Netzwerk dann anmieten und betreiben. Der Fonds wird die passive Infrastruktur erst nach Fertigstellung kaufen.

Im Rahmen der nun geschlossenen Kooperation sollen neben Bretten weitere geografische Cluster im Raum Nord-Baden / Metropolregion Rhein-Neckar mit Glasfaserinfrastruktur versorgt werden.

Bas van Dongen, Managing Director Communication Infrastructure Deutschland bei Bouwfonds IM, kommentiert: „Bei Bretten und seinem Umland handelt es sich in Bezug auf die Breitbandinfrastruktur um eine klassische unterversorgte Region. Hier können wir zusammen mit BBV eine wichtige Lücke füllen.“ Hinzu kommt: Der Wettbewerb vor Ort durch andere Internet-Anbieter ist begrenzt. Van Dongen weiter: „Dies ermöglicht es dem Betreiber BBV – und damit dem Fonds –, sehr stabile Cashflows zu erzielen. Für die Investoren ist weiterhin wichtig, dass der Fonds keine Entwicklungsrisiken trägt. Die Infrastruktur wird immer erst nach Fertigstellung angekauft.“

Martin Wolff, Oberbürgermeister der Stadt Bretten, sagt: „Eine ausreichende und zukunftsfähige Breitbandversorgung ist auch in ländlicheren Kommunen wie Bretten zwingende Notwendigkeit, um die Wettbewerbsfähigkeit des Standortes zu erhalten. In Bretten sind verschiedene Zulieferer für namhafte Großunternehmen der Automobilindustrie wie etwa Daimler oder Volkswagen ansässig. Diese Unternehmen sind auf ausreichende Datenübertragungskapazitäten angewiesen. Die Stadt selbst hätte den Netzausbau in der Fläche so schnell nicht leisten können, daher sind wir froh, dass neben dem Netzentwickler und -betreiber BBV mit Bouwfonds ein privater Investor die Initiative dazu ergreift.“ Bislang erfolgt die gesamte Versorgung der Stadt in der Fläche entweder über herkömmliche Coaxial- bzw. Kupferleitungen oder über Funk. Die Internetgeschwindigkeiten schwanken im gesamten Stadtgebiet jedoch erheblich.   

Dr. Peter Selgert, Direktor Asset Management Kommunikationsinfrastruktur bei Bouwfonds IM, ergänzt: „Das Investment in Bretten steht exemplarisch für unsere Investitionsstrategie. Der BCIF II investiert in Infrastruktur um unterversorgten, ländlichen Raum. Ziel dabei ist es, aus mehreren Teilnetzen ein flächendeckendes, regionales Glasfaserkabelnetz aufzubauen und auf diese Weise sowohl Privathaushalte als auch Unternehmen mit High-Speed-Internet zu versorgen.“ Der „Bouwfonds Communication Infrastructure Fund II“ soll zwischen 500 und 600 Millionen Euro in „passive Telekommunikationsinfrastruktur“ wie Glasfasernetze, Sendemasten und Datenzentren investieren. Der Fremdfinanzierungsanteil des Gesamtfonds soll bei rund 50 Prozent liegen. Der Fonds ist als Luxemburger Kommanditgesellschaft SCS konzipiert. Die Mindestanlagesumme liegt bei zehn Mio. Euro.

Über BBV Deutschland

Die bundesweit über regionale Gesellschaften tätige Breitbandversorgung Deutschland (BBV) schließt Privat- und Geschäftskunden direkt mit Glasfasern (FTTH, Fiber-to-the-Home) an das weltweite Internet an. Hauptanteilseigner ist die britische Investmentgesellschaft Riverrock. Der Schwerpunkt des Netzwerkausbaus liegt in unterversorgten, ländlichen Gebieten ohne ausreichende Breitbandanbindungen. Zu den Kernkompetenzen des Unternehmens gehören Planung, Aufbau und Vermarktung leistungsstarker und zukunftsweisender FTTH (Fiber-to-the-Home) Produkte und Netze. Weitere Informationen: www.bbv-deutschland.de

Über ZTE

ZTE ist ein Anbieter von modernen Telekommunikationssystemen, mobilen Endgeräten und Netzwerklösungen für Mobilfunkbetreiber, Unternehmen, öffentliche Einrichtungen und private Anwender. Im Rahmen seiner Strategie realisiert das Unternehmen für seine Kunden integrierte, durchgängige Innovationen für hervorragende und hochwertige Produkte im Konvergenzbereich der Telekommunikations- und Informationstechnologie. ZTE ist an den Börsen Hongkong und Shenzhen notiert (H-Aktienkürzel 0763.HK / A-Aktienkürzel 000063.SZ) und liefert anwenderoptimierte Produkte und Services an über 500 Netzbetreiber in mehr als 160 Ländern. ZTE investiert zehn Prozent seines Jahresumsatzes in Forschung und Entwicklung und spielt eine wichtige Rolle in einer Reihe internationaler Gremien zur Entwicklung internationaler Standards. Als Unternehmen, das der Corporate Social Responsibility (CSR) große Bedeutung beimisst, ist ZTE Mitglied des UN-Netzwerkes Global Compact. Weitere Informationen finden Sie unter www.zte-deutschland.de oder unter www.twitter.com/zte_deutschland.

Bouwfonds IM Deutschland GmbH

Bouwfonds Investment Management (Bouwfonds IM) ist der Real-Asset-Investmentmanager der Rabo Real Estate Group. Bouwfonds IM bietet innovative Investmentprodukte für institutionelle und private Anleger an. Insgesamt verwaltet Bouwfonds IM ein Portfolio mit einem Gesamtwert in Höhe von 6,0 Milliarden Euro, die sich auf folgende Bereiche verteilen: Gewerbe- und Wohnimmobilien, Kommunikationsinfrastruktur, Parkhäuser und Farmland. Da die Tätigkeiten regionale Kenntnisse erfordern, arbeitet Bouwfonds IM mit spezialisierten Teams aus der niederländischen Zentrale sowie mit Niederlassungen in Deutschland, Frankreich, Polen und Rumänien zusammen.

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