Börse Hamburg: Fondsumsätze im November auf 63 Millionen Euro gestiegen

(lifePR) ( Hamburg, )
Die Umsätze im Fondshandel der Börse Hamburg konnten im November das Niveau vom Vormonat übertreffen und erreichten ein Umsatzvolumen von 63 Mio. Euro (Okt.: 60,6 Mio.; plus 4 Prozent). November ist der letzte Monat im Jahr, in dem die meisten Anleger noch wichtige Anlageentscheidungen treffen und an der Börse aktiv sind. Danach kommt die Adventszeit, in der bekanntermaßen die Investoren die Bücher weitgehend schließen. Die Aktienmärkte zeigten sich Anfang November bullisch. Dax und EuroStoxx50 markierten neue Höchststände, mussten diese Gewinne aber im Laufe des Monats wieder abgeben. Der Dow Jones erreicht fast täglich neue historische Höchststände, am 29. November schloss er mit 23.938 Punkten.

Die Aktienumsätze konnten im November weiter zulegen und führten damit zu stabilen Umsätzen auch im Fondshandel. Für die bullische Stimmung am Aktienmarkt sind nicht zuletzt die positiven, konjunkturellen Rahmendaten ausschlaggebend. Laut  ZEW beurteilen die befragten Experten den Ausblick als auch die konjunkturelle Lage im November positiv. Das gilt für Deutschland, die Eurozone, die USA und Japan gleichermaßen. Die Konjunkturerwartungen für Deutschland steigen laut ZEW um 1,1 Punkte auf einen aktuellen Wert von 18,7 Punkte; der Indikator für die konjunkturelle Lage steigt auf 88,8 Punkte und erreicht damit den höchsten Wert seit Juli 2011.

Politische Ereignisse, wie z. B. Brexit, Nordkorea, Katalonien oder das Scheitern der Gespräche für die Bildung einer Jamaika-Koalition in Deutschland hatten kaum Auswirkungen auf das Börsengeschehen.

Immobilien- und Aktienfonds dominieren das Handelsgeschehen
Wie bereits in den Vormonaten, tendierten die Anleger auch im November zu einem sachwertorientierten Investitionsverhalten. Von daher dominierten offene Immobilienfonds (OIF) und Aktienfonds den Fondshandel an der Börse Hamburg. Sechs der „TOP 10 nach Umsatz“ waren OIFs, vier Fonds hatten den Anlageschwerpunkt Aktien- bzw. Dividendenwerte.

Mit 5,8 Mio. Euro hat der CS EUROREAL (WKN: 980500) im November den Spitzenplatz im Umsatzranking behauptet, gefolgt vom SEB ImmoInvest (WKN: 980230), der mit 5,5 Mio. Euro Platz zwei verteidigte. Auf Platz drei gelangte der KanAm grundinvest (WKN: 679180) mit 4,3 Mio. Euro Umsatz. Von den Aktienfonds, die unter den TOP 10 nach Umsatz landeten, eroberte der Stuttgarter Dividendenfonds (WKN: A1CXWP) Platz 7 mit 1,9 Mio. Umsatz, dicht gefolgt vom DWS Top Dividende (WKN: 984811), der mit 1,6 Mio. Euro auf Platz 8 steht. Auf Platz 9 mit einem Umsatz von 1,5 Mio. Euro schaffte es der Structured Solutions Next Generation Resources Fund (WKN: HAFX4V), der mit einem Plus von rund 10 Prozent auch gleichzeitig die beste Monatsperformance erzielte. Dieser Fonds investiert vorzugsweise in Rohstoffunternehmen, die im Bereich der sogenannten „Next Generation Rohstoffe“ aktiv sind. Hierbei handelt es sich um Rohstoffe, wie z. B. Lithium, Kobalt oder Grafit, die aufgrund neuer Technologien (u. a.  für Elektrofahrzeuge) in Zukunft verstärkt benötigt werden.

Asien Fonds Top – Türkei Fonds Flop
Zu den Fonds mit der besten Performance im Vergleich zum Vormonat gehörten im November erneut Fonds mit dem Anlageschwerpunkt Asien. Der db x-trackers FTSE Vietnam ETF (WKN: DBX1AG) erzielte eine Performance von 9,3 Prozent, gefolgt vom East Capital Russian Fund (WKN: A0MQDC) mit plus 6,1 Prozent. Russland zählt bekanntermaßen auch zu den größten und wichtigsten Ländern Asiens. Eine hohe Monatsperformance erzielte ferner der Baring Korea Trust (WKN: 972842) mit plus 5,8 Prozent.

Die Talfahrt von Fonds mit dem Anlageschwerpunkt Türkei setzte sich auch im November unvermindert fort. Schlusslicht war der Türkisfund Equities (WKN: 987858) mit minus 9,3 Prozent. Danach folgen der DWS Türkei (WKN: A0DPW3) und der iShares MSCI Turkey ETF (WKN: A0LEW5) mit jeweils minus 8,5 Prozent. Die türkische Lira markierte im November mit 4,72 TRY/EUR ein neues historisches Allzeittief.
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