Montag, 19. Februar 2018


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Börse Hamburg: Gute Umsätze trotz Sommer und Fußball-WM

Hamburg, (lifePR) - .
- Umsätze im Fondshandel ziehen leicht an
- Deutlicher Umsatzsprung im SEB ImmoPortfolio Target Return Fund
- Gold-Fonds erholen sich - Schwellenmärkte auf Verliererstraße

Trotz der anhaltenden politischen Instabilität in der Ukraine und eines heißen Fußball-Sommers haben die Umsätze im Fondshandel der Börse Hamburg im Juni leicht angezogen. Anleger handelten Fondsanteile im Gesamtvolumen von 82 Millionen Euro und sorgten damit für einen Umsatz, der über dem des Vormonats lag - und das, obwohl der Handel an den Feiertagen Pfingstmontag und dem Fronleichnam nur geringe Volumen erbrachte.

Treiber der soliden Umsätze waren erneut die Offenen Immobilienfonds. Die zehn umsatzstärksten Titel des Monats Juni gehören ausnahmslos dieser Asset-Klasse an. Aktienfonds standen dagegen nicht im Fokus der Anleger. "Am deutschen Aktienmarkt herrscht nach der Eroberung der Marke von 10.000 Punkten beim DAX zunächst einmal Ruhe", kommentiert Dr. Thomas Ledermann, Geschäftsführer der Börse Hamburg. "Viele Anleger trauen der Nachhaltigkeit der momentan sehr positiven Marktstimmung nicht. Die wiederholten Abwärtsbewegungen beim DAX im Juni zeigen, dass kleine Gewinne gern auch mal mitgenommen werden. Mit Blick auf das derzeit hohe Marktniveau und den zahlreichen Unsicherheiten durch die politische Lage in der Ukraine scheuen sie nicht nur direkte Aktienanlagen, sondern auch Aktienfonds." Die erneute Zinssenkung durch die Europäische Zentralbank Anfang Juni wirkte sich hingegen kaum auf die Kurse aus.

Abwicklung befeuert Handel im SEB ImmoPortfolio Target Return Fund

Der umsatzstärkste Fonds im Juni war erneut der CS Euroreal (WKN: 980500), in dem Anteile im Wert von rund zehn Millionen Euro umgesetzt wurden. Andere Titel, für die die Fondsgesellschaft die Anteilsrücknahme ausgesetzt hat, wurden ebenfalls rege gehandelt. Unter den Top 10 nach Umsatz war zum Beispiel auch der SEB ImmoPortfolio Target Return Fund (WKN: 980231), der nach seiner Schließung im Frühjahr 2012 in den Handel aufgenommen wurde. Hier sorgte die Ankündigung der Fondsgesellschaft SEB von Anfang Juni für Aufsehen, den Fonds abzuwickeln - die Umsätze stiegen daraufhin deutlich an, der Kurs gab auf Monatssicht allerdings um zwei Prozent nach. "Der Fonds ist mit einem verwalteten Vermögen von 779 Millionen Euro deutlich kleiner als der SEB ImmoInvest (WKN: 980230), in dem die Börse Hamburg seit Jahren jeden Monat Millionenumsätze verzeichnet", erläutert Ledermann. "Es bleibt spannend zu verfolgen, zu welchem Preis und mit welchen Volumina die Anleger den Fonds in den kommenden Wochen und Monaten an der Börse Hamburg, dem zentralen Marktplatz für offene Immobilienfonds, handeln werden."

Zweistellige Zuwächse mit Gold-Fonds - Schwellenmärkte im Abwärtstrend

Teilweise ein Plus von mehr als 20 Prozent auf Monatssicht erreichten Fonds mit dem Anlageschwerpunkt auf solche Unternehmen, die von einem Preisanstieg bei Gold und anderen Edelmetallen profitieren. Die 20 Fonds mit der positivsten Wertentwicklung im Juni weisen diesen Anlageschwerpunkt auf. Performance-Spitzenreiter waren der STABILITAS Silber + Weißmetall (WKN: A0KFA1) und der Falcon Gold Equity Fund (WKN: 972376), die jeweils um rund 22 Prozent zulegen konnten. Beide Fonds investieren vornehmlich in Titel, die überwiegend in der Gewinnung, Verarbeitung und Vermarktung von Edelmetallen tätig sind.

"Edelmetalle wie Gold und Silber sind in Krisenzeiten eine handfeste Anlage. Aufgrund des Andauerns der Ukraine-Krise sind sie für viele Anleger wieder interessant geworden", sagt Niklas Breckling, Makler bei der Wertpapierhandelsbank Schnigge. "Außerdem war die Preiskorrektur in den Monaten zuvor deutlich. Daher fallen die Kurszuwächse nun ebenfalls deutlich aus." Unter den Verlierern stechen Fonds mit einem Anlageschwerpunkt im Nahen Osten und in der arabischen Welt heraus. "Auch hier spiegelt sich die Ukraine-Krise wider", analysiert Breckling. "Viele Anleger fürchten um ihr Geld und verkaufen sämtliche Titel in Schwellenmärkten."

BÖAG Börsen AG - Niederlassung Hamburg (Börse Hamburg)

Die Börse Hamburg ist der führende Börsenplatz für den Handel mit offenen, aktiv gemanagten Fonds in Deutschland. Anleger können börsentäglich zwischen 8 Uhr und 20 Uhr rund 4.500 Fonds ohne Ausgabeaufschlag zu aktuellen Preisen handeln. Neben der Maklercourtage von 0,08 Prozent fällt die individuelle Bankprovision an. Die Orderaufgabe erfolgt - wie bei anderen Wertpapiergeschäften - über die Hausbank oder den Online-Broker. Es ist lediglich bei der Auswahl des Börsen- bzw. Handelsplatzes Hamburg anzugeben. Bei der Ausführung über die Börse Hamburg lassen sich Aufträge preislich und zeitlich limitieren, zum Beispiel auch über Stop-Loss- und Stop-Buy-Orders. Der Handel findet unter Aufsicht der Handelsüberwachungsstelle an der Börse Hamburg statt.

Die Börse Hamburg erteilt keine Anlageempfehlungen und veröffentlicht ausschließlich produktbezogene oder allgemeine Informationen. Historische Wertentwicklungen sind keine geeignete Indikation für künftige Renditen.

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