Donnerstag, 23. November 2017


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Börse Hamburg: Fondsumsätze im Juli bei 68 Millionen Euro

Hamburg, (lifePR) - Die Umsätze im Fondshandel der Börse Hamburg haben im Juli ein Volumen von rund 68 Mio. Euro erreicht und lagen damit um rund 15 Prozent unter dem Vormonat. Bedingt durch die Jahreszeit sind viele Marktteilnehmer im Urlaub und halten sich in Folge dessen mit Investments zurück.

Hinzu kamen ab Mitte Juli Pressemeldungen, wonach die führenden deutschen Automobilhersteller angeblich über Jahre hinweg kartellrechtswidrige Absprachen getätigt haben sollen. Sie bestimmten maßgeblich das Marktgeschehen und hatten indirekt auch Auswirkungen auf den Fondshandel.

Nach einem Zwischenhoch am 13. Juli bei 12.641 Punkten gab der DAX30 nach Kenntnis der genannten Vorwürfe gegenüber den Automobilwerten deutlich nach und schloss am vergangenen Freitag bei 12.163 Punkten. Das entspricht im Monatsvergleich einem Minus von 1,3 Prozent. Der Dow Jones konnte dagegen bei 21.830 Punkten (plus 2,35 Prozent) ein neues Allzeithoch erklimmen und auch der EUROSTOXX 50 erzielte im Juli ein leichtes Plus von 0,75 Prozent.

Immobilienfonds dominieren Umsätze im Fondshandel

Zu den Umsatzfavoriten im Fondshandel Hamburg zählten im Juli die offenen Immobilienfonds (OIF) sowie ausgewählte Aktienfonds, teilweise mit dem Anlageschwerpunkt Dividendenwerte (vgl. auch Tabelle).

Mit 10,5 Millionen Euro hat der SEB ImmoInvest (WKN: 980230) im Juli den ersten Platz im Umsatzranking behauptet. Dahinter folgt auf Platz zwei der CS EUROREAL (WKN: 980500) mit 5,7 Millionen Euro Umsatz. Platz drei nach Umsatz erreichte der Stuttgarter-Aktien-Fonds (WKN: A0Q72H) mit 4,8 Millionen Euro Umsatz, der im Juli zugleich als Aktionsfonds des Monats gehandelt wurde.

Rohstoffwertefonds sowie Fonds mit Schwerpunkt Lateinamerika/Brasilien legen im Juli teilweise deutlich zu

Nachdem sich der Preis für Rohöl (Brent) im Juli mit fast 10 Prozent Plus deutlich erholen konnte, zählten Fonds mit dem Anlageschwerpunkt Rohstoffe insgesamt zu den Best-Performern. Zu den Spitzenreitern im Monatsvergleich gehörten der Commodity Capital Global Mining Fund (WKN: A0YDDD) mit plus 21,8 Prozent sowie der BGF World Mining Fund (WKN: A0M9SC) mit plus 10 Prozent. Der STOXX® Europe 600 Optimised Basic Resources Source ETF (WKN: A0RPR2) erreichte ein Plus von 9 Prozent, gefolgt vom HSBC Brazil Equity (WKN: A0DJ0P) mit plus 8 Prozent.

Fonds mit Schwerpunkt Healthcare tendenziell auf der Verliererseite

Schwächer zeigten sich im Juli u. a. Fonds mit dem Anlageschwerpunkt Healthcare. Der Amundi ETF MSCI Europe Healthcare (WKN: A0REJ2) gab um 5,6 Prozent nach, der Der STOXX® Europe 600 Optimised Health Care Source ETF (WKN: A0RPR7) verlor 4,6 Prozent.

BÖAG Börsen AG - Niederlassung Hamburg (Börse Hamburg)

Die Börse Hamburg ist der führende Börsenplatz für den Handel mit offenen, aktiv gemanagten Fonds in Deutschland. Anleger können börsentäglich zwischen 8 Uhr und 20 Uhr rund 4.000 Fonds ohne Ausgabeaufschlag zu aktuellen Preisen handeln. Neben der Maklercourtage von 0,08 Prozent fällt die individuelle Bankprovision an. Die Orderaufgabe erfolgt - wie bei anderen Wertpapiergeschäften - über die Hausbank oder den Online-Broker. Es ist lediglich bei der Auswahl des Börsen- bzw. Handelsplatzes Hamburg anzugeben. Bei der Ausführung über die Börse Hamburg lassen sich Aufträge preislich und zeitlich limitieren, zum Beispiel auch über Stop-Loss- und Stop-Buy-Orders. Der Handel findet unter Aufsicht der Handelsüberwachungsstelle an der Börse Hamburg statt. Mehr Informationen zum Fondshandel finden Anleger unter www.boersenag.de/fonds.

Die Börse Hamburg erteilt keine Anlageempfehlungen und veröffentlicht ausschließlich produktbezogene oder allgemeine Informationen. Historische Wertentwicklungen sind keine geeignete Indikation für künftige Renditen.

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