Donnerstag, 19. Juli 2018


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Berufsinformationsmesse Ruhr (BIM) bildet gelungenen Auftakt in der Jahrhunderthalle Bochum

Bochum, (lifePR) - Jugendlichen in der Berufswahlphase eine zusätzliche Möglichkeit zu geben sich zu orientieren, und sie in ihrer Entscheidung zu unterstützen, wohin die Reise geht wenn der Schulabschluss erst einmal geschafft ist - das ist das Ziel der Berufsinformationsmesse Ruhr (BIM) in der Jahrhunderthalle Bochum. Rund 6.500 Schülerinnen und Schüler aus den Sekundarstufen I + II nutzten am gestrigen Freitag und heutigen Samstag dieses Angebot und informierten sich bei mehr als 100 Ausstellern aus Industrie, Verwaltung, Handel, Handwerk und Bildung zu den unterschiedlichsten Ausbildungs-, Studien- und Weiterbildungsmöglichkeiten. Eröffnet wurde die Messe am Freitagmorgen gemeinsam durch Bochums Oberbürgermeister Thomas Eiskirch und Essens Bürgermeister Rudolf Jelinek. Nachdem die BBM (Berufsbildungsmesse Mittleres Ruhrgebiet) bis 2015 acht Jahre lang im RuhrCongress Bochum stattfand und damals noch federführend von der Stadt Bochum organisiert wurde, liegt die Messe mittlerweile in den Händen der Bochumer Veranstaltungs-GmbH (BoVG). Mit dem Umzug in die Jahrhunderthalle Bochum haben die Organisatoren der BIM auch konzeptionell einen neuen Anstrich gegeben. Rebecca Stüer, Projektleitung: „Für die Jugendlichen ist es wichtig, Berufe „anfassen‘‘ zu können, daher haben wir uns dazu entschieden, den Berufsparcours deutlich auszubauen und diesen quasi in den Fokus der Messe zu setzen.‘‘ Ein Konzept, das aufgegangen ist. Auch die Entscheidung, die Messe auf einen Wochen- und einen Wochenendtag zu legen sowie den Besucherstrom etwas zu entzerren und mehr auf den Tag zu verteilen, hat funktioniert. 166 Schulklassen kamen am Freitag über vier Zeitblöcke verteilt zur Messe. Der Samstag wurde dann hauptsächlich von interessierten Einzelpersonen genutzt, die größtenteils in Begleitung der Eltern in die Jahrhunderthalle Bochum kamen. Die Aussteller sind geteilter Meinung darüber, welcher Tag der „bessere‘‘ war:

Herr Aliogullari von der Firma Deichmann SE: „Für uns war vor allem der Samstag entscheidend und sehr erfolgreich. Wir konnten in den Gesprächen feststellen, dass die Besucher wirklich interessiert sind, während der Freitag bezüglich der Qualität der Gespräche eher einer Pflichtveranstaltung glich. Insgesamt konnten viele gute Kontakte knüpfen und es waren definitiv Kandidaten für eine Ausbildung dabei.‘‘ Margit Kirchmann von der Zahnärztekammer Westfalen-Lippe betont hingegen eher die Bedeutung des Freitags: „An diesem Tag haben wir wirklich viel Zulauf gehabt und qualifizierte Gespräche führen können. Bochum ist in jedem Fall einer der Hauptausstellungsorte für uns. Die Organisation der BIM hat sehr gut funktioniert.‘‘

Auch Norbert Dohms von der Hochschule Bochum ist mit der diesjährigen BIM sehr zufrieden: „Wir hatten am Stand das Gefühl, dass die Besucher das Angebot sehr gut wahrnehmen. An beiden Messetagen konnten wir sehr qualifizierte Gespräche führen und haben viele Anregungen bekommen. Das Format funktioniert sehr gut - vor allem in der Jahrhunderthalle Bochum.‘‘

„Talentscouts‘‘ und „Talentbotschafter‘‘ helfen bei der Orientierung vor Ort

Wie auch in den Jahren zuvor, halfen zahlreiche Messescouts (die sog. „Talentscouts‘‘) bei der Orientierung vor Ort. Sie standen den Besuchern bei Fragen rund um die Orientierung auf dem Gelände und das Rahmen-programm zur Verfügung.

Neben den „Talentscouts‘‘ waren in diesem Jahr erstmalig auch zwei „Talentbotschafter‘‘ unterwegs. Natalia Nowakowski und Alex Brockmann sind beide Mitglied im Cast der Show URBANATIX, die jährlich in der Jahrhunderthalle Bochum stattfindet, und kennen die Location somit in- und auswendig - und sie kennen auch die Situation in der sich die Jugendlichen befinden, die gestern und heute zwischen den Messeständen unterwegs waren. Beide haben die Phase der Berufsorientierung bereits hin-ter sich und sind nicht ohne Umwege zu ihrem heutigen Beruf gelangt. Auf Augenhöhe haben sie am Freitag gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern den Berufsparcours und auch die Ausstellung besucht. Natalia: „Jeder Schüler, der herkommt, sollte den Berufsparcours nutzen. Die Schüler konnten feststellen, wo ihre Stärken und Schwächen sind. Generell sollte es mehr Angebote wie die BIM geben. Vor 10 Jahren hätte ich mir gewünscht, so etwas (Berufsmessen) zu haben.‘‘ Alex ergänzt: „Der praktischer Teil ist der Hammer! Einige Stationen könnten allerdings teilweise noch durchdachter sein. Sehr gut war, dass Mädchen sich auch im Handwerk ausprobieren konnten.‘‘ „Allerdings haben wir künstlerische Berufe und Sport vermisst.‘‘ - darin sind sich beide einig. ‘‘Da haben auch einige Schüler nach gefragt.‘‘

Insgesamt ein gelungener Auftakt der Berufsinformationsmesse Ruhr im Westpark:

Die BoVG zieht ein positives Resümee. „Wir haben das Gefühl - und die Rückmeldungen der Besucher und Aussteller bestätigen dies - dass der Umzug in die Jahrhunderthalle Bochum und die konzeptionelle Neuausrichtung der BIM die richtigen Entscheidungen waren. Uns war es wichtig, die Schülerinnen und Schüler noch mehr in den Fokus zu rücken, und

ihnen mit dem Angebot wirklich Orientierung zu bieten. Vor diesem Hintergrund möchten wir auch noch einmal die Diversität der Aussteller hervorheben. Im Querschnitt war hier wohl jedes Berufsfeld vertreten.‘‘, sagt Andreas Kuchajda, Geschäftsführer der BoVG.

Einen zusätzlichen Aufwand gab es bei der BIM durch das Verhalten einiger Besucher vor Ort. Kuchajda: „Ob Besucher oder Aussteller - zur BIM ist jeder willkommen, solange er oder sie nicht gegen unsere Hausordnung verstößt. Um unsere neutrale Position als Veranstalter zu wahren, untersagen wir bei allen unseren Veranstaltungen jegliche Verteilung von Materialien (Handzettel, Transparente etc.). Dies ist u.a. alleine schon deshalb notwendig, da wir vor Ort die Inhalte nicht prüfen, geschweige denn gewichten können. Leider haben sich einige der Besucher auch nach mehrmaliger freundlicher Aufforderung nicht an unsere Hausordnung gehalten und so mussten wir von unserem Recht Gebrauch machen und Hausverbote erteilen und durchsetzen. Bei der BIM waren dies auch die einzigen Fälle, in denen wir ein Hausverbot ausgesprochen haben, da diese Besucher ihre Verstöße gegen die Hausordnung nicht einstellen wollten.‘‘

Kuchajda und sein Team sind mit dem Verlauf der Messe sehr zufrieden. „Bedanken möchten wir uns noch einmal bei allen Partnern der BIM, bei den Ausstellern, den Eltern und Lehrern und natürlich den Schülerinnen und Schülern. Wir freuen uns die BIM im kommenden Jahr fortzuführen zu dürfen.‘‘

Der Termin für die Berufsinformationsmesse Ruhr 2018 wird in Kürze bekannt gegeben.

www.bim-was-geht.de und www.facebook.com/bim.wasgeht/

Bochumer Veranstaltungs GmbH

Jugendlichen in der Berufswahlphase eine zusätzliche Möglichkeit zu geben sich zu orientieren, und sie in ihrer Entscheidung zu unterstützen, wohin die Reise geht wenn der Schulabschluss erst einmal geschafft ist --- das ist das Ziel der Berufsinformationsmesse Ruhr (BIM) in der Jahrhun-derthalle Bochum. Rund 6.500 Schülerinnen und Schüler aus den Se-kundarstufen I + II nutzten am gestrigen Freitag und heutigen Samstag dieses Angebot und informierten sich bei mehr als 100 Ausstellern aus Industrie, Verwaltung, Handel, Handwerk und Bildung zu den unter-schiedlichsten Ausbildungs-, Studien- und Weiterbildungsmöglichkeiten. Eröffnet wurde die Messe am Freitagmorgen gemeinsam durch Bochums Oberbürgermeister Thomas Eiskirch und Essens Bürgermeister Rudolf Jelinek. Nachdem die BBM (Berufsbildungsmesse Mittleres Ruhrgebiet) bis 2015 acht Jahre lang im RuhrCongress Bochum stattfand und damals noch federführend von der Stadt Bochum organisiert wurde, liegt die Messe mittlerweile in den Händen der Bochumer Veranstaltungs-GmbH (BoVG). Mit dem Umzug in die Jahrhunderthalle Bochum haben die Organisatoren der BIM auch konzeptionell einen neuen Anstrich gegeben. Rebecca Stüer, Projektleitung: "Für die Jugendlichen ist es wichtig, Berufe "anfas-sen'' zu können, daher haben wir uns dazu entschieden, den Berufspar-cours deutlich auszubauen und diesen quasi in den Fokus der Messe zu setzen.'' Ein Konzept, das aufgegangen ist. Auch die Entscheidung, die Messe auf einen Wochen- und einen Wochenendtag zu legen sowie den Besucherstrom etwas zu entzerren und mehr auf den Tag zu verteilen, hat funktioniert. 166 Schulklassen kamen am Freitag über vier Zeitblöcke ver-teilt zur Messe. Der Samstag wurde dann hauptsächlich von interessierten Einzelpersonen genutzt, die größtenteils in Begleitung der Eltern in die Jahrhunderthalle Bochum kamen. Die Aussteller sind geteilter Meinung darüber, welcher Tag der "bessere'' war: Herr Aliogullari von der Firma Deichmann SE: "Für uns war vor allem der Samstag entscheidend und sehr erfolgreich. Wir konnten in den Gesprä-

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