Samstag, 21. April 2018


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Rekordergebnis in der Hansestadt

BNP Paribas Real Estate veröffentlicht Büromarktzahlen für 2017

Hamburg, (lifePR) - Der Hamburger Büromarkt präsentierte sich 2017 von seiner besten Seite. Mit einem Flächenumsatz von 613.000 m² steigert er sich gegenüber dem Vorjahr um fast 13 % und stellt damit einen neuen Rekord auf. Der bisherige Höchstwert von 2007 wird dadurch um rund 9 %, der langjährige Durchschnitt um gut 21 % übertroffen. Dies ergibt der Büromarkt-Report 2018, den BNP Paribas Real Estate Anfang Februar veröffentlichen wird.

„Dank der guten gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen war im gesamten Jahresverlauf eine äußerst lebhafte Nachfrage über alle Größenklassen zu beobachten, auch die stark ins Gewicht fallenden Großabschlüsse ließen nicht lange auf sich warten“, so Heiko Fischer, Geschäftsführer der BNP Paribas Real Estate GmbH und Hamburger Niederlassungsleiter. Beachtlich ist, dass die ersten drei Quartale fast gleichermaßen mit jeweils rund 150.000 m² zum Ergebnis beigetragen haben. Zum Jahresende zog die Dynamik am Markt mit 167.000 m² noch einmal leicht an. Die größten Abschlüsse des Jahres resultieren aus zwei Neubauprojekten für die Firma Olympus über 34.500 m² in der City Süd und für die Verlagsgruppe Gruner + Jahr über 34.000 m² in der HafenCity.

Nach wie vor stellt die City in der Hansestadt die wichtigste Büromarktzone dar. Hier wurde 2017 mit 142.500 m² über ein Fünftel des Flächenumsatzes registriert. Bemerkenswert ist, dass dieses Ergebnis ohne Großabschlüsse über 10.000 m² zustande gekommen ist. Abgesehen von der Sammelkategorie übriges Stadtgebiet (103.000 m²), schaffen es auch Dank der bereits genannten großvolumigen Verträge die City Süd mit 102.500 m² (17 %) und die Hafencity mit 76.000 m² (12 %) auf das Siegertreppchen. Äußerst positiv ist zudem die Entwicklung in der City Nord, die sich durch die Anmietungen der Universität Hamburg (19.400 m²) und der Techniker Krankenkasse (8.200 m²) gegenüber dem Vorjahr klar steigern kann und mit 47.000 m² ein überdurchschnittliches Ergebnis erzielt.

Starke Nachfrage im mittleren Segment – Sonstige Dienstleistungen in Führung

Die Umsatzverteilung auf die Größenklassen wird von den drei mittleren Kategorien zwischen 500 und 5.000 m² dominiert. Zusammen sind sie für gut 58 % des Umsatzes verantwortlich. Großabschlüsse über 10.000 m² steuern mit fast 17 % deutlich mehr als im Vorjahr zum Ergebnis bei, wohingegen Verträge zwischen 5.000 und 10.000 m² mit rund 14 % das Niveau des letzten Jahres in etwa halten. Etwas weniger Abschlüsse entfallen hingegen auf die kleinteiligen Flächen unter 200 m² (3 %) und zwischen 200 und 500 m² (8 %).

Bei der Platzierung der Top-3-Branchen zeigt sich ein ähnliches Bild wie 2016: Die Gruppe der sonstigen Dienstleistungen führt das Ranking erneut an und steigert sich sogar um fast 5 Prozentpunkte, sodass sie ihre Führung deutlich ausbauen können (21 %). Einen nicht unerheblichen Beitrag leistete hierzu die verstärkte Nachfrage von Coworking-Space-Anbietern und Business-Centern. So mieteten beispielsweise das amerikanische Unternehmen WeWork rund 7.900 m² und Regus Spaces 7.300 m² an. Platz zwei geht an Verwaltungen von Industrie- und Bauunternehmen (gut 12 %), zu denen die Abschlüsse der Firmen Olympus (34.500 m²) und Jungheinrich (15.400 m²) zählen. Knapp 12 % entfallen bedingt durch die Anmietungen der Universität Hamburg (19.700 m²) und der Behörde für Schule und Berufsbildung (8.400 m²) auf die öffentliche Verwaltung. Einen zweistelligen Prozentanteil kann sich darüber hinaus noch die Gruppe Medien und Werbung mit gut 11 % sichern. Alle anderen Branchen waren in deutlich geringerem Umfang am Umsatz beteiligt.

Im Zuge der guten Nachfrage hat sich der Leerstand im Jahresverlauf weiter verringert und liegt mit 707.000 m² rund 13 % unter dem Vorjahreswert. Zuletzt wurde ein solch niedriges Niveau im Jahr 2002 erreicht. Noch stärker zeigt sich der Leerstandsabbau bei den von Nutzern favorisierten modernen Büroflächen, welche sich im Jahresverlauf um 37 % auf 150.000 m² reduziert haben und damit nur noch einen Anteil von gut 21 % am gesamten Leerstand ausmachen. Vor diesem Hintergrund ist es nicht verwunderlich, dass Unternehmen zunehmend auf Neubauprojekte zurückgreifen. Auch die Leerstandsquote ist im vierten Quartal weiter gesunken und liegt aktuell bei 5,1 %.

Mit 225.000 m² befindet sich die Bautätigkeit weiterhin auf einem niedrigen Niveau und liegt 38 % unter dem zehnjährigen Durchschnitt. Da ein Großteil der Flächen bereits vor Fertigstellung vermietet oder durch Eigennutzer erstellt wird, sind am Markt nur noch 32 % verfügbar. Darüber hinaus stehen in der Hansestadt projektierte Flächen bei Nutzern hoch im Kurs. So wurden beispielsweise auch die größten Abschlüsse in Projekten abgeschlossen. Um gut 19 % auf 779.000 m² hat sich das insgesamt zur Verfügung stehende Flächenangebot (Leerstand plus verfügbare Flächen im Bau) in den letzten 12 Monaten reduziert.

Die Spitzenmiete auf dem Hamburger Büromarkt ist im Jahresverlauf erneut um 2 % gestiegen und liegt damit bei 26,50 €/m². Erzielt wird sie in der City für moderne und hochwertige Büroflächen in bester Lage. Steigende Höchstmieten sind zudem in vielen Büromarktzonen zu beobachten, sodass sie im Schnitt sogar um gut 6 % anziehen. Nennenswert sind in diesem Zusammenhang die Entwicklungen in den Teilmärkten der City- und Cityrandlangen wie Östlicher Hafenrand (+17,5 % auf 23,50 €/m²), Westlicher Hafenrand (+12 % auf 24 €/m²) und der HafenCity (+6,5 % auf 24,50 €/m²). Aber auch in den Nebenlagen haben die Mieten überwiegend angezogen. Die Durchschnittsmiete für den Gesamtmarkt ist mit 14,90 €/m² nahezu stabil geblieben, was grundsätzlich auf das limitierte Angebot an modernen Büroflächen zurückzuführen ist.

Gute Aussichten auch für 2017

„Nachdem sich der Hamburger Büromarkt 2017 nun schon das fünfte Jahr in Folge steigern konnte und damit einen neuen Rekord aufgestellt hat, ist auch für 2018 von einer weiterhin lebhaften Nachfrage auszugehen. Dabei ist ein Ergebnis über dem langjährigen Durchschnitt und im Bereich von 550.000 m² durchaus realistisch. Die Voraussetzung hierfür bilden die weiterhin guten gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen und eine positive Stimmung bei den Unternehmen, welche für steigende Beschäftigungszahlen und einem wachsenden Büroflächenbedarf sorgen. Ein Anstieg der spekulativen Bautätigkeit zeichnet sich hingegen aus heutiger Sicht nicht ab, sodass sich diese weiter auf einem niedrigen Niveau bewegen sollte. Vor diesem Hintergrund dürften die meisten Gesuche in Bestandsobjekten zum Abschluss kommen, wodurch sich der Leerstandsabbau weiter fortsetzen dürfte. Als Reaktion auf das Ungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage ist von einem Anstieg der Höchstmieten in den einzelnen Teilmärkten und für den Gesamtmarkt auszugehen“, sagt Heiko Fischer.

BNP Paribas Real Estate Holding GmbH

BNP Paribas Real Estate ist ein führender internationaler Immobiliendienstleister, der seinen Kunden in mehr als 180 Büros umfassende Leistungen in allen Phasen des Immobilienzyklus bietet: Transaction, Consulting, Valuation, Property Management, Investment Management und Property Development. Das Unternehmen ist in 36 Ländern präsent (davon eigene Standorte in 15 Ländern und Allianzpartner in weiteren 21 Ländern) und liefert mit 8.500 Mitarbeitern lokalen Service. BNP Paribas Real Estate ist eine Tochtergesellschaft des Finanzdienstleisters BNP Paribas und erzielte 2016 einen Umsatz von 704 Mio. €. Im Bereich Property Development wurden 154.000 m² fertiggestellt sowie mit dem Bau von über 1.500 Wohneinheiten begonnen. Im Investment Management wurde ein Anlagevermögen von 24,1 Mrd. € in Europa sowie im Property Management 38 Mio. m² Fläche verwaltet. Der Geschäftsbereich Transaction erreichte in Europa einen Flächenumsatz von 6,2 Mio. m²; das Investitionsvolumen belief sich auf 19 Mrd. €. BNP Paribas Real Estate hat 2017 Strutt & Parker, einen der wichtigsten unabhängigen Akteure auf dem britischen Immobilienmarkt, übernommen.http://www.realestate.bnpparibas.com

Real Estate for a changing world

BNP Paribas ist eine führende europäische Bank mit internationaler Reichweite. Sie ist mit mehr als 190.000 Mitarbeitern in 74 Ländern vertreten, davon über 146.000 in Europa. In Deutschland ist die BNP Paribas Gruppe seit 1947 aktiv und hat sich mit 13 Gesellschaften erfolgreich am Markt positioniert. Privatkunden, Unternehmen und institutionelle Kunden werden von rund 5.000 Mitarbeitern bundesweit in allen relevanten Wirtschaftsregionen betreut. Das breit aufgestellte Produkt- und Dienstleistungsangebot von BNP Paribas entspricht nahezu dem einer Universalbank. www.bnpparibas.de

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