Montag, 25. Juni 2018


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Büro-Investmentmarkt: Zweitbestes Ergebnis aller Zeiten und neuer Rekord bei Einzeldeals

BNP Paribas Real Estate veröffentlich Daten zum Büro-Investmentmarkt 2017

Düsseldorf, (lifePR) - Büros bleiben Investors‘ Darling: Mit einem Transaktionsvolumen von 23,94 Mrd. € waren sie auch 2017 die mit Abstand stärkste Assetklasse und trugen 41 % zum gewerblichen Investmentvolumen bei. Damit wurden der Vorjahreswert um 4 % und der zehnjährige Durch-schnitt um rund drei Viertel übertroffen. Dies ergibt der Büromarkt-Report 2018, den BNP Paribas Real Estate Anfang Februar veröffentlichen wird.

„Gleichzeitig wurde damit das zweitbeste Ergebnis aller Zeiten erzielt. Nur 2007 lag das Volumen noch höher, allerdings mit einem höheren Anteil eingerechneter Portfolios. Nur bezogen auf Einzelverkäufe wurde 2017 mit 20,19 Mrd. € ein neuer Rekord aufgestellt, der knapp 12 % höher ausfällt, als die bisherige Bestmarke von 2015“, sagt Sven Stricker, Geschäftsführer und Head of Investment der BNP Paribas Real Estate GmbH. „Insgesamt entfallen damit 84 % des Umsatzes auf Einzeldeals, bei denen darüber hinaus 36 Abschlüsse im dreistelligen Millionenbereich erfasst wurden. Zu den wichtigsten Verkäufen gehörten das Sony Center und das Axel-Springer-Headquarter in Berlin sowie der Tower 185 und das Grand Central in Frankfurt. In Portfolios wurde dagegen mit 3,75 Mrd. € rund 35 % weniger investiert als 2016, wofür in erster Linie aber fehlendes Produkt verantwortlich ist. Der Anteil ausländischer Investoren liegt mit 47 % auf Vorjahresniveau.“   

Auch Top-Standorte tragen zum Umsatzwachstum bei

Auch die Big-Six-Standorte (Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Köln und München) le-gen um 3 % auf 17,98 Mrd. € zu, womit sie das drittbeste Resultat aller Zeiten erzielen. Zwi-schen den Städten waren aber erhebliche Unterschiede vorhanden. An die Spitze gesetzt hat sich Frankfurt mit 5,61 Mrd. € (+10 %), dicht gefolgt von Berlin mit 5,07 Mrd. €, wo mit 114 % der stärkste Anstieg zu verzeichnen war. Auch Düsseldorf weist eine positive Entwicklung auf und kommt auf 2,26 Mrd. €. In München (2,61 Mrd. €), Hamburg (1,63 Mrd. €) und Köln (800 Mio. €) waren dagegen jeweils Umsatzrückgänge zwischen 42 und 43 % zu beobachten, die überwiegend auf ein nicht ausreichendes Angebot vor allem an großvolumigen Objekten zurückzuführen sind und nicht auf mangelndes Investoreninteresse.

Nur bezogen auf Einzeldeals kommen Standorte außerhalb der Big Six auf ein Transaktionsvolumen von 4,4 Mrd. € und tragen damit gut ein Fünftel zum Gesamtergebnis bei. Der Anstieg des Investitionsvolumens fällt hier mit 19 % etwas stärker aus als an den Top-Standorten. Das Umsatzverhältnis zwischen den Big-Six-Städten und den übrigen Standorten ist aller-dings in etwa gleichgeblieben, sodass nicht von einem deutlichen Umlenken der Investitionen in Richtung B-Standorte gesprochen werden kann.     

Größenstruktur überwiegend stabil – Kaufpreise weiter gestiegen

Die Verteilung des Umsatzes über die einzelnen Größenklassen zeigt sich 2017 insgesamt ziemlich stabil. Knapp die Hälfte des Transaktionsvolumens (47 %) entfällt auf große Deals über 100 Mio. €. Aber auch alle übrigen Kategorien tragen erheblich zum Gesamtergebnis bei und konnten mit Ausnahme der Klasse zwischen 10 und 25 Mio. € absolut betrachtet zulegen.

Die Bandbreite der am Marktgeschehen beteiligten Investoren ist so groß wie selten zuvor. Lediglich zwei Anlegergruppen kommen auf zweistellige Umsatzanteile. Dies sind die an der Spitze stehenden Investment Manager, deren Beitrag sich auf 19,5 % beläuft sowie Spezial-fonds, die auf 14 % kommen. Alle übrigen Käufertypen kommen auf Anteile zwischen 4 %, wie private Anleger und Immobilienunternehmen, und 9 % wie etwa Pensionskassen. Diese sehr homogene Verteilung spricht dafür, dass aktuell alle Anleger, unabhängig vom Investment-Risikoprofil, großes Vertrauen in die weitere Entwicklung der deutschen Büromärkte haben.

Der Wettbewerb der Investoren hat sich aufgrund der gestiegenen Nachfrage weiter verschärft, was sich unter anderem in weiter gestiegenen Kaufpreisen niederschlägt. Im Durchschnitt haben die Netto-Spitzenrenditen in den Big-Six-Städten im Jahresvergleich um weitere 38 Basispunkte nachgegeben und notieren jetzt bei 3,21 %. Am teuersten ist Berlin mit 2,90 %, wo erstmals die 3-%-Marke unterboten wird, gefolgt von München mit 3,0 %. Gemeinsam auf dem dritten Platz liegen Frankfurt und Hamburg mit jeweils 3,15 %. Aber auch in Düsseldorf (3,50 %) und Köln (3,55 %) haben die Renditen erneut deutlich nachgegeben. 

Perspektiven

„Die konjunkturellen Rahmenbedingungen, sowohl in Deutschland als auch global betrachtet, bilden 2018 ein stabiles Umfeld für Büro-Investments, das durch das absehbare Finanzierungsumfeld unterstützt wird. Hinzu kommt die starke Nutzernachfrage bei gleichzeitig begrenztem Angebot, wodurch sich erhebliche Mietsteigerungspotenziale ergeben, an denen viele Käufer partizipieren wollen. Vor diesem Hintergrund zeichnet sich auch 2018 wieder ein sehr hoher Investmentumsatz ab, der deutlich über dem langjährigen Schnitt liegen wird. Vor allem im Core-plus- und Value-add-Segment sind weiter leicht sinkende Renditen nicht aus-zuschließen, da Anleger hier Chancen im Zusammenhang mit der starken Nachfrage auf den Nutzermärkten sehen“, so Sven Stricker.

BNP Paribas Real Estate Holding GmbH

BNP Paribas Real Estate ist ein führender internationaler Immobiliendienstleister, der seinen Kunden in mehr als 180 Büros umfassende Leistungen in allen Phasen des Immobilienzyklus bietet: Transaction, Consulting, Valuation, Property Management, Investment Management und Property Development. Das Unternehmen ist in 36 Ländern präsent (davon eigene Standorte in 15 Ländern und Allianzpartner in weiteren 21 Ländern) und liefert mit 8.500 Mitarbeitern lokalen Service. BNP Paribas Real Estate ist eine Tochtergesellschaft des Finanzdienstleisters BNP Paribas und erzielte 2016 einen Umsatz von 704 Mio. €. Im Bereich Property Development wurden 154.000 m² fertiggestellt sowie mit dem Bau von über 1.500 Wohneinheiten begonnen. Im Investment Management wurde ein Anlagevermögen von 24,1 Mrd. € in Europa sowie im Property Management 38 Mio. m² Fläche verwaltet. Der Geschäftsbereich Transaction erreichte in Europa einen Flächenumsatz von 6,2 Mio. m²; das Investitionsvolumen belief sich auf 19 Mrd. €.

BNP Paribas Real Estate hat 2017 Strutt & Parker, einen der wichtigsten unabhängigen Akteure auf dem britischen Immobilienmarkt, übernommen.

Weitere Informationen: http://www.realestate.bnpparibas.com

Über BNP Paribas in Deutschland

BNP Paribas ist eine führende europäische Bank mit internationaler Reichweite. Sie ist mit mehr als 190.000 Mitarbeitern in 74 Ländern vertreten, davon über 146.000 in Europa. In Deutschland ist die BNP Paribas Gruppe seit 1947 aktiv und hat sich mit 13 Gesellschaften erfolgreich am Markt positioniert. Privatkunden, Unternehmen und institutionelle Kunden werden von rund 5.000 Mitarbeitern bundesweit in allen relevanten Wirtschaftsregionen betreut. Das breit aufgestellte Produkt- und Dienstleistungsangebot von BNP Paribas entspricht nahezu dem einer Universalbank.www.bnpparibas.de

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