Freitag, 24. November 2017


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BMO Global Asset Management unterstützt Initiative zur Sicherstellung von Menschenrechten in Rohstoffunternehmen

London, (lifePR) - BMO Global Asset Management unterstützt die Initiative „Principles for Responsible Investment (PRI)“ und engagiert sich in Rohstoffunternehmen für menschenwürdige Praktiken, die die Wertschöpfung verbessern sollen. Diese Praktiken sind meist in den entwickelten Ländern stärker ausgebaut als in den Schwellenländern.

„Öl-, Bergbau- und Gasindustrien sind für die Wirtschaft von entwickelten Ländern unentbehrlich. Mineral- und Energieentwicklungen können die Umwelt, die Gesellschaft und die Wirtschaft allerdings auch stark verändern und soziale Unruhen und Konflikte hervorrufen“, sagt Matthias Beer, Associate Director Governance and Sustainable Investment bei BMO Global Asset Management. Unruhen können mit erheblichen Kosten verbunden sein und die Produktions- und Umsatzprognosen immens beeinflussen. Die Produktivität wird durch Stilllegungen oder Verzögerungen eingeschränkt und die Kapazität der Mitarbeiter zur Konfliktlösung herangezogen. Soziale Unruhen können darüber hinaus einen Wertverlust mit sich bringen, indem zukünftige Projekte oder Expansionspläne nicht mehr zustande kommen. Kaum beachtete Menschenrechte können also eine Quelle für operatives, rechtliches und Reputationsrisiko sein. 

BMO Global Asset Management engagiert sich vor allem in folgenden Unternehmen: Glencore, Anglo American, Southern Copper, BHP Billiton, PetroChina, ExxonMobil, Total und Royal Dutch Shell. In allen Unternehmen scheinen menschenrechtliche Themen die Aufmerksamkeit des Managements zu erfahren, allerdings zu unterschiedlichen Graden. Mit nur ein paar Ausnahmen gehen alle diese Unternehmen eine Menschenrechtsverpflichtung ein, die in der Unternehmenspolitik eingebunden ist. Hauptanknüpfungspunkte für Verbesserungspotenzial sind allerdings das Beschwerdemanagement, die Transparenz, die Offenlegung sowie die Verknüpfung zwischen Menschenrechtsleistungen und Managementvergütung.

„Wir stoßen auf eine Vielzahl kultureller und kontextueller Barrieren, die Unternehmen daran hindern, die Notwendigkeit von Menschenrechten zu verstehen und zu adressieren. Dies umfasst, dass Menschenrechte meist zu eng, also nur als Arbeitsrechte, aufgefasst werden und die Vorstellung herrscht, dass lokale Gemeinden einflusslos gegenüber großen Konzernen und Regierungen sind. Auch die Transparenz und die Rechenschaftspflicht finden zu wenig Anwendung“, sagt Beer.

Aufgrund des zunehmenden Drucks von der Zivilgesellschaft, der Regierung, von Investoren und anderen Finanzakteuren haben Unternehmen keine andere Chance als menschenrechtliche Praktiken umzusetzen. Richtlinien wie die „UN Guiding Principles“ und die „OECD Guidelines for Multinational Enterprises“ sind für menschenrechtliche Verantwortung zum Standard geworden.

Über den F&C Responsible Global Equity Fund:

Ziel dieses Fonds ist eine langfristige Wertsteigerung. Der Fonds strebt an, dies durch die Anlage in Aktien und aktienbezogene Wertpapieren von Unternehmen beliebiger Märkte umzusetzen. Der Fonds wurde nach ethischen Gesichtspunkten überprüft. Er investiert nur in Unternehmen, deren Produkte und Geschäfte keine schädlichen Auswirkungen für die Erde, deren Menschen bzw. Tier- und Pflanzenwelt nach sich ziehen und einen positiven Beitrag zur Gesellschaft leisten.

Mehr Informationen finden Sie hier: http://www.bmogam.com/uk/intermediaries/our-funds/responsible/sicav-responsible-global-equity/

BMO Global Asset Management

BMO Global Asset Management ist ein globaler Investmentmanager, der aus seinen vier Investmentzentren in London, Toronto, Chicago und Hong Kong sowie mit mehr als 25 Niederlassungen in 14 Ländern einen herausragenden Service bietet. Das verwaltete Vermögen beläuft sich per 31. Juli 2016 auf mehr als 238 Milliarden US-Dollar.

BMO Global Asset Management verfügt über ein Netzwerk von Boutique-Managern mit Weltformat: BMO Real Estate Partners, LGM Investments, Pyrford International Ltd. und Taplin, Canida & Habacht, LLC.

BMO Global Asset Management ist Unterzeichner der von den Vereinten Nationen unterstützten Initiative Principles for Responsible Investment (UNPRI, Grundsätze für verantwortungsbewusste Investments).

BMO Global Asset Management ist Teil der BMO Financial Group (NYSE: BMO), einer breit diversifizierten Finanzdienstleistungsorganisation, die im Jahre 1817 unter dem Namen Bank of Montreal gegründet wurde. Die BMO Financial Group ist mit einer Bilanzsumme von 719 Milliarden Kanadische Dollar per 30. April 2017 und über 45.000 Mitarbeitern eine der größten Banken Nordamerikas. BMO Wealth Management verwaltet weltweit ein Anlagevermögen von 430 Milliarden Kanadische Dollar per 30. April 2017.

www.bmogam.com/de


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