Donnerstag, 14. Dezember 2017


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Tiefere Kosten für Mehrheit der Kunden in der Grundversorgung

Strompreise 2018 mit Anpassungen bei Netznutzungs- und Energietarifen

Bern, (lifePR) - Die BKW trägt dem veränderten Umfeld Rechnung und verringert auf das kommende Jahr bei den meisten Energietarifen die Differenz zwischen Hoch- und Niedertarif. Ausserdem sinken die Netznutzungstarife. Die Anpassungen bei den Energie- und Netznutzungstarifen führen bei der Mehrheit der Kunden zu tieferen Kosten.

 

Die Struktur der Energietarife war bisher durch grosse Unterschiede zwischen der Hochtarifphase am Tag und der Niedertarifphase in der Nacht geprägt. Damit wurden Anreize geschaffen, einen Teil des Stromkonsums in die Abend- und Nachtstunden mit geringerer Nachfrage zu verlegen. Mit dem Zubau der erneuerbaren Energien, insbesondere Solar und Wind, fällt während des Tages vermehrt Strom an (Solar) beziehungsweise ist die Produktion nur sehr kurzfristig vorhersehbar (Wind). Aufgrund dieser Gegebenheiten ist es nicht mehr angezeigt, den hohen Unterschied zwischen Niedertarif in der Nacht und Hochtarif am Tag beizubehalten.

 

Die BKW senkt daher den Hochtarif und erhöht den Niedertarif, um diesen Preisunterschied zu verringern. Zusammen mit der Absenkung der Netztarife aufgrund tieferer Kosten für das Höchstspannungsnetz und für Systemdienstleistungen (Kosten für die Stabilisierung des Netzes) führen diese Anpassungen für eine Mehrheit der Kunden zu tieferen Kosten. Bei Kunden, welche einen Grossteil des Stroms über Nacht beziehen oder die eine Elektrospeicherheizung nutzen, führt die Angleichung bei Hoch- und Niedertarif hingegen zu einem Anstieg. Wie sich die Anpassungen im Einzelnen auswirken, ist von den jeweiligen Tariftypen und dem individuellen Verbrauch abhängig.

BKW Energie AG

Mit dem neuen Energiegesetz, welches die Stimmbevölkerung am 21. Mai angenommen hat, kann die gesetzliche Förderabgabe[1] zum Ausbau der erneuerbaren Energien von aktuell 1.5 Rp./kWh auf maximal 2.3 Rp./kWh erhöht werden. Die Höhe für 2018 ist derzeit noch offen und wird diesen Herbst durch den Bundesrat festgelegt.

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