Samstag, 21. April 2018


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Zeichen der Versöhnung

Der "Friedensgrund 2013" führt junge Deutsche und Osteuropäer nach Litauen

Hildesheim, (lifePR) - Ziel des "Friedensgrund 2013" der Diözese Hildesheim ist das kleine Dorf Kurtuvenai in der Nähe der litauischen Stadt Siauliai. Hier werden die Teilnehmer aus dem Bistum und neun osteuropäischen Ländern vom 21. Juli bis 4. August ihre Zelte aufschlagen, um zusammen zu leben und zu arbeiten.

Litauen ist das größte der baltischen Länder an der Ostseeküste und hat viel zu bieten: weite Ostseestrände mit den höchsten Dünen Europas, dichte Wälder, unzählige Seen und Flüsse, reiches kulturelles Leben und viele liebenswürdige Menschen. Land und Leute kennenzulernen ist eines der Ziele beim Friedensgrund, doch daneben steht immer auch das soziale Engagement. "Wir werden in diesem Jahr das Außengelände der Pfarrkirche im Ort Kurtuvenai wieder herrichten und einen Tag an dem für Litauen so bedeutsamen Wallfahrtsort 'Berg der Kreuze' arbeiten", sagt Kaplan Martin Marahrens, der den Friedensgrund leitet. Insgesamt 150 Teilnehmer aus Deutschland, der Republik Moldau, Polen, Ungarn, Belarus, der Ukraine, Kroatien, Rumänien und Bosnien-Herzegowina werden in diesem Jahr beim Friedensgrund mitmachen.

Zu den Höhepunkten der Jugendbegegnung werden mit Sicherheit die Ausflüge zählen, verrät Marahrens: "Auf unserem Ausflugsprogramm stehen die Kurische Nehrung und die Stadt Kaunas. Dort besuchen wir auch das 9. Fort, eine Festung, aus der Zeit vor dem 1.Weltkrieg, die später von den Litauern, den Russen und auch den Nazis als Gefängnis genutzt wurde. An diesem Ort werden wir auch unser traditionelles Gebet für Frieden und Versöhnung in Europa und der Welt halten."

Außerdem ist eine Begegnung mit einer Gruppe von "Wolfskindern" geplant. So werden deutsche Waisenkinder bezeichnet, die nach dem 2. Weltkrieg in die litauischen Wälder geflüchtet sind und dort weitgehend auf sich gestellt überlebt haben.

Der 24. Friedensgrund 2013, der logistisch wieder vom Malteser-Hilfsdienst unterstützt wird, startet am 21. Juli und endet am 4. August.

Das internationale Jugendprojekt "Friedensgrund" wurde vom 2010 verstorbenen Hildesheimer Bischof Dr. Josef Homeyer ins Leben gerufen. Es wird jeden Sommer durchgeführt und dient der Begegnung von Jugendlichen aus dem Bistum Hildesheim mit Gleichaltrigen aus mittel- und osteuropäischen Ländern. Das erste Camp des "Friedensgrund" fand 1990 auf dem Gelände des ehemaligen Konzentrationslagers Bergen-Belsen statt. In den Jahren danach fanden die Camps in verschiedenen ost- und mitteleuropäischen Ländern statt.

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