Montag, 18. Dezember 2017


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Hassliebe Wolfsexpedition in Medien und öffentlichem Diskurs

Höchberg, (lifePR) - Die erste Bürgerwissenschaftler-Wolfsexpedition von Biosphere Expeditions in diesem Sommer in Niedersachsen spaltet weiterhin die Geister. Die Expedition war weit erfolgreicher als erwartet und wurde am Samstag in VOX und vorher in vielen anderen Medien - wie z.B. dem Spiegel - positiv bewertet. Trotzdem gibt es Unkenrufe. 

So zum Beispiel vom Präsidenten der niedersächsischen Landesjägerschaft, die mit dem offiziellen Wolfmonitoring betraut ist, sowie von einigen Lokalmedien, die den Bemühungen der Bürgerwissenschaftler und beteiligten Wolfsberater kritisch gegenüberstehen - und dabei manchmal die Grenzen des respektvollen Diskurses überschreiten. So sehr, dass Biosphere Expeditions kürzlich einen offenen Brief als Antwort darauf geschrieben hatte.

Dies alles ist vielleicht nicht überraschend, denn der Wolf war Wahlkampfthema in Niedersachsen - und der Präsident der Landesjägerschaft CDU-Mitglied mit einem deutlichen Wunsch, den Wolf bejagen zu dürfen, wie der Rest seiner Partei. Die SPD trat hingegen deutlich wolfsfreundlicher auf. Der Ausgang der Wahl ist bekannt, wenngleich im Nachhinein vielleicht nicht verwunderlich, denn es gibt keinen Rückhalt für Wolfsabschüsse in der Bevölkerung und die CDU-Kandidaten mit dem deutlichsten Anti-Wolf-Kurs scheinen am meisten Stimmen verloren zu haben.

Wer auch immer als nächstes in Niedersachsen regiert, Biosphere Expeditions freut sich auf die nächste Bürgerwissenschaflter-Wolfsexpedition im Sommer 2018.

Biosphere Expeditions Deutschland

Biosphere Expeditions ist eine gemeinnützige, mehrfach ausgezeichnete Naturschutzorganisation und Mitglied des IUCN (International Union for the Conservation of Nature) und Umweltprogrammes der UN. Wir sind überzeugt, dass erfolgreicher Naturschutz auf Zusammenarbeit basiert. Engagieren auch Sie sich als Teilnehmer in unseren Natur- und Artenschutzprojekten weltweit. Wir arbeiten wissenschaftlich mit Blick auf die lokalen Erfordernisse. Dabei konzentrieren wir uns auf langfristig angelegte Projekte, die klare und vor allem erreichbare Ziele haben. Freiwillige Helfer aus aller Welt arbeiten Hand in Hand mit Feldforschern und den Menschen vor Ort für den Erhalt der Artenvielfalt. Die Schaffung eines Schutzgebietes für Schneeleoparden im Altai ist nur ein Beispiel aus der jüngsten Vergangenheit.

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