Forschungsförderung: Bioökonomierat warnt vor Investitionsstau

(lifePR) ( Berlin, )
Die Bioökonomie ist ein wichtiger Bestandteil beim Umbau der Wirtschaft zu mehr Nachhaltigkeit. Dies erfährt eine breite Unterstützung aus Gesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft. Angesichts neuer finanzieller Engpässe in der öffentlichen Forschungsförderung droht der Bioökonomie jedoch ein Investitionsstau.

Dies hat der Bioökonomierat in seiner Sitzung am 30. September besorgt festgestellt. "Forschung und Innovation sind die Basis für einen ökologischen Umbau der Wirtschaft und die Voraussetzung für eine zukünftige positive Wirtschaftsentwicklung Deutschlands", sagte Prof. Dr. Christine Lang, Vorsitzende des Bioökonomierates. Auf der Sitzung diskutierte das Beratungsgremium die wichtigsten Maßnahmen der politischen Strategien zur Bioökonomie und mahnte deren konsequente Umsetzung an. "Mit sehr guten Ergebnissen hat die deutsche Wissenschaft die Bioökonomie weitergebracht. Nun muss in die vielversprechendsten Maßnahmen kontinuierlich investiert werden, so dass Forschungsergebnisse auch zur wirtschaftlichen Realität werden", so Prof. Dr. Joachim von Braun, Vorsitzender des Rates. Im Rahmen der "Nationalen Forschungsstrategie BioÖkonomie 2030" wurden in den vergangenen Jahren wichtige Ziele erreicht. Dazu gehören die Errichtung bioökonomischer Produktionsanlagen, interdisziplinär vernetzte Forschungsverbünde zur Bioökonomie sowie neu geschaffene Forschungsinfrastrukturen in der Genom- und Pflanzenforschung. Finanzielle Zusagen würden derzeit von der Regierung aufgekündigt. Kleine und mittlere Unternehmen sind auf derartige Investitionen ebenfalls angewiesen. Unter den sich abzeichnenden finanziellen Restriktionen kann Deutschland seiner internationalen Rolle und Verantwortung für Welternährung, Umwelt- und Klimaschutz nicht mehr gerecht werden. "Die Bioökonomie braucht einen langen Atem. Langfristigkeit und Verlässlichkeit spielen eine entscheidende Rolle auf dem Weg in die biobasierte Wirtschaft", so von Braun.
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