Binding-Kulturpreis für Frankfurter Kunstverein

(lifePR) ( Frankfurt, )
Der Binding-Kulturpreis 2019, einer der renommiertesten Kunstpreise Deutschlands, geht an den Frankfurter Kunstverein. Offiziell verliehen wird der mit 50.000 Euro dotierte Binding-Kulturpreis am 15. Juni 2019 im Frankfurter Römer. Die Auszeichnung wird in diesem Jahr bereits zum 24. Mal vergeben. 

Mit dem Frankfurter Kunstverein hat sich das Kuratorium der Binding-Kulturstiftung für einen Frankfurter Verein entschieden, der sich über Jahrzehnte hinweg durch eine konsequent herausfordernde Ausstellungspolitik hervorgetan und immer wieder neu positioniert hat. Den verschiedenen Direktoren und Direktorinnen ist es in beeindruckender Weise gelungen, sich gegenüber den großen, ebenfalls mit zeitgenössischer Kunst befassten Nachbarinstitutionen in Frankfurt zu behaupten. Seit seiner Gründung im Jahr 1829 war der Frankfurter Kunstverein ein Ort ästhetischer Reflexion über die jeweils herrschenden Kunstbegriffe und ihre Medien. Innerhalb der 190-jährigen Ausstellungsgeschichte hat die Institution bis heute auf immer neue Weise den Anspruch der Kunst als Instanz der Kritik erhoben und gesellschaftspolitisch brisante Themen in den Fokus gerückt. 

In den letzten Jahren gewinnt das Programm durch international besetzte Einzel- und Themenausstellungen auch an Schnittstellen zwischen zeitgenössischer Kunst und Wissenschaft. 

Mit dem Frankfurter Kunstverein unter der Leitung von Direktorin Franziska Nori gesellt sich eine weitere hochkarätige Kulturinstitution aus der Heimatregion der Binding-Brauerei zu den stets herausragenden Preisträgern. Die feierliche Vergabe des Binding-Kulturpreises 2019 findet am 15. Juni 2019, um 11 Uhr, im Kaisersaal des Frankfurter Römers statt, im Beisein von Kulturdezernentin und Stadträtin Dr. Ina Hartwig. 

Mit dieser wichtigen Förderung der Kulturszene in Frankfurt und dem Rhein-Main-Gebiet unterstreicht die traditionsreiche Binding-Brauerei ihre enge Verbundenheit zu ihrer Heimatregion.

Mitglieder des Kuratoriums

Dr. Andreas Bomba
Dr. Stefanie Heraeus
Hannes Hintermeier
Verena Lueken
Peter Michalzik
Prof. Dr. Felix Semmelroth (Vorsitz)

Preisträger des Binding-Kulturpreises

2019     Frankfurter Kunstverein
2018     Tigerpalast Frankfurt
2017     Kinothek Asta Nielsen
2016     Verlag Schöffling & Co.
2015     Max Hollein
2014     Verlag der Autoren
2013     Das Jazz-Duo Heinz Sauer und Michael Wollny
2012     Atelier Goldstein
2011     Willy Praml
2010     Dr. Günther Rühle
2009     Das Freie Deutsche Hochstift / Frankfurter Goethe Museum
2008     Heiner Goebbels
2007     Michael Quast
2006     Die Architekturklasse der Städelschule und Professor Ben van Berkel
2005     Literaturhaus Frankfurt e.V.
2004     Professor Dr. Hans Günther Bastian und Karl Rarichs
2003     Die Kernmitglieder der „Neuen Frankfurter Schule“: F.W. Bernstein, Bernd Eilert, Robert Gernhardt, Peter Knorr, Chlodwig Poth, Hans Traxler und Friedrich Karl Waechter
2002     Die Maler der Quadriga: Karl Otto Götz, Heinz Kreutz, Otto Greis und Bernard Schultze
2001     Stroemfeld-Verlag Frankfurt/Basel
2000     Cäcilien-Chor, Frankfurter Singakademie und Frankfurter Kantorei
1999     Künstlerhaus Mousonturm
1998     Professor Kasper König
1997     Thomas Bayrle, William Cochran, Wolfgang Deichsel
1996     Ensemble Modern

Der Binding-Kulturpreis

Seit 1996, dem Jahr des 125-jährigen Jubiläums der Binding-Brauerei, würdigt die Binding-Kulturstiftung alljährlich Kulturschaffende aus Frankfurt und dem Rhein-Main-Gebiet. Die Satzung der als gemeinnützig anerkannten Binding-Kulturstiftung sieht vor, dass mit dem Binding-Kulturpreis herausragende Künstler oder kulturelle Einrichtungen in Frankfurt und dem Rhein-Main-Gebiet ausgezeichnet werden, deren Wirken und Schaffen über die Region hinaus Aufmerksamkeit und Anerkennung finden. Der mit 50.000 Euro dotierte Binding-Kulturpreis ist einer der höchstdotierten Kulturpreise Deutschlands. Mit dieser wichtigen Förderung der Kulturszene in und um Frankfurt unterstreicht die traditionsreiche Binding-Brauerei einmal mehr ihre enge Verbundenheit zu ihrer Stadt und ihrer Heimatregion.
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