Sonntag, 28. Mai 2017


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Bilfinger Berger setzt Expertenkommission ein

(lifePR) (Mannheim, ) Bilfinger Berger hat auf einer Pressekonferenz über den aktuellen Sachstand bei den U-Bahn-Projekten Köln und Düsseldorf sowie und über eingeleitete Maßnahmen des Unternehmens informiert.

"Durch die jüngsten Ereignisse ist die Qualität unserer Arbeit in den Blickpunkt gerückt", erklärte Vorstandsvorsitzender Herbert Bodner. Er wies darauf hin, dass Bilfinger Berger über ein vielfach bewährtes Qualitätsmanagementsystem verfügt, dessen hohe Qualität von einem unabhängigen Gutachter bestätigt worden ist. Die Fälle in Köln und Düsseldorf zeigen dennoch, dass es in der Umsetzung - nämlich bei der Qualitätskontrolle vor Ort - zu Fehlern kommen kann. "Ich versichere Ihnen, dass wir alles tun, um mögliche Schwachstellen in der Anwendung aufzudecken und zu beseitigen", hob Herbert Bodner hervor. Zu diesem Zweck hat der Vorstand eine Kommission unter Leitung des unabhängigen Experten Prof. Dr. Claus Jürgen Diederichs eingesetzt. Eine weitere Expertenkommission unter Leitung von Prof. Dr. Jürgen Schnell untersucht laufende Spezialtiefbaumaßnahmen und abgeschlossene Projekte, bei denen dauerhafte Tragstrukturen mit ähnlichen Technologien wie in Köln und Düsseldorf hergestellt wurden. "Es handelt sich hier um eine vorsorgliche Maßnahme, die Zahl der Projekte ist überschaubar. Seien Sie versichert: Wir werden gründlich prüfen", betonte der Vorstandsvorsitzende. Beide Expertenkommissionen werden von Prof. Hans Helmut Schetter verantwortet, der im Vorstand von Bilfinger Berger unter anderem für das Ressort Technik zuständig ist.

Die Frage, wie es zum Einsturz des Kölner Stadtarchivs im vergangenen Jahr kommen konnte, ist nach Aussage von Herbert Bodner bislang nicht klar zu beantworten. Die Ursachenforschung wird noch Monate, wenn nicht Jahre dauern. "Die Arbeitsgemeinschaft hat größtes Interesse an eine schnellstmöglichen Aufklärung und tut alles, um die Untersuchungen voranzubringen", versicherte er.

Nachdrücklich wandte sich Herbert Bodner dagegen, dass von einigen Beteiligten trotz der unklaren Faktenlage bereits öffentlich Schuldzuweisungen vorgenommen werden. "Das ist in hohem Maße verantwortungslos und rufschädigend. Ich halte es für dringend geboten, dass in der derzeitigen Situation alle Beteiligten Verantwortungsbewusstsein und Besonnenheit zeigen. Das sind wir vor allem auch den Kölner Bürgern schuldig", mahnte er.

Bilfinger Berger hat sich mit qualitativ hochwertiger Arbeit nicht nur in Deutschland, sondern auch international einen Namen gemacht. Das Fehlverhalten einzelner Mitarbeiter hat der Reputation des Konzerns in den vergangenen Wochen geschadet. "Wir sind dabei, umfassend und schonungslos aufzuklären. Wir sind dabei, unser Qualitätsmanagement umfassend zu überprüfen. In Abhängigkeit von den Ergebnissen werden wir Maßnahmen treffen, damit unsere Qualitätssicherung künftig wieder über jeden Zweifel erhaben ist", erklärte der Vorstandsvorsitzende.

Bilfinger Berger SE

Bilfinger Berger erbringt mit weltweit 60.000 Mitarbeitern eine Leistung von über 10 Mrd. €. Das Unternehmen zählt zu den führenden Anbietern von Dienstleistungen für Industrieanlagen, Kraftwerke und Gebäude. Bilfinger Berger plant und baut darüber hinaus große Infrastrukturprojekte und bietet seinen Kunden umfassende Leistungspakete über alle Phasen im Lebenszyklus von Immobilien. Außerdem entwickelt der Konzern als privater Partner der öffentlichen Hand Verkehrswege und Immobilien auf der Grundlage langfristiger Konzessionsverträge.

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