Dienstag, 17. Oktober 2017


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Fachtagung "Architekturbeton" am 6. Oktober in Berlin

Neues Museum Berlin fertiggestellt

Erkrath, (lifePR) - Die Fachvereinigung Deutscher Betonfertigteilbau und die BetonMarketing Ost veranstalteten gemeinsam mit der Architektenkammer Berlin am 6. Oktober die Fachtagung "Architekturbeton - Betonfertigteile in der Architektur und Herstellung". Veranstaltungsort war das traditionelle Ernst-Reuter-Haus in Berlin-Tiergarten. Zahlreiche Architekten und Ingenieure informierten sich hier über Sichtbeton und gestaltete Betonoberflächen anhand hochwertiger Referenzobjekte.

Dipl.-Ing. Wolfgang Keuthage, Hastrich Keuthage Architekten Berlin, und Dipl.-Ing. Joachim Pöllmann, Müller-Altvatter Betonfertigteile GmbH, Holzminden, berichteten zum Thema "Loftwohnen an der Grenze" über Sichtbetonfassaden aus Betonfertigteilen am Beispiel eines Wohnhauses in Skelettbauweise in Berlin.

Pionierarbeit in Planung und Produktion am Einkaufszentrum ALEXA in Berlin wurde im Vortrag "ALEXA Architekturbeton in 3D" vorgestellt. Dipl.-Ing. Helmut Kinast, Max Bögl Fertigteilwerke GmbH & Co. KG, Neumarkt, referierte über "Neue Wege im Schalungsbau - Von der Idee auf den Bildschirm, dann über die Fräsanlage in die Produktion".

Am Projekt des Gemeindezentrums Mannheim-Neuhermsheim erläuterten Dipl.-Ing. Karim Scharabi, Architekt von netzwerkarchitekten Darmstadt sowie Dipl.-Ing. Thomas Zutz von der ausführenden Firma, der Hering Bau GmbH & Co. KG in Burbach, die Gestaltung der skulpturalen Struktur des Gebäudes.

Fertigteilpass zur Qualitätssicherung

Ein besonderes Highlight war der Vortrag über das Neue Museum Berlin auf der Museumsinsel, der von Dipl.-Ing. Tobias Mann, Dreßler Bau GmbH, Aschaffenburg, gehalten wurde. "Die partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen dem Architekten, dem technischen Büro und dem Betonlabor des Fertigteilwerkes in der Umsetzung der Vorgaben für Bauteildicken, Verankerungen, Detailanschlüsse und der Betontechnologie waren die Grundvoraussetzung für das Gelingen dieses ehrgeizigen Projekts", so Mann.

Mit einem enormen Aufwand auf der planerischen wie produzierenden Seite wurde hier bis an die Grenzen des Möglichen gegangen. Der Erhalt der originalen Bauwerke war oberstes Gebot.

Die Forderung des Bauherrn, bereits vor Anlieferung und Montage den Nachweis zur Ein-haltung der Toleranzen für jedes einzelne Fertigteil zu erbringen, wurde durch einen "Fertigteilpass" für jedes Element erfüllt. Die meisten Fertigteile sind Unikate. Insgesamt wurden 8.200 Fertigteile montiert. Das schwerste wiegt 21 Tonnen.

Das Neue Museum Berlin hat am 17. Oktober 2009 wieder seine Pforten geöffnet. Nachdem es im 2. Weltkrieg durch Bomben schwer beschädigt bzw. in Teilen ganz zerstört wurde, blieb es doch als Ruine jahrzehntelang Wind und Wetter ausgesetzt. Heute, nach umfangreichem Wiederaufbau durch David Chipperfield, erstrahlt es neu in altem Glanz.

Außer planenden und bauüberwachenden Architekten und Ingenieuren nahmen zahlreiche ausführende Bauunternehmen, öffentliche und private Auftraggeber sowie Mitarbeiter aus Forschung und Lehre an der Veranstaltung teil. Die Teilnahme an der Fachtagung wird von der Brandenburgischen Ingenieurkammer und der Brandenburgischen Architektenkammer als Weiterbildung anerkannt. Am 5. November findet eine weitere Fachtagung zum Thema "Architekturbeton" in Ostfildern statt.

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